CDU nimmt weiter Kurs auf links

Lesben und Schwule sind bei den Christdemokraten willkommen, Konservative nicht

Kritiker der Bundeskanzlerin sind innerhalb der CDU-Reihen nicht wohl gelitten. Ihr Einfluß wurde unter Angela Merkel systematisch zurückgedrängt. Die Zeit ist günstig für besonders linientreue CDU-nahe Gruppen, von der Fraktion als „echte Vereinigung“ in das Parteistatut aufgenommen zu werden.

Quelle: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0
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Dazu gehört auch der Verband Lesben- und Schwule in der Union (LSU) unter dem Vorsitz des Bankers Alexander Vogt. Die Aufnahme der LSU in das Parteistatut würde deutlich mehr Einfluß und Anerkennung für die Vereinigung bedeuten: Neben finanzieller Unterstützung bekämen die Lesben und Schwulen Mitspracherechte eingeräumt, unter anderem durch einen Beraterposten im Bundesvorstand der Partei.

Die Entscheidung über die Beförderung zur Parteivereinigung wurde von der Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer nach einem Bericht der »Welt-Online« für erste vertagt. Denn zeitgleich zur LSU bewirbt sich auch die im Jahr 2017 gegründete Werte-Union um Anerkenntnis als Parteivereinigung. Der konservativ-wirtschaftsliberale ausgerichtete Verband übt scharfe Kritik am Linksdrift der CDU und forderte jüngst sogar den Rücktritt Angela Merkels.

Die Werte-Union soll allen Umständen aus dem Protektorat der Partei herausgehalten werden, jedoch: Lesben und Schwule willkommen heißen und zugleich Konservativen die Tür weisen, das würde die Parteibasis überfordern, so wird Kramp-Karrenbauer im »Welt«-Artikel zitiert. Die Anerkenntnis der LSU als echte Vereinigung ist erst einmal vertagt, nicht aber aus politischen Bedenken sondern der Parteitaktik wegen.

(Initiative Familienschutz)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hannes

Liebe CDUler denen sowas gegen den Strich geht,...

Wechselt einfach zur AfD, da seid ihr gut aufgehoben und wir haben in Deutschland wieder eine konservative Mitte auf breiterer Basis!

Macht endlich Schluss mit links-linker-amlinkesten und kommt wieder in eine vernünftige Mitte, das links ist ja ganz nett und die Ideen hören sich meist ja auch ganz schön an (Weltfriede, alles rosarot und wir ham uns alle lüüüb) aber realistisch sind die Ziele einfach nicht und zumeist scheitert es doch schon an der Finanzierung, weil ihren Kumpels mit viel Geld im Parteienfilz will ja auch keiner an die Kohle, das soll dann doch lieber der kleine Mann zahlen der so doof war das Pack zu wählen...

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