Ikone der Klimaretter erklimmt neue pseudo-moralische Gipfel

Medien können feiern: Greta Thunberg lehnt Umweltpreis ab

Für die Medien ist es ein Festmahl: Greta Thunberg hat einen gut dotierten Umweltpreis abgelehnt. Nun steigt sie moralisch noch höher. Dabei wäre die Annahme sinnvoller gewesen.

Greta Thunberg / Wikicommons / CC BY-SA 4.0
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Greta Thunberg hat den mit 47.000 Euro dotierten Umweltpreis des Nordischen Rates abgelehnt. Nun steigt sie noch höher auf der moralischen Skala.

In ihrer Begründung verwies die 16-Jährige, deren verkniffen, ernstes Gesicht immer wieder Titelblätter und Mattscheiben ziert, darauf, dass die Auszeichnung für sie zwar eine große Ehre sei, doch die Klimabewegung brauche Politiker, die auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hörten und keine Preise.

Vertreterinnen der Bewegung Fridays for Future verwiesen darauf, dass es gerade die nordischen Länder sind, die gemessen an ihrem Wohlstand, am wenigsten fürs Klima täten. Ähnliches hatte auch schon Thunberg über Instagram verbreitet: "In Schweden leben wir so, als hätten wir laut WWF und Global Footprint etwa vier Planeten. Das neu eröffnete Erdöl- und Erdgasfeld 'Johan Sverdrup' soll 50 Jahre lang Erdöl und Erdgas fördern. Öl und Gas, die weltweit 1,3 Tonnen CO2 ausstoßen würden."

Thunberg tingelt seit zwei Monaten für das Klima durch Nordamerika. Die Ablehnung von 47.000 Euro wird sie moralisch weiter erhöhen. Denn kein normaler Mensch, Thunbergs Bekanntenkreis eingeschlossen, wird solche Summen ablehnen können. Das verlangt schon ein besonderes Engagement.

Dabei hätte die 16-Jährige das Geld sinnvoll anlegen können. Etwa für ein Abitur mit nachfolgendem Studium der Fächer Mathematik und Physik. Dann wüsste sie vielleicht endlich mehr zum Thema Klimaveränderung, schriebe nicht mehr Unsinn von "Öl und Gas", die "weltweit 1,3 Tonnen CO2 ausstoßen würden" und kennt Wissenschaft nicht nur vom Hören-Sagen.

Denn natürlich stoßen Öl und Gas an sich erstmal nichts aus. Und die Berichte des Klimarats, auf die sich Thunberg und ihre Nachbeter ständig beziehen, sind Elaborate aus dritter Hand für Leute, die bei einem Forschungsbericht nicht einmal die Zusammenfassung verstehen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Manfred Hessel

HPK, Preise bekommt man wenn man etwas geleistet hat, Ihre Antifa - Ikone ( http://www.pi-news.net/2019/08/greta-und-die-antifa/ ) allerdings hat nichts geleistet, außer wildfremden Menschen ihren Willen aufzwingen zu wollen. Sie haben doch mal großartig herumerzählt daß Sie ein Patriot sind , stimmts ? Oder schon wieder vergessen ? Und wie paßt es dann zusammen, daß ein Patriot eine Antifa- Mitläuferin anbetet ? Ich will Ihnen mal was sagen, Herr HPK. Wenn Sie schon gern Märchen erzählen, dann machen Sie wenigstens Stichpunkte damit Sie in der nächsten Woche noch wissen was Sie geschrieben haben.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Ikone der Klimaretter erklimmt neue pseudo-moralische Gipfel
Medien können feiern: Greta Thunberg lehnt Umweltpreis ab“ ...

Sollte man dies nicht schon deshalb verstehen, weil sie vom größten Staatsverbrecher aller Zeiten
https://www.youtube.com/watch?v=el9RugcS7hA
als dessen Aushängeschild finanziert wird
https://npr.news.eulu.info/2019/03/07/al-gore-avaaz-und-george-soross-klima-millionen/,
wobei sie durch die Annahme derartig gering dotierter Peanut-Preise ´noch` viel unglaubwürdiger erkennbar werden würde???

Gravatar: Hinterfragender

zitiere:

...doch die Klimabewegung brauche Politiker, die auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hörten und keine Preise...

> Ist es nicht eher so, daß die wahren, wissenschaftlichen Erkenntnisse totgeschwiegen bzw. verdreht werden, damit diese den Klima-Ideologen in den Kram passen??? <

Gravatar: Manfred Hessel

Abitur mit Studium ? Schade um jeden Groschen. Eine Lehre im Kernkraftwerk wäre viel angemessener. Und den Preis hätte sie ja annehmen und spenden können, für Arme und Obdachlose oder sogar für CO² - Forschung ? Warum eigentlich nicht ? Wenn Gretel das Klima so am Herzen liegt warum keine finanzielle Zuwendung für entsprechende Forschung ? Na, warum wohl nicht ? Weil Gretel das Klima scheißegal ist, im Mittelpunkt stehen will sie und nichts anderes. Mit der Ablehnung des Preises ist sie nun endgültig entlarvt.

Gravatar: Sting

Toyotas Allergie gegen große Akkus
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https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/tokyo-motor-show-toyotas-allergie-gegen-grosse-akkus-16454700.html
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Der Gegenentwurf zur VW-Strategie und andere japanische Wege: Auf der Tokyo Motor Show gibt es kaum Elektroautos und ein Hersteller hält auch wenig davon.
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Aus deutscher Sicht entsteht ja immer der Eindruck, ganz Asien fahre künftig mit dem Elektroauto. Doch das gilt nur für China. Japan denkt und handelt anders. Es gibt nicht nur kaum welche, der größte Hersteller Toyota hält auch wenig von ihnen. Dass nun auf der Tokyo Motor Show ein paar Elektroautos gezeigt werden, steht nicht im Widerspruch. China habe sich politisch für diesen Antrieb entschieden, obwohl der Strom aus Braunkohle gewonnen werde. Norwegen habe Wasser zur Stromerzeugung. Und Deutschland wolle offenbar auch ein paar. Also liefere man die passenden Autos in diese Länder....ALLES LESEN !!


Harald kommentiert
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SACKGASSE - Das batteriebetriebene Elektroauto ist eine technologische Sackgasse.
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Hohe Kosten, sehr energieintensive Herstellung, umweltschädigender Rohstoffabbau (Lithium, Kobalt auch noch durch Kinderarbeit), geringe Reichweiten, hohes Gewicht der Batterien, lange Ladezeiten.
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Und wenn man den deutschen Strommix zugrunde legt, fährt ein kompaktes Elektroauto nach Untersuchungen des ADAC erst nach 219.000 KM "klimafreundlicher" als ein vergleichbarer Diesel.
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An die "Klimafreundlichkeit" von Wasserstoff- oder Erdgasantrieb kommt das batterieelektrische Fahrzeug, mit Strommix betankt, nicht heran !!
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Gradmesser muss der Strommix sein, denn "reiner" Ökostrom ist eine Illusion, schließlich ist dieser immer ein Teil des Strommix (was auf der einen Seite genutzt wird fehlt dann auf der anderen Seite).
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Außerdem ist der in Deutschland erzeugte "Ökostrom" zweifelhaft !
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Windräder schreddern Vögel und Insekten, das Leitungsnetzt hat zu wenig Kapazität um eine bundesweite Versorgung zu gewährleisten und Solarenergie ist nicht effizient.

Gravatar: Unmensch

Wer ganz oben steht, bestimmt selbst über gut und böse.

Gravatar: Sigmund westerwick

Sie wissen nicht was sie reden

und sie wissen nicht was sie tun. Die Bundesgrünen entdecken völlig koboldfreie Batterien, vornehmlich in China, und ein Deutscher stößt schon mal 9 Gigatonnen CO2 aus, und zwar jährlich.
Da trifft es sich also gut,m daß die Zopfgreta ein Erdgasfeld entdeckt hat, das beim kompletten Verbrennen nur 1,3 Tonnen CO2 frei setzt, ein Bundesdeutscher CO2 Sünder könnte sich vielleicht dort bedienen und damit seine CO2-Bilanz deutlich verbessern.
Zusammengefaßt zeigt sich, daß die Vorzeige-Klimaretter nicht ansatzweise wissen wovon sie reden, das kommt eben daher, wenn man konsequent die Schule schwänzt.

Gravatar: Hans-Peter Klein

So ein Pech,
... man kann es Ihnen ("Klimaleugnern") einfach nicht recht machen.

Was hätten Sie eigntlich geschrieben, hätte Greta die 47.000 Euro angenommen?
Ich, für meine Wenigkeit, kanns mir denken ...

Halten Sie Greta tatsächlich für dumm ?
Wegen "Öl und Gas" und so, das ja "gefördert" wird.
Für was eigentlich, was passiert damit ? Und was wird dann ausgestoßen?
Greta wäre in der Tat reichlich dumm, wenn ihr Denken nur bis zur Förderung reichen sollte.

Dumm ist es wohl eher, jemand für dumm zu verkaufen, der gar nicht dumm ist, aber genau das hat Greta schon mehrfach bewiesen.

Und wer die IPCC-Berichte als "Elaborate aus dritter Hand" hält,
na ja, dem ist auch nicht mehr zu helfen,
... da helfen keine Pillen.

MfG, HPK

Gravatar: Gerd Müller

Wieso bekommt dieser mehr als unbedeutende und belanglose Vorgang eine Schlagzeile ??

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