Angriff auf Corona-Demo:

Leipzig: Erst ein Warnschuss vertreibt vermutlich linke Gewalttäter

Am Rande der Leipziger Anti-Corona-Maßnahmen-Demo haben vermutlich linke Gewalttäter Demonstranten äußerst brutal attackiert. Die Polizei ermittelt jetzt wegen versuchten Totschlags.

Foto:: pixabay
Veröffentlicht:
von

Bei der ›Querdenker‹-Demonstration am Wochenende in Leipzig hat eine Gruppe von 15 bis 20 vermutlich linksradikalen Gewalttätern Demonstranten angegriffen. Die Täter flüchteten nach Angaben der Polizei erst, als ein Beamter einen Warnschuss abgab, berichtet Die Welt. Die Ermittlungen leitet die für Linksextremismus zuständige ›Soko Linx‹, teilte das Landeskriminalamt, LKA, in Dresden mit.

Nach dem bisherigen Stand, griff eine 15- bis 20-köpfige Gruppe am Rande des nach Polizeiangaben unübersichtlichen Demonstrationsgeschehens am Samstag eine Gruppe Demonstranten an. Zwei Personen, ein 25-Jähriger und ein 30-Jähriger, gingen zu Boden. Sie wurden von den Angreifern mit Schlägen und Tritten traktiert. Ein Angreifer trat einem der am Boden liegenden Opfer mehrfach mit dem Fuß gegen den Kopf.

Gegenüber der Bild-Zeitung erklärte die Polizei zu dem Hergang: »Gegen 18:14 Uhr beobachteten Einsatzkräfte im Bereich der Richard-Wagner-Straße, Höhe Höfe am Brühl eine unüberschaubare Menschenmenge, aus der heraus einer am Boden liegenden Person mehrfach gegen den Kopf getreten wurde beziehungsweise auf sie gesprungen wurde«. Die Person, so die Polizei weiter, »habe hilflos am Boden gelegen. "Ein Polizeibeamter gab im Rahmen der Nothilfe einen Warnschuss in die Luft ab und beendete so die Tatausführung.«

Beim Eintreffen der Polizei sind einige der vermutlich linken Gewalttäter geflohen. Andere setzten ihre Angriffe fort. Deshalb gab ein Beamter einen Warnschuss ab. Erst dann flohen auch die verbliebenen Angreifer. Die beiden Opfer wurden im Krankenhaus versorgt und ambulant behandelt.

In den Mainstream-Medien wurde der versuchte Totschlag weitestgehend ignoriert oder es wurde, wie etwa bei Focus, neutral von einem »Mob« gesprochen. Aufstehen gegen links-faschistische Gewalttäter ist nicht Sache dieser Medien.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Thomas Waibel

Es ist sehr lobenswert, daß ein Polizeibeamter den Mut aufbrach, einen Warnschuß abzugeben statt tatenlos herumzustehen oder Pfefferspray einzusetzen oder versuchen, durch gut zureden "deeskalierend" zu wirken.

Gravatar: Oliver Hilgendorff

@Ronald Schroeder , Sie können ja mal nach dem Leipziger OBM ( Burkhard Jung ) googeln , da wird Ihnen bestimmt übel und Sie erkennen die Zusammenhänge. Jung beschützt diese nutzlose Bande, denn ein ordentlicher OBM hätte die linken Rattennester schon längst ausgeräuchert. Oder suchen Sie mal nach ein paar Bildern von den Stadtteilen Connewitz und Plagwitz. So0lange dieser dahergelaufene Religionslehrer und SPD - Mensch in Leipzig was zu melden hat wird sich nichts ändern.

Gravatar: Ronald Schroeder

Man muß es den Polizisten hoch anrechnen, daß sie dem Treiben der Antifaschisten ein Ende setzten und so das Leben des Demonstranten retteten. Es bleibt abzuwarten, wie die Polizeiführung reagiert. Zumindest konnten die Antifaschisten fliehen.
Lustig ist es natürlich nicht. Weder für das Opfer, noch für die Polizisten. Aber auch nicht für den Staat. Jedenfalls dann nicht, wenn die Antifaschisten in Vereinen aktiv sind, die mit Steuermitteln aus dem Kampf gegen Rechts finanziert werden und dann von ebenfalls aus Steuermitteln finanzierten Polizisten zur Flucht getrieben werden. Da bleibt sicher noch viel Schulungsarbeit in der Polizei notwendig. Wurde eventuell schon darüber nachgedacht, einen Anti-Rechts- und Anti-Rassismus-Schulungsbeauftragten bei der Polizei zu installieren? Schließlich hatte in der DDR auch jede Polizeieinheit ihren Politoffizier, der im Auftrag der Partei für die klare ideologische Ausrichtung der Polizisten zu sorgen hatte. Scheint heute dringlicher denn je zu sein.

Gravatar: Fritz der Witz

Für meinen Geschmack sollte die Polizei bei "Warnschüssen" etwas genauer zielen, wenn es sich um gewalttätige Linksfaschisten handelt.

Gravatar: Peter Lüdin

Die anhaltende Zersplitterung der rechts- und linksextremen Szene ist wohl das grösste Glück im Unglück. Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn sich alle Rechts- und Linksextremisten sowie die Islamisten einig wären und an einem Strang ziehen würden.

Gravatar: Roland Brehm

Sonst lasse ich ja kein gutes Haar an der Polizei weil sie sich nur all zu bereitwillig von den derzeitigen Machthabern instrumentalisieren lässt, aber in diesem Fall muß man dem Polizisten ein großes Lob aussprechen.
Das vermeintlich linke Gruppen eine friedliche corona Demo angreifen macht mich stutzig. Ich vermute eher daß das losiert war. Da will wer irgend etwas anzetteln...

Gravatar: karlheinz gampe

Waren die Täter gar staatlich bezahlte Antifa Kämpfer der Diktatorin Merkel ?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„In den Mainstream-Medien wurde der versuchte Totschlag weitestgehend ignoriert oder es wurde, wie etwa bei Focus, neutral von einem »Mob« gesprochen. Aufstehen gegen links-faschistische Gewalttäter ist nicht Sache dieser Medien.“ ...

Sollte man das nicht schon deshalb verstehen, weil es sich bei den Angreifern scheinbar ausschließlich um Mitglieder der ´göttlichen`(?) Schlägertruppe handelte??? https://twitter.com/steinbacherika/status/984430018137870336?lang=de

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang