Ende der britischen Regierungschefin steht unmittelbar bevor

Merkel steht Theresa May im Brexit-Streit zur Seite

Im Streit um die Umsetzung des Brexit, dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU, ist die britische Regierung von Theresa May in eine handfeste Krise gerutscht. Merkel hat nun bei einer Pressekonferenz erklärt, dass sie an der Seite von Theresa May stehe. Damit ist deren Ende vorprogrammiert.

Quelle: express.co.uk / keine Verfügungsbeschränkung
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In der britischen Regierung von Theresa May ist es zu einer handfesten Krise gekommen. Die Befürworter eines »harten Brexit« stehen sich unversöhnlich den Befürwortern eines »weichen Brexit« gegenüber. Einige »Hardliner« wie David Davis und Boris Johnson haben demissioniert, ihre Ministerämter niedergelegt, und rufen mehr oder minder offen zum Sturz der May-Regierung auf. Die noch amtierende Regierungschefin agiert gegenwärtig eher planlos, die britische Regierung schlingert wie eine Zwei-Mann-Jolle auf offener See bei Wellengang der Stärke 8.

Aktuell bekam May Unterstützung von unerwarteter Seite. Bei einer Pressekonferenz in London erklärte Angela Merkel, die selbst dem Zusammensturz ihrer eigenen Regierung gerade noch einmal (vorübergehend) ausweichen konnte, dass sie, Merkel, an der Seite von May stünde und sie in ihrer Brexit-Politik unterstützen werde. Man bliebe ja schließlich Europäer, auch wenn man nicht mehr in der gleichen Europäischen Union sei.

Theresa May stellte klar, dass Großbritannien nach dem Ausstieg aus der EU eine Art Zollunion und Freihandelszone anstrebe, in der auch die jeweils gültigen EU-Standards Anwendung finden sollen. Zu der direkten unaufgeforderten Unterstützugskundgebung von Merkel äußerte sie sich jedoch nicht. Es ist nicht auszuschließen, dass sie in diesem Moment an ihren Vorgänger David Cmaeron erinnert wurde. Dem hatte Merkel nämlich auch ungefragt ihre volle Unterstützung vor der Abstimmung um den Brexit zugesichert. Das Resultat ist bekannt: die Brexit-Gegner um Cameron verloren und er musste seinen Platz räumen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: egon samu

Zwei Gesichter des Satans...

Gravatar: Anton

Man braucht sich nicht zu wundern, warum Europa mit
schwindelerregender Geschwindigkeit Richtung Zerfall
bewegt, wenn Frau Merkel, die mit ihrer Fatal-Politik den BREXIT geradezu gefördert hat, steht nun der Frau May
zur Seite, die GB in größte Probleme gesteuert hat!?
Wo bleibt die Verantwortung von Regierungen, die solche
Politikerinnen noch duldet!?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Einige »Hardliner« wie David Davis und Boris Johnson haben demissioniert, ihre Ministerämter niedergelegt, und rufen mehr oder minder offen zum Sturz der May-Regierung auf. Die noch amtierende Regierungschefin agiert gegenwärtig eher planlos, die britische Regierung schlingert wie eine Zwei-Mann-Jolle auf offener See bei Wellengang der Stärke 8.“ …

Dabei hat die Resi doch ein leuchtendes Beispiel vor Augen:

„Wer im Recht ist und wer davon auf der richtigen Seite?“
https://philosophia-perennis.com/2018/07/12/wer-ist-in-recht-und-wer-davon-auf-der-richtigen-seite/

Gravatar: Erdö Rablok

Was, frage ich, wäre falsch, was Frau May will?
Eine Handels- und Zollgemeinschaft innerhalb Europas würde genügen und wäre für alle Staaten das beste!
Die Hallodris in Brüssel und die ganze Umverteilung können wir uns sparen!

Gravatar: Barbara

Oh, oh Theresa, das Unglück nimmt seinen Lauf für Sie. Denn wen die Uckermärkerin unterstützt und dann sogar noch irgendwann ihr vollstes Vertrauen ausspricht, ist dem politischen Tod geweiht. Sie ist wie eine Spinne im Netz, die ihre Fäden spinnt und wenns dann zuckt, beißt sie zu. Wie die alten Stalinisten: Leichen pflastern ihren Weg!

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