Rede der Bundeskanzlerin im EU-Parlament unter Buhrufen

Merkel wirbt für gemeinsame EU-Armee

Kanzlerin Merkel sprach sich in einer Rede im EU-Parlament für eine gemeinsame Armee der EU-Staaten aus, wie sie zuvor auch schon Frankreichs Präsident Macron forderte. Ihre Worte wurden dabei mehrfach von Abgeordneten mit Buhrufen quittiert.

Foto: European Union
Veröffentlicht: | von

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützt den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, eine gemeinsame EU-Armee zu schaffen. Diese erklärte vor dem Europäischen Parlament in Straßburg: »Wir sollten an der Vision arbeiten, eines Tages auch eine echte europäische Armee zu schaffen.«

»Eine gemeinsame europäische Armee würde der Welt zeigen, dass es zwischen den europäischen Ländern nie wieder Krieg gibt«, sagte Merkel. »Das kann eine gute Ergänzung der NATO sein«, fügte Merkel an. Schließlich wolle kein Mensch klassische Verbindungen infrage stellen. Sie sei überzeugt, dass man in der NATO »gemeinsam auftreten« könne als europäische Armee, wenn die EU ihr Geld effizient einsetze.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron schlug vergangene Woche erneut eine »echte europäische Armee« für mehr Unabhängigkeit von den USA vor und zog damit massive Kritik von US-Präsident Donald Trump auf sich. Nach Vorstellungen Frankreichs könnte im ersten Schritt von einigen Staaten eine Interventionstruppe für Kriseneinsätze zum Beispiel in Afrika aufgebaut werden. In einer folgenden Etappe würde dann das Projekt einer EU-Armee angegangen werden.

Die Bundesregierung sieht dabei kritisch, dass Macron die Interventionstruppe außerhalb des EU-Rahmens aufbauen will, um auch die vor dem EU-Austritt stehen Briten mit einzubeziehen. »Eine Europäische Armee muss innerhalb der Europäischen Union aufgestellt werden und nicht außerhalb. Dafür haben wir vor einem Jahr die Europäische Verteidigungsunion geschaffen«, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vergangenen Woche.

Merkels Rede in Straßburg wurde immer wieder von Buhrufen einzelner Abgeordneter gestört, die eine EU-Armee kritisch sehen. Daran beteiligten sich auch die Abgeordneten der EU-kritischen britischen UKIP.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Da der Franzose sich seie Atomweffen nicht nehmen lässt und die deutsche Restarmee ein Trümmerhaufen ist und Ursula immer RECHT hat , wie vormals die römischen Senatoren mit dem ,, Rautenbündel und der Axt , ist die Axt der Fremdenlegion auf den zukünftigen Standarten und Fahnen ein Menetekel an der Wand was Europa blüht .....,,,,,,,!

Gravatar: Anton

Frau Merkel, der sterbende Schwan wollte sich vor der
EU wieder einmal wichtig machen, obwohl, oder gerade
deswegen niemand mehr sie ernst nimmt!!!
Sie kann weder im Kreis der Staatsmänner in Paris anläßlich der heuchlerischen Festivitäten 100 Jahre nach
dem Ende des I.W.K. in Erscheinung treten, obwohl sie ununterbrochen die Aufmerksamkeit Trump´s provozieren
wollte!
Ein beschämender Abgang!!!

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Die irre Merkel hat ihr ganzes Pulver längst verschossen. Nun serviert sie uns eine Europa-Armee. Es ist höchste Zeit, dass diese dicke, nagelkauende Frau aus dem Osten aus der Öffentlichkeit verschwindet und möglichst bald wegen ihrer Straftaten gegen das deutsche Volk vor ein Gericht gestellt wird.

Gravatar: Hand Meier

Es ist schon typisch für Merkel, der „Zerfalls-Prozess“ ist ihr politisches Anliegen, und das in jedem Bereich.
Jetzt also auch im Militär die Zersetzung bisheriger Strukturen, die einer Landes-Verteidigung entsprachen, um Sicherheit zu bieten.
Und nun redet sie wiederum verschwurbelt, um politische Visionen ihres Cäsaren-Wahns vorzutragen.
https://www.achgut.com/artikel/merkel_nachsitzen

Diese Kult-Kanzlerin hat Null echten Rückhalt in der Bevölkerung und sie rächt sich „zerstörerisch“ dafür.

Gravatar: Deutschland-bleibt-deutsch

Früher wollte Hitler per Armee die Welt erobern, wie schon andere Eroberer vor ihm dies versuchten. Alle sind sie gescheitert. Merkel will auch die Welt erobern, aber einen politischen Weg gehen. Bis jetzt. Nun meint sie aber, sie brauche eine große Armee. Da die deutsche Armee schwach und klein gehalten wurde, muß es deshalb jetzt eine europäische Armee sein. Was hat sie damit vor? Doch die Welt militärisch erobern, wenn es den EU-Einheitsstaat gibt?

Gravatar: Klaus Ermecke

Es gibt jede Menge notwendiger und gravierender Einwände gegen eine multinationale Armee, und einer der wichtigsten ist, daß eine solche Armee im Einsatz nicht funktioniert. Das fängt mit der Sprache an. Ein Franzose spricht eben (in der Regel) kein Deutsch, ein Deutscher kein Tschechisch, ein Italiener kein Niederländisch. In der Sowjetunion, deren "Rote Armee" ihre Rekruten oft fern der Heimat einzog, gab es Kompanien, in denen 18 verschiedene Sprachen gesprochen wurden. Vielen Soldaten war die Kommandosprache Russisch unbekannt. Nach Dienst gab es Streit und oft Prügeleien und eine skandalös hohe Zahl von Selbstmorden.

Gravatar: Andreas Schulz

Nun, der Wunsch nach einer europäischen Armee liegt wohl eher darin begründet, dass diese sehr gut und problemlos innerhalb der EU gegen die Bevölkerung eingesetzt werden kann. NATO geht nur im Bündnisfall und wie tatsächlich z.B. die Bundeswehr bei einem Einsatz im eigenen Land reagieren würde, dass weiß niemand. Eine EU Armee würde dagegen sehr gut als Mittel gegen Bürgeraufstände funktionieren.

Gravatar: Hans von Atzigen

Eine Armee ist und bleibt das letzte Mittel eines
Staates zur Verteidigung seiner Souveränität, heisst Handlungsfreiheit, Selbstbestimmung des eigenen
Schiksals und seiner Bürger.
Dazu leitet sich daraus ab, das Nationale Recht sowie
der Völkrrechtsstaatus.
Fazit:
Damit wird offen und unmissverständlich kommuniziert,
das Ziel der EU ist der Supperstaat,
ein EU-Imperium mit vereinigtem Völkerrechtsstaatus.
Die EU und Protgonisten beginnen ihr wahres Gesicht zu zeigen.
Das Ziel ist das 4. Reich.
Der Unterschied zwischen dem 3. und 4.Reich.
Das 3. basierte auf der Rassenwahnideologie.
Das 4. basiert auf der Multikultiwahnideologie.

Braucht der Teilkontinent Europa einen erneuten
diffusen Grössenwahnsinn???
Wohl besse nicht dafür, ein friedliches freies selbstverantwortliches miteinander, ein Europa der Freien Vaterländer und Menschen.
Trotz Rückschlägen die können nie ausgeschlossen werden, der Westfälische Friede der Wiener Kongress ist
und sollte die Politische Kernleitkultur in Europa bleiben.
Ein Zurück in den Absolutismus, auch scheinbar
Vortschrittlich deklarierten Absolutismus???
Nein Danke, den Freiheit und Humanismus ist alles.

Gravatar: Frost

Rom ist durch solche Affenpolitik untergegangen. Sklaven und Fremdlinge schwächten Rom. Während die Römer in ihren Legionen "die Welt eroberten", fielen die sogenannten Barbaren in Rom ein. Da ist nur ein Unterschied: Hier bekommen die "Barbaren" Deuschland geschenkt.

Gravatar: Unmensch

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