Britisches Unterhaus stimmt am Dienstagabend über Brexit-Plan ab

May gegen Aufschiebung des Brexit

Theresa May erklärte, dass Großbritannien am 29. März austreten solle. So ist der Plan. Am Dienstagabend wird darüber abgestimmt. May warnte vor einem Auseinanderbrechen Großbritanniens, wenn das Parlament dem Abkommen mit der EU nicht zustimme.

Quelle: European Commission
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Die Spannung steigt in Großbritannien. Am Dienstagbend entscheidet das britische Parlament über Mays Brexit-Plan [siehe Berichet »Spiegel-Online«, »t-online«].

Wenn dieser Plan und das damit verbundene Abkommen mit der EU nicht vom Parlament angenommen werden, könnten die Folgen katastrophal sein. Es wäre ein chaotischer Austritt möglich, der die Abspaltung Nordirlands und Schottlands zur Folge haben könnte. Es wäre aber auch möglich, dass der Brexit ganz abgebrochen werden müsste. Auch dies würde zu Verwerfungen in der ohnehin gespaltenen Gesellschaft führen.

Der Brexit sollte nicht weiter aufgeschoben werden, findet Theresa May. Als Datum ist der 29.März ausgemacht. Die EU bereitet sich unterdessen auf einen möglichen Aufschub des Brexit vor [siehe Bericht »Tagesschau«]. Die EU-Parlamentarier warben unterdessen für einen Stopp des Brexit.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „May gegen Aufschiebung des Brexit“ ... Tatsächlich??

Noch im Dezember l. J. meinte sie: „Zweites Referendum wäre ein Ausweg“! https://www.deutschlandfunk.de/theresa-may-im-brexit-wirrwarr-zweites-referendum-waere-ein.720.de.html?dram:article_id=435909

´Weiß` diese Frau tatsächlich was sie will?

Ist der Brexit nicht schon deshalb längst beschlossene Sache, weil dafür sogar ein vom britischen Parlament verabschiedetes und von der Queen gezeichnetes Gesetz vorliegt
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_84006728/britisches-gesetz-zum-eu-austritt-in-kraft-getreten.html ...
wobei die Folgen des Brexits nicht nur das auch von mir gewünschte Ende der selbsternannten EU und deren Eliten bedeuten könnte???
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/battis106.html

Sind z. B. die Franzosen nicht auch deshalb ´für` einen EU-Austritt – wenn sie gefragt werden
würden???
http://www.pi-news.net/2018/01/macron-franzosen-waeren-fuer-eu-austritt-wenn-sie-gefragt-wuerden/

Gravatar: Der nachdenkliche Bürger

Ausgerechnet Angela Merkel, die mit ihrer einsamen Grenzöffnung der Flüchtlinge und Migranten im September 2015 die Briten aus der EU getrieben hat, bietet May jetzt vor dem ‚Shutdown‘ am heutigen DI ihre "Hilfe" an!!!

Wie verlogen und widerwärtig ist das denn. Egal wie diese Hilfe aussehen würde, es kann nichts Gutes dabei rumkommen. Merkel ist verantwortlich für diese Entwicklung und möchte jetzt den Heilsbringer spielen. Schickt sie endlich zum Teufel:-(

Gravatar: Hartwig

@Ekkehardt,
faßt man alles bis zum heutigen Tag komprimiert zusammen, seit der Brexitentscheidung, dann bin ich mir fast sicher, die May und ihr geheimes Hinterzimmer wollen es nicht und spielen der Öffentlichkeit eine böse Komödie vor.

@Bürger,
für den Durcheinanderbringer arbeitet die Merkel doch längst. Böse ist es Böses zu tun und (!) Gutes zu unterlassen.

Die vielfach erwiesene Tatsache allein, hierher geflohene Christen und andere Nicht-Muslime mit Christen & Co. hassenden Muslimen ungestraft in gleiche Lager untergebracht zu haben, ist ein derartiges Verbrechen und eine kalte Verhöhnung der Opfer, daß ich lieber meinen Mund halte.

Warum nehmen die sehr reichen muslimischen Länder keine muslimischen Flüchtlinge auf? Mit den Bilderbergern abgesprochen? Geld genug haben die Ölscheichs und Platz ebenso. Woher die Kälte ihren eigenen Brüdern gegenüber? Jeder Muslim sollte sich schämen. Scham kennen die aber nicht. Nicht diejenige, die ich im Sinn habe.

Gravatar: Alfred

Brexit- Sabotage ist angesagt. Nur keiner von den Etablierten wagt es direkt auszusprechen. Volksmeinungen sind unerwünscht.
Fuck the EU.

Gravatar: Müller

Auch wenn es schwerfällt, so hoffe ich doch das die Mehrheit der brit. Parlamentarier DIESEM Brexit zustimmt. Ein Nein würde sehr wahrscheinlich bedeuten, dass der Brexit ganz abgeblasen würde, und dann würden sich die Brüsseler Eurokraten fürstlich in die Tasche lachen. Der Bürgerwille wäre damit wieder einmal in der EU gebrochen.

Natürlich hätte sich der nationalbewusste Brite einen härteren Brexit gewünscht, aber bei einer Zustimmung zu diesem weicheren Pamphlet bestünde immerhin noch die Möglichkeit, in 2 Jahren nachzuverhandeln. Eine Ablehnung könnte wie gesagt dazu führen, dass Großbritannien das Austrittsgesuch ganz zurücknimmt, was ja nach Ansicht der EU-Richter jetzt möglich wäre.

Gravatar: adlerauge

Der Brexit muss so schmerzhaft wie nur irgendmöglich schief gehen, als abschreckendes Beispiel und um die AfD vorzuführen. Je schmerzhafter er wird um so besser kann man argumentieren, dass das es ist, was die AfD will.
Man will sie als Versager und Träumer brandmarken.
Dabei ließe es sich sehr elegant nach Norwegischem u. Schweizerischen Vorbild Zollabkommen aushandeln, die einen Austritt, moderat und bewerkstelligbar machen würde. Das ist nur ein Schmierentheater, das der Weltöffentlichkeit hier vorgegaukelt wird.

Gravatar: Karl Brenner

Letztendlich werden die USA profitieren.

Merkel und May/Boris Johnson sind wissentlich oder unwissentlich Handlanger.

Die Gefahr lauert nicht im Osten, sondern im Westen.

Was genealogisch/kulturhistorisch auch logisch ist.

Gravatar: Stefan B.

In unserern regierungstreuen Medien bekommen wir ja die Ablehnung des Brexitdeals von Seiten des britischen Parlaments so verkauft, als hätten die sich gegen den Brexit und für die EU ausgesprochen. Das ist natürlich wieder eine gezielte Desinformationskampagne. In Wahrheit will man den Brexitdeal nicht, da er keine eindeutige Trennung von der EU bedeutet und die Briten nach wie in vielen Angelegenheiten dem EU Recht weiter unterworfen wären. Nur ein harter Brexit würde das verhindern und so wird es wahrscheinlich auch kommen.

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