Persona non grata

Maduro schmeißt deutschen Botschafter aus dem Land

Das sozialistische Maduro-Regime in Venezuela hat den deutschen Botschafter Daniel Kriener zur unerwünschten Person erklärt und ihn des Landes verwiesen. Kriener hatte sich zuvor demonstrativ an die Seite von Parlamentspräsident Juan Guaidó gestellt.

Screenshot Tagesschau
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Der Machtkampf in Venezuela zwischen dem sozialistischen Staatschef Maduro und dem von immer mehr Staaten als Interimspräsident anerkannten Parlamentschef Juan Guaidó hat nun auch ein erstes deutsches »Opfer« gefordert. Weil sich der deutsche Botschafter in Venezuela, Daniel Kriener, demonstrativ nach der Rückkehr Guaidós nach Venezuela an dessen Seite stellte, wurde er kurzerhand von dem Maduro-Regime zur persona non grata erklärt. Kriener müsse unverzüglich das Land verlassen, da er sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas eingemischt habe, heißt es in der Begründung.

Wörtlich erklärte das venezolanische Außenministerium: »Venezuela sieht es als inakzeptabel an, dass ein ausländischer Diplomat sich in seinem Territorium eher wie ein politischer Führer verhält, in Übereinstimmung mit der Verschwörungsagenda der extremistischen Sektoren der venezolanischen Opposition.« Venezuela, so wird in der Erklärung weiter behauptet, sei frei und unabhängig. Handlungen von diplomatischen Vertretern, die eine Einmischung in die Angelegenheiten des Volkes und der Regierung darstellten, seien nicht erlaubt.

Neben Kriener hatten zahlreiche Diplomaten aus anderen Staaten Guaidó am Flughafen in Caracas in Empfang genommen, um dessen Festnahme durch regimetreue Schergen zu verhindern. Ein Großaufgebot internationaler Medienvertreter war ebenfalls am Flughafen anwesen, sodass Guaidó problemlos in seine Heimat einreisen konnte. Bisher ist Kriener der einzige ausländische Diplomat, der aufgrund seiner Teilnahme am Empfang Guaidós aus Venezuela ausgewiesen wurde.

Währenddessen geht der innervenezolanische Machtkampf unvermindert weiter. Während Maduro international immer weiter an Boden verliert, kann er sich noch auf die Unterstützung des Militärs verlassen. Allerdings mehren sich die Meldungen, dass sich hochkarätige Militärführer gegen Maduro aussprechen und zu dessen Absetzung aufrufen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: famd

Deutsche und amerikanische Botschafter sind längst im Verruf in Zielländern konterevolutionäre Zellen und Organisationen aufzubauen. Insbesondere Deutsche. Man kennt dies aus der Vergangenheit. Observierung der Lage, ermitteln von Schwachpunkten und Stärken, Kontaktaufnahmen mit subversiven Elementen und Installation von harmlosen Kultureinrichtungen die nur Tarnbüros sind und Organisation von Unruheherden. Das Muster ist immer wieder das Gleiche, hat in Ägypten, Syrien, Ukraine gut funktioniert. Früher waren es Kuba, dann Chiele, Nikaragua, Bolivien. Über die Botschaften wurden CIA-Verbände direkt eingewiesen. Sabotageakte um die Bevölkerung zu destabilisieren und Gewalt aufzubauen um die "unbequeme" Regierung zu stürzen oder einen Grund zum Einmarsch zu finden.
Auch in der damaligen DDR gab es X-Fälle, wo amerikanische Militärmissionen verwickelt waren und die Koordination lief immer über Botschaften ab.

Das Maduro nun diesen MistFinken aus Deutschaln rausgeschmissen hat war essentiel wichtig für die innere Sicherheit. Es kann doch nicht sein dass ein Deutscher arroganter Botschafter sich dort schon aufführte und sich Hoheitsrechte anmaßte.

Ich hätte den Kerl unter Spionageverdacht eingelocht.

Gravatar: Werner

Vollkommen richtig. Dieser Botschafter muss nicht ganz richtig sein im Kopf. Was bilden sich die deutschen Politiker eigentlich ein. Ungeheuerlich. Noch ist der gewählte Maduro an der Macht und nicht Guaido, der Vasall der USA, durch den sie wieder an die unermesslichen Ölreserven kommen wollen.

Gravatar: asisi1

Können wir denn nicht auf diese sogenannte "demokratische Weis" unsere Deutschland Vernichterin und ihre Spießgesellen loswerden? Mein Vorschlag für den neuen Bundeskanzler ist, Chita, der Affe von Tarzan! Leistet bessere Arbeit und braucht nur ab und an eine Banane!

Gravatar: Herbert

Wundert mich, dass dieser Clown Heiko Maas nicht längst
irgendwo in Welt abgeschoben wurde. Weil er versucht seine linke Schlauheit überall zu etablieren

Gravatar: Gretchen

Gut! Schmeisst ihn raus.Einer weniger.

Gravatar: Maria T.G.

Die Parteinahme der Bundesregierung und damit ihres Botschafters für den selbsternannten Guaidó und gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Maduro ist eine völkerrechtswidrige und mit dem GG unvereinbare Einmischung in die Angelegenheiten eines fremden Landes. Daß die AfD das auch noch unterstützt, zeigt, wie schnell sie bei "sozialistischen" Regierungen bereit ist, der Propaganda und Hetze der Lügenpresse zu glauben und Recht und Gesetz über Bord zu werfen. Unglaublich.

Gravatar: lupo

Da wird durch einige Regierungen versucht ein schwarzes Schaf (Guaidó) weiß zu machen, weiterhin wird durch sie in Oberlehrer Manie
und einer inneren Einmischung in Venezuela versucht die Doktrin der Finanzoligarchie durchzusetzen, dazu ist jedes Mittel Recht auch wenn man einen Krieg vom Zaun bricht und ein 2.tes Irak bzw. Syrien schafft.
Die UNO unterstützt dieses auch noch und gehört abgeschafft in meinen Augen, sie ist mittlerweile überflüssiger wie Wasser.

Gravatar: Peter S.

@Lars Rosinsky
Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu.

Für die causa Billy Six scheint sich die Bundesregierung allerdings nicht zuständig zu fühlen, genauso wie 1977 bei Elisabeth Käsemann:

https://www.youtube.com/watch?v=964UOqBz_Yw

Gravatar: Anton

@ Lars Rosinsky 07.03.19/12,27:
Zu Ihrem Kommentar volles Einverständnis, mit einigen
Ergänzungen:
Der Herr Botschafter Kriener hat die unverständliche
Anerkennung Deutschlands zu dem selbsternannten"
"Möchtegernpräsidenten" als "legalen" Präsidenten
anerkannt(?); dieser hat sein Land trotz Ausreiseverbot
verlassen, in den Nachbarländern Stimmung gegen sein
Land geschürt, seine Rückkehr, datum-und stundenmäßig
angekündigt, in der Erwartung, daß er verhaftet werden
würde, worauf mehrere Länder ihre Botschafter als
quasi "Bodygards" organisiert haben und bei seiner
Ankunft "Spalier" standen!
Und siehe da, keine Verhaftung, korrekte Einreise, kein
Militäraufmarsch***, nichts, gar nichts!!!
Bolton´s Plan, bei Verhaftung von Guaidó endlich den
Grund zu haben, "einzugreifen"(???), also eine Invasion
per Militär zu veranstalten, ist in die Hose gegangen, er
hat es gut ausgedacht, aber NICHT DURCHDACHT,
denn Maduro hat diesen miesen, kriminellen Plan a priori
durchschaut!
Die Ausweisung des deutschen Botschafters erfolgte durch den legalen Präsidenten Maduro, der als illegal
bezeichnet wird(???), der aber anscheinend so viel legale
Funktionsmacht hat(?), daß er sowohl die US-Diplomaten
und nun den deutschen Botschafter des Landes verwiesen
hat; nach diesem Fiasko des US-Planes, haben die USA
noch am gleichen Tag weitere Sanktionen gegen Maduro
und Venezuela verhängt und versuchen die Vollmacht
der CITGO, die ihren Sitz in den USA hat, an Guaidó zu
übertragen(?), damit Venezuela über das eigene Konto
nicht verfügen soll???
Inzwischen weiß die ganze und kritische FRIEDLICHE WELTGEMEINSCHAFT, was hier von den USA veranstaltet wird!!!
*** wieso wird vom Verfasser dieses Artikels das
venezolanische Militär als "REGIERUNGSTREUE SCHERGEN bezeichnet???

Gravatar: Rita Kubier

Maas mit seiner Äußerung über den Rausschmiss des deutschen Botschafters, Venezuela würde oder habe damit die Spannungen nur verschärft und nicht zur Entspannung beigetragen, ist derart absurdum - allerdings typisch für Maas und die ganze Bundesregierung. Denn DEUTSCHLAND hat mit seiner Handlungsweise des deutschen Botschafters für Verschärfung der Spannungen gesorgt und NICHT UMGEKEHRT!
Statt, dass mal ein EIGENER gravierender Fehler eingestanden wird, schiebt Maas wieder dem/einem anderen die Schuld in die Schuhe. Aber typisch Maas, der keine Selbstreflexion und schon gar keine Selbstkritik kennt - wie jeder andere unserer Altpolitiker und Altparteien ebenso. Und damit ist das nichts Neues.

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