Theresa May geht damit auf Vorschlag der EU-Kommission ein

May mit neuem Vorschlag im Parlament: Brexit kann verschoben werden

Die britische Premierministerin Theresa May erklärte, dass sie nun doch grundsätzlich mit einem Aufschub des Brexit einverstanden sei, wenn die Mehrheit im Unterhaus dies wolle. Der 29. März gilt nun nicht mehr als festes Ausstiegsdatum.

Foto: European Commission
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Theresa May erklärte, dass sie jetzt grundsätzlich mit einem Aufschub des Brexit einverstanden sei, wenn die Mehrheit im Unterhaus dies so wolle. Lange Zeit hatte sie sich dagegen gewehrt. Aber um dem Chaos in ihrer Partei entgegen zu treten scheint sie nun nachzugeben [siehe Berichte »FAZ«, »n-tv«, »t-online«]. Der 29. März gilt nun nicht mehr als festes Ausstiegsdatum.

Die Premierministerin erklärte, dass sie sich weiterhin der Aufgabe verpflichtet fühle, aus dem Referendums-Ergebnis der Briten über den Brexit das Beste zu machen. May wolle sicherstellen, dass die sozialen und wirtschaftlichen Standards im Vereinigten Königreich auch nach dem Ausscheiden aus der EU hoch blieben. Nach wie vor werden diverse Möglichkeiten mit der EU verhandelt, um einen harten Brexit zu vermeiden.

Der »Labour Party« ist das allerdings nicht genug. Sie möchte mehrheitlich ein zweites Referendum. Sowohl bei der Tory-Partei als auch bei der Labour-Partei hatten einige Abgeordnete aus Protest ihre Fraktion verlassen. Damit protestierten sie unter anderem gegen die verkrusteten Haltungen ihrer Parteikollegen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Theresa May geht damit auf Vorschlag der EU-Kommission ein“ ...

Unterbreitete die EU-Kommission diesen Vorschlag etwa in der Hoffnung, ihr nahendes Ende noch um einige Zeit hinauszögern zu können???

Wie hieß es schon im April anno 2017?

„EU-Zerfall naht: Bürgerkrieg nicht mehr zu vermeiden“!
https://de.sputniknews.com/politik/20170204314403256-eu-zerfall-europa-buergerkrieg/

Selbst der deutsche Michel scheint das endlich bemerkt zu haben!!!
https://www.journalistenwatch.com/2019/02/27/waffen-deutschen-krise/

Gravatar: Hans

May verarscht die Menschen in Großbritannien, die im Referendum für den Ausstieg aus der EU gestimmt haben.

Gravatar: Marc Hofmann

Das Unterhaus wird den Vorschlag von May abschmettern...die Opposition wird daraufhin eine neue Abstimmung über den Brexit fordern...auch dies wird im Unterhaus abgeschmettert...somit wird man zu Neuwahlen kommen...nach dem 29.03.2019. May hat somit den "Schwarzen Peter" (May ist eh schon verbrannt) beim No Deal Brexit zugesprochen bekommen. Die anderen können somit unbeschadet aus dieser Sache herauskommen. Neuwahlen im April/May 2019 sind somit in England sehr wahrscheinlich...einen England, dass dann nicht mehr Politik durch die EU macht sondern seine eigene Politik wieder in die Hände nimmt und somit mehr Macht bekommt....und das wäre eine Win-Win-Win Situation für England...für die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft!

Gravatar: Rolf

Es wird nie zu einem Brexit kommen, das wird die herrschende Machtelite nie zulassen. Alles was wir bisher gesehen haben und noch sehen werden ist ein schön inszeniertes Schauspiel.

Spannend ist nur wie sie es anstellen werden, zumindest ein wenig den Schein von Demokratie aufblitzen zu lassen.

So wie es aussieht wird das Ding auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben, dann kommt nochmal ein Referendum, wo dann hoffentlich auch das Ergebniss stimmt. So würde es bei uns oder in welchem Land auch immer, in der EUDSSR ablaufen.

Gravatar: Alfred

No-Deal-Brexit jetzt und Ende mit dem Affentheater!
Oder will man die Wähler nur täuschen?
???

Gravatar: Anton

Alle Beteiligte, der Reihe nach:
1.) GB
2.) EU
3.) Labour-Partei
Alle drei haben immer wieder, voll bewußt taktiert, in
erster Linie May, um den Chefsessel nicht zu verlieren, aber auch, um nicht sofort mit einem neuen Referendum
einverstanden zu sein, denn das hätte den Wählerwillen,
egal wie gut, oder schlecht, undemokratisch umgangen!?
Die EU, denn es geht um die Beiträge (15% der EU als
Netto-Zahler), es geht um die noch nicht geklärte Situation
der ausländischen Arbeitnehmer in GB und umgekehrt
der GB-Arbeitnehmer in anderen EU-Länder und nicht
zuletzt die Grenze zwischen Irland und Nordirland!?
Die Labour-Partei knickt ein, um nicht die Verantwortliche
zu sein eines nationalen Scheiterns!?
Wie schön, daher drängen sich Neuwahlen an, deren
Ergebnis keinen Verantwortlichen für den BREXIT hätte,
sodaß ein neues Referendum geradezu erforderlich wird!?
Ein gut(???) ausgedachter Betrug am Wählervolk!!!

Gravatar: Propheteus

Natürlich wird es keinen BREXIT geben !
Das ist so sicher, wie das "Amen" in der Kirche.
Der Grund hierfür ist ebenfalls simpel:
Rothschild's haben den Hauptsitz ihres weltweiten Imperiums immerhin in London.

"Augen auf beim Eierkauf."

Gravatar: Rickelt, Jürgen

Die Britten gehören zu Europa ! Die Behauptung, die Britten hätten hätten den Austritt gewählt, ist unsachlich, den es war nur bei einer geringeren Wahlbeteiligung eine Wählerzahl von ca. 52 % !!! Das kann man nicht als "die Britten" als Mehrzahl und dann als "demokratische Entscheidung des britischen Volkes" darstellen ! Die May hatte zuerst eine Pro-Europa-Position, aber um Kariere zu machen, hat sie sich als Brexit-Vertreterin "des Volkes" erklärt. Sie wolle den "Auftrag des Volkes" wahrnehmen !
Demokratie sieht anders aus ! Eine Wahlquote von 66 % oder sogar 75 % hätte für so eine europaweite Wirkung erforderlich sein müssen. Diese Entwicklung zeigt auch gerade hierbei Die Unfähigkeit der EU-Führung ! Sie reden von Einheit und praktizieren die Teilung !! Das muss absolut geändert werden !

Gravatar: Horatio Nelson

@ Rickelt, Jürgen: "Maastricht" (petit oui) Referendum in France 1992: "Support" for the "Maastricht Treaty" was an "overwhelming" 51% (without official "help"?). Peculiar .... I've not heard the slightest squeak in "Federal Republican" media or from the regime in Berlin about that. Only France, Ireland and Denmark held referendums on Maastricht ratification. Denmark rejected it outright. In the London House of Commons, the final, extremely narrow, "positive" vote was achieved by trickery on the part of Major in that MPs opposed to Maastricht were duped into voting "in favour" of it. THAT, as is the Commons situation at the moment, is termed "democracy". The British people, my people, mandated the government on 23rd June 2016 to leave the "EU", its pseudo parliament and its antidemocratic" jurisdiction. And so will it be! Regards, Horatio Nelson.

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