»...zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch«

Maaßen spricht Klartext: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk muss reformiert werden

Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er sei zu teuer und zu parteiisch. Ein Euro pro Monat und Haushalt müsse ausreichen.

Foto: Bundesamt für Verfassungsschutz
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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR mit ARD, ZDF und Deutschlandfunk) steht in der Kritik. Er ist der teuerste öffentliche Rundfunk der ganzen Welt. Trotzdem schafft er es nicht unparteiisch und neutral zu sein. Immer mehr Bürger fühlen sich nicht korrekt informiert.

Auch der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Geog Maaßen, kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Auf Twitter erklärte er:

»Wir sollten über eine Reform oder eine Abschaffung des öff-rechtl. Rundfunks nachdenken. Wir haben zu viele, sie sind zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch. Sie sind überflüssig. Vor allem: 1 € im Monat pro Haushalt reicht für den ÖRR aus. (hgm)«

Prompt hat er damit eine Debatte ausgelöst [siehe Bericht »Merkur«]. Die einen befürworten den Vorschlag von Maaßen, die anderen (vor allen linksgrünen) verteidigen den ÖRR. Volker Beck (Grüne) antwortete: »Ich bin dafür das Gute zu bewahren. (mit weniger Fußball)«. 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

Von seiner Ausbildung, Klugheit und praktischen Berufserfahrung her gehört Herr Maaßen schon zur AfD. Aber hier spricht Karl Valentin für ihn: "Mögen tät er schon wollen, aber dürfen traut er sich nicht."

Gravatar: Wolfgang Lammert

ZDF-Tribunale der Inquisition - ZDF nicht mehr Medium der freien Meinungsbildung

Dass die ZDF-Reporter und -moderatoren den eigentlichen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens auf den Kopf stellen, konnte man kürzlich im bekannten HÖCKE-INTERVIEW mit dem Korrespondenten des ZDF Hauptstadt-Studios, David Gebhard, anschaulich sehen. Den Auftrag eine freie und umfassende Meinungsbildung zu gewährleisten, ist der ZDF-Reporter nicht nachgekommen, denn wenn ein Reporter als "Staatsanwalt" fungiert und einen "Politiker" in ein "Kreuzverhör" führt mit fingierten Fragen, die in der Fragestellung bereits eine Wertung vornehmen, dann ist der ZDF-Reporter von vorne herein parteilich und versucht die Zuschauer in "seinem Sinne" zu beeinflussen.
Wie grotesk die Haltung des ZDF nach dem Interview war, zeigt der Vergleich mit MERKEL-Interviews, wo Fragen vorher vorgelegt werden müssen, MERKEL "vorbereitet" ist und Fragen wie z. B. die Aussagen von Staatsrechtlern, Merkel habe mit ihrer Asylpolitik gegen die Verfassung verstoßen, nicht Merkel zur Stellungnahme vorgelegt werden.
Gebhard hingegen hatte ein Interview mit dem Thema der bundesweiten Bedeutung von Björn Höcke vor der Landtagswahl in Thüringen angekündigt und dann AUSSCHLIESSLICH ein Verhör zur Sprache von Björn Höcke geführt. Auch bei der Darstellung des Abbruchs des Verhörs, blieb sich das ZDF-Tribunal "treu" und verfälschte die Konsequenzen, die Björn Höcke mit dem Interview ankündigte, teilweise. Schließlich hatte Björn Höcke geäußert, "dies werde massive Konsequenzen haben in der ZUSAMMENARBEIT zwischen Politikern und Journalisten". Er wies daraufhin, dass das ZDF sich in diesem Interview sich in keinster Weise an Absprachen über den Themenkreis für das Interview gehalten habe. "Er werde deshalb keine Interviews mehr mit Herrn Gebhard führen" und "er könnte eine interessante politische Persönlichkeit im Land werden".
Diese Aussagen wurden dann im ZDF als "Bedrohung" an Herrn Gebhard interpretiert.

Das ZDF als Großinquisitor ??? Selbst die linksliberale ZEIT sieht im Interview mit Björn Höcke diese Rollenzuschreibung.

"Das gescheiterte Interview mit dem thüringischen AfD Landeschef Björn Höcke war genau das....unfair und alles andere als ein Interview, in Wahrheit eine INQUISITION, mit künstlich beschafften Mitteln zur Verwicklung des ANGEKLAGTEN in Widersprüche".

Quelle: Zeit Nr. 39/2019: Apropos: Stärke ist, fair zu bleiben

Gravatar: Fritz der Witz

Haste mal nen Euro für mich, ich will Anja "Hatespeech" Reschke und Georg`s Restle-RAMPE gucken.....

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

ARD und ZDF haben sich durch die politische Einflussnahme der Parteien einseitig zu einem de facto Organ der regierenden Blockparteien entwickelt. Unter dem Regime der Neokommunistin Merkel haben bei ARD und ZDF vor allem linksorientierte Typen das Sagen. Eigentlich kann man ARD und ZDF allmählich mit dem Fernsehfunk der DDR vergleichen. Und für fortlaufend politisch einseitige Sendungen der beiden Sendergruppen zahlen wir Deutsche den höchsten Rundfunk- und Fernsehbeitrag!

Gravatar: Steffen Lutz

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein Beispiel von Nichtfunktionieren und selbstbedienender Fettlebe. Wenn die Zwangskunden erfahren würden mit welchen Honoraren man sich bedient, wären wir im dicken zivilen Ungehorsam. Die Berichterstattung ist vom "Wächterrat" vorgegeben, links hat links überholt, Nachrichten werden frisiert usw. Falschmeldungen werden nicht korrigiert usw. Gesprächsrunden in eine Richtung gedroschen usw. usw. Der Kunde wird zwangsabgekassiert usw. Wie lange soll das noch gehen, wie lange schauen wir zu?

Gravatar: Sigmund Westerwick

Der Bedenkenträger der CDU

Der Herr Maasen spielt tatsächlich einer zwielichtige Rolle in der CDU.
Das Problem ist natürlich die CDU, und es ist schwer eine solche Partei von innen heraus zu reformieren. Bei den Öffentlich rechtlichen Medien halte ich das für unmöglich, es gibt einfach zuviele Interessen, Einkommen, Seilschaften.
So sehr ich den Gedanken auch schätze die Einnahme der GEZ-Medien um 95 % zu kürzen, so sicher bin ich, daß das mit irgendwelchen Parteien, die derzeit in Regierungsverantwortung sind, nicht passieren wird.

Das alles ist dem Herrn Maasen sicherlich auch klar, und so kann es realistisch betrachtet eigentlich gar nicht darum gehen, irgendetwas in der CDU zu ändern.
Her Herr Maasen ist so etwas wie das ALibi der CDU, das personifizierte schlechte Gewissen der Partei, ganz nach dem Motto: Ich würde ja etwas ändern, aber leider können wir es nicht ( weil die Koalititonspartner es nicht ermöglichen, weil wir eine staatstragende Partei sind, weil .... ).
Faktisch dient Herr Maasen der CDU dadurch, daß er kritische Parteimitglieder bei der Stange hält und ihnen die Illusion gibt, man könnte die CDU von innen heraus reformieren.
Realpolitisch wäre es besser zur AfD zu wechseln und dadurch ein Beispiel für die Kritiker zu geben, ebenfalls aus der C*U auszutreten, erst dann wird sich real etwas ändern können.

Gravatar: Manni 1

Werner 18.09.2019 - 17:25

Diese Idee ist genial,aber wer soll das finanzieren?Die Gebühreneintreiber ARD-ZDF werden das nicht zulassen wetten?Sudel-Ede würden die Haare zu Berge stehen und die Hornbrille platzen -wetten?

Gravatar: Rita Kubier

Maaßen ist weder Fisch noch Fleisch. Oder besser gesagt, er weiß nicht, was er eigentlich will. Denn er "WÜRDE, KÖNNTE, MÖCHTE" gerne, dass sich die CDU-Politik wieder zum Besseren ändert. Aber er WILL offenbar NICHT erkennen und verstehen, dass DAS unter Merkel und mit allen anderen CDU-Politikern absolut nicht (mehr) möglich ist. Denn wer weiterhin in einer Partei Mitglied bleibt, die einem Land nur Schaden zufügt, wirkt selbst dabei mit!
Was Maaßen "praktiziert" ist das Prinzip "Wasch mich, aber mach mich nicht nass"! Das zeugt von sehr wenig Mut, und keinem echten PRAKTISCHEN Bekenntnis, Veränderungen SELBST TATKRÄFTIG zu unterstützen und anzugehen. Im Gegenteil. Maaßen unterstützt nach wie vor eine von Merkel bestimmt CDU, die unserem Land und uns, dem deutschen Volk, nur noch Schaden zufügt!

Gravatar: Karl Napp

Ausmisten der Augiasställe ARD und ZDF:

ARD auflösen. Länder sollen ihre eigenen lokalen Landessendeanstalten betreiben und bezahlen. Rundfunkräte dürfen nur noch von den zugelassenen, demokratisch gewählten Parteien besetzt werden im Verhältnis der Landtagsbesetzungen. Keine Sitze mehr für Sozialverbände, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Kirchen und sonstige partikulare Interessengruppen.

Die Landesparlamente setzen die Rundfunkzwangsabgabe für ihre jeweiligen Länder selbst fest. Die Rundfunkanstalten werden jährlich durch die Landesrechnungshöfe auf wirtschaftliches Verhalten geprüft. Die Berichte werden veröffentlicht. Kein Intendant darf mehr verdienen, als der Landeskultusminister. Nur elektrisch betriebene Dienstwagensind erlaubt.

ZDF wird ersatzlos gestrichen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er sei zu teuer und zu parteiisch. Ein Euro pro Monat und Haushalt müsse ausreichen.“ ...

Kreuz, Kruzifix und Sackl Zerment noch a mal!

Kann dieser Maaßen etwa nicht verstehen, dass die Göttin(?) & Co. schon deshalb sehr, sehr viel mehr Geld von ihren(?) Familien und Haushalten benötigen, weil sie allein schon von der Propaganda für ihre gegen Russland und China vorgesehen Kriege
https://www.rubikon.news/artikel/russophobie-und-grossenwahn
finanziell ausgeblutet werden und jetzt auch noch die
entsprechende Ausrüstung für ihre Soldatinnen und Soldaten dazu kommt?

Sieht der Hans-Georg denn nicht, dass das deutsche Militär derart am Boden liegt, und es selbst an entsprechender Winterkleidung fehlt?
https://www.focus.de/politik/deutschland/mangel-bei-ausruestung-bundeswehr-fehlt-winterkleidung-fuer-nato-einsatz_id_8491776.html

Merkel scheint sich auch für mein Empfinden tatsächlich als ´die Allmächtige` vorzukommen!

Ist das für die entsprechenden Kräfte Deutschlands vielleicht sogar göttlich vorgegeben???
https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-messias-der-deutschen.950.de.html?dram:article_id=138909

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