Offener Aufstand gegen Anweisung Merkels

Merkels undemokratischer Alleingang sorgt für Zerreißprobe der Union

Merkel will, dass der Kommunist Ramelow in Thüringen in das Amt des Ministerpräsidenten gehievt wird. Doch immer mehr Unionspolitiker revoltieren gegen das Ansinnen der ehemaligen Vorsitzenden.

Foto: The European Commission / Public Domain
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Die Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten stellen eine Zäsur in der Budnesrepublik Deutschland dar. Die Landtagswahl war, lässt man einmal die massiven Behinderungen und Angriffe gegen Wahlhelfer und Repräsentanten einer Partei sowie der massenhaften Zerstörung von Wahlplakaten jener Partei einmal außen vor, relativ demokratisch. Es gab bei der Stimmenauszählung keine größeren Versehen, bei denen massiv Wahlzettel den Grünen oder der SPD zugeordnet wurden. Das Parlament war auf demokratischem Weg zusammengesetzt, der Ministerpräsident wurde von den Abgeordneten demokratisch gewählt; wenn auch der Wahlausgang ein sehr überraschender war.

Doch der einstigen CDU-Vorsitzenden Merkel war der Ausgang der Wahl so nicht recht. Sie forderte von ihrem Staatsbesuch aus dem fernen Südafrika, die Wahl müsse rückgängig gemacht werden. In einer Demokratie, so viel sollte man als Regierungschef wissen, können Wahlen nicht rückgängig gemacht werden. Das mag vielleicht in Unrechtsstaaten, so wie während des SED-Regimes, möglich sein, doch in einer Demokratie hat man sich dem Wahlergebnis zu stellen. Aber Merkel zeigte sich hier - wieder einmal - beratungsresistent und gab ganz im Stil eines Despoten undemokratische Anweisungen, die zu befolgen seien. Wer nicht spurte, wie der ehemalige Ostbeauftragte der Bundesregierung, wurde aus dem Amt eliminiert.

Nur scheint Merkel dieses Mal die Rechnung ohne den Wirt gemacht zu haben. Der Aufschrei und das Aufbegehren gegen diesen Alleingang aus den Reihen der Union ist massiv. Man wehrt sich dagegen, Ramelow ins Amt zu heben; einen Mann, der in der Partei ist, die für die Mauertoten verantwortlich zeichnet. Zudem gebe es die von der Partei beschlossene Unvereinbarkeitsklausel bezüglich der Zusammenarbeit mit Ramelows Partei. Diese gelte für alle Parteimitglieder, auch für die Regierungschefin.

In einem Beitrag der Bild melden sich zahlreiche Unionsvertreter aus allen Bereichen zu Wort, die Merkel offen und scharf kritisieren.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Alfred

Merkel gehört in die Partei der Linken. Sie sollte nicht länger in der CDU geduldet werden.
Sie ist eine Schande im Kanzleramt. Rücktritt - sofort !
Grüne Göring sollte sich anschließen !

Gravatar: Aufbruch

Diese Kritik an Merkel aus der CDU wird verhallen, wie schon viele Aufbegehren niedergeschlagen wurden. Wenn die Anhänger von Werte-Union, Mittelstandsvereinigung und andere patriotisch-konservative Mitglieder wirklich etwas bewirken wollen, müssen sie entweder Merkels Macht in der CDU brechen, oder aber die Partei verlassen. Das aber wird leider nicht geschehen uns bleibt alles, wie es ist. Armes Deutschland.

Gravatar: Dr. Michael Holz

"Sie forderte von ihrem Staatsbesuch aus dem fernen Südafrika, die Wahl müsse rückgängig gemacht werden."

Es ist sicherlich Haarspalterei, ob Merkel die Wahl oder das Ergebnis der Wahl rückgängig machen möchte. Aber es ist schon von Bedeutung, die richtige Wortwahl der "Führerin" und größten Kanzlerin aller Zeiten zu erfahren.

Mein Herzenswunsch wäre, dass die Wahl Merkels rückgängig gemacht wird oder ist diese, wie der Steinbeißer, damals auch nur ausgekungelt worden?

Gravatar: Ulli P.

Was folgt jetzt? Die schwarze Witwe wird sich aufbäumen und ein letztes Mal ihr Gift verspritzen. Das letzte Gift hat sie aus Südafrika, dem Mutter- und Musterland von Demokratie, Antirassísmus und staatlich gelenkter Enteignung, aber auch Mord und Totschlag an einer Bevölkerungsgruppe, verspritzt. Aber es hilft nicht mehr ...!

Manchmal geht es ganz schnell.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Der Aufschrei und das Aufbegehren gegen diesen Alleingang aus den Reihen der Union ist massiv. Man wehrt sich dagegen, Ramelow ins Amt zu heben; einen Mann, der in der Partei ist, die für die Mauertoten verantwortlich zeichnet.“ ...

Merkelten die „Abgeordneten aus den eigenen Reihen“ etwa schon jetzt, dass Deutschland über 14 Jahre von einer ehemaligen(?) Kommunistin diktiert wurde???

Gravatar: Marc Hofmann

Ich will es mal so sagen...wer jetzt noch zu Merkel steht, der wird mit Merkel untergehen!
Merkel ist die Partei egal...Merkel hat ihre Arbeit erledigt...die CDU/CSU nach Links zu führen...aus der Union einen Untergruppe der Grünen Kommunisten zu machen....das war Merkels Aufgabe...Merkel will die Zerstörung der Union...das sollte doch jeden jetzt klar sein!

Gravatar: Harry

Wahl müsse rückgängig gemacht werden. Merkel hat sich wahrscheinlich bei Erdogan angesteckt. So, jetzt soll mir niemand mit Äußerungen über beschränkte Demokratie in Russland, Weißrussland oder Türkei beikommen!

Gravatar: Gerhard G.

M...Honeckers Rache am Westen (?)
Nun sind schon 3 ehem.Kanzlerkandidaten auf dem Abstellgleis gelandet (AKK,Röttgen,Merz)...alle 3 CDU und aus dem Westen.... ich habe keine Drogen genommen !!!

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