Obwohl er ein EU-Fanatiker ist

Macron in Deutschland bliebter als Merkel

Die Verzweifelung muss schon groß sein, wenn sich die Deutschen zunehmend nach ausländischen Politiker sehnen, weil sie von den eigenen so enttäuscht sind.

Quelle: en.kremlin.ru
Veröffentlicht: | von

Politikverdruss und Enttäuschung, das sind zwei Charakteristika unserer Zeit. Viele Bürger können sich mit der deutschen Politik nicht mehr identifizieren. Die Kritiker der EU, des Euro und der Massenmigration neigen zur Alternative für Deutschland. Doch auch die EU- und Euro-Anhänger sind von den Altparteien enttäuscht. Manche wünschen sich einen Donald Trump, andere eher einen Emannuel Macron.

Selbst SPD- und CDU-Anhänger und EU-Befürworter sind mit »Ihren« Politikern unzufrieden. Nach einer Forsa-Umfrage für das aktuelle RTL/n-tv-Trendbarometer (siehe Berichte n-tv und Focus) würden rund 57 Prozent der Bundesbürger einen Emmaneul Macron vorziehen oder könnten sich zumindest vorstellen, ihn zu wählen, wenn sie es könnten.

Die zunehmende Spaltung der Gesellschaft verhindert es zunehmend, dass sich eine große Mitte um einen gesellschaftlichen Konsens zusammenfinden kann. Doch der Linksruck der großen Volksparteien hat dies erschwert.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner

Bei dem dieser Trottel und die Domina beliebt ist, muss mit Sicherheit noch der größere Trottel sein.

Gravatar: Dirk S

Eigentlich kann man die Stimmung so zusammenfassen: "Alles, nur nicht Merkel".

Aber Vorsicht! Das ist schon mal schief gegangen: 1998 war die Stimmung "Alles, nur nicht Kohl" und das hat uns Schröder mit Rot-Grün und einen bedeutenden Grundstein (eigentlich ein Gebirge) der heutigen Fehlentwicklungen eingebracht. Vielleicht sollten wir uns in DE tatsächlich mal ein, zwei Jahre ohne Regierung gönnen und dann einen politischen Neuanfang wagen. Auf jeden Fall benötigen wir eine Amtszeitbegrenzung für Kanzler, damit dieser Effekt zukünftig vermieden wird.

Regierungsfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Lupo

Pest oder Cholera ? Wie doof ist den der Michel, keiner dieser Politdiktatoren ist für Europa gut - sind doch nur Marionetten der Finanzindustrie aber das schnallt der Michel nicht, die ganze politische Elite von Schwarz, Rot, Gelb und Grün passt doch nur in einer Diktatur aber nicht in eine Demokratie (gibt es eh nicht in Europa). Der Michel wird doch immer mehr eneiert, sei es durch die totale Überwachung, staatliche Fake News, Abschaffung der Banknoten, Einschüchtern durch heraufbeschwören eines bitter bösen Russen und die Kriegsmaschinerie wird am Leben erhalten egal wie, von der enstandenen Flüchtlingsindustrie gar nicht erst zu reden sonst werde ich noch nach rechts eingestuft.
Wo bleiben den die Verbesserungen für Kinder, Familien und den Rentnern, ich sehe nur Verschlechterungen in den
letzten 15 Jahren. Es wird Zeit das die Bunte Regierung in die Versenkung der Geschichte verschwindet.

Gravatar: Bruno Kralle

Wer das so sieht, muß nochmal die Grundschule ab der 5. Klasse wiederholen und daran denken, daß gerade die Franzosen uns mind. dreimal fast vernichtet hätten.
Außerdem muß er sehr aufpassen, daß er nicht von der Masse einfach weggerollt wird, wie so oft in der Geschichte. Die "Willkommenen" werden den Rest noch erledigen, mal abwarten....

Gravatar: Ketzerlehrling

Muss es die Macronette sein? Haben die Deutschen ihren letzten Funken Verstand verloren? Noch so ein lächerliches Würstchen, eine Sprechblase ohne jegliche Substanz. Was hat er zustandegebracht? Nix! Das können die Deutschen mindestens genauso gut, wenn nicht besser.

Gravatar: Gästin

Wie in Dummschland 'Umfragen' produziert werden, müßte allgemein bekannt sein: Als erstes wird festgelegt, was dabei herauskommen soll, danach die Fragen manipulativ ausgetüftelt, die Algorithmen geändert, Unpassendes rausgeschmissen, damit herauskommt, was gewünscht war. Ich erinnere den Leser an die phänomenalen 'Umfragen' 2017, denen zufolge bei den Wahlen im Herbst ein Gottkanzler Chulz gar nicht zu vermeiden war.
Schaun mer mal: Forsa, aha. Links und mit Manipulationen längst auffällig. Auftraggeber RTL, also Bertelsmann. Focus, also EU-Jubelperser, interessanterweise aus dem C*DU-Dunstkreis. Hatten wir ja schon kürzlich: Fast 99,999% der Bevölkerung oder so ähnlich sehnen sich heiß nach der EUSSR-Diktatur. Wir dürfen diese Umfrage-Nummer also durchaus als Fortsetzungsroman zum Herbeijubeln der EU-Glückseligkeit lesen.
Daß 57% der Befragten Macron überhaupt kennen, darf bezweifelt werden. Wenn schon 62% der 18 bis 29-jährigen nicht mal einen einzigen Minister des Kabinetts Merkel nennen können. Und 52% der Schüler nicht einen einzigen deutschen Schriftsteller und erschreckend viele der Meinung sind, Hitler war erster Bundeskanzler. Und schon gar nicht weiß die underfuckte ältliche deutsche Durchschnittsfeministin, daß das delikate Bürschchen schon als 16-jähriger seine 30 Jahre ältere Französischlehrerin besprang, die heute als Mumie seine Gattin gibt und mit albernen kurzen Kleidchen im Elyssée herumhüpft- also kein Grund, wenigstens vor Neid grün zu werden und heimlich nach dem gerontophilen Bengel zu schmachten. Freud hätte übrigens an unserem Ödipussy seine Freude gehabt, ein wahres Füllhorn an Psychopathologie, das Kerlchen.
Wir stellen also die nötige Frage: Cui bono? Daß Erika inzwischen Mauerblümchen und eine lame duck ist, hat sich herumgesprochen. Ihr Wahlergebnis auch. Somit werden die Auftraggeber plausibel. Die Tussi aus der Uckermark ist nicht mehr so der Burner. Muß halt eine neue Lichtgestalt her, die weltläufig die Brüsseler Verheißungen wieder brandheiß rüberbringt und wenn man jetzt treuherzig den Namen "Chulz" unseres Apparatschiks aus Würselen gehaucht hätte, wälzten sich alle am Boden vor Lachen. Mußte also rasch einer aus dem Hut gezaubert werden. Und wer wäre da besser geeignet als unser Toyboy, der mit Begeisterung "EUROPA" neu erfindet, dafür von der "Qualitäts"journaille die Eier gekrault bekommt und ganz nebenbei noch bei den wahlentscheidenden alten Damen für schwülwarme Erinnerungen an feuchte Höschen sorgt. Alles klar?

Gravatar: Thomas Waibel

Zwischen Macron und Merkel gibt es keinen Unterschied. Beide gehören zu derselben "Elite".

Gravatar: H.Roth

Es handelt sich hier nur um den Komparativ und nicht um den Superlativ. Das will also nicht viel heißen. Unsere Hauskatze ist bei uns ebenfalls beliebter, als Merkel.

Ausserdem hat der Nachbar immer die geringeren Sorgen, weniger Mühe bei der Arbeit, grundsätzlich das größere Stück Torte auf dem Teller, den besseren Parkplatz am Arbeitsplatz. In seinem Garten wächst stets weniger Unkraut, sein Gemüse reift schneller und er erntet die dickeren Kartoffeln.

C'est la vie!

Gravatar: Britta

Ich stehe auf Präsident Donald Trump!

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