Die Revolution beginnt mit der Sprache

»Leihmutterschaft« soll jetzt »solidarische Schwangerschaft« heißen

Die italienische Linke nutzt einen schmutzigen Trick, um die Leihmutterschaft »salonfähig« zu machen und in einem Gesetz zu verankern.

Bild: Pixabay
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Eine Revolution beginnt mit der Sprache. Durch die Veränderung eines Wortes (»Abtreibung« wird zu »Schwangerschaftsabbruch«, »Konservative« werden zu »Rückwärtsgewandten« etc.) wird auch immer der Sinn neu interpretiert bzw. in ein besseres (oder schlechteres) Licht gesetzt. So soll es jetzt auch bei der Surrogatmutterschaft – die sich schon zur etwas positiveren »Leihmutterschaft« entwickelt hatte, nun die »solidarische Schwangerschaft« werden.

Das italienische Parlament prescht mit dieser Neudefinierung vor, wie iFamNews berichtet. Kurz nach dem neuen Gesetz gegen Homo- und Transphobie, dem sogenannten »Legge Zan«, taucht bereits ein neuer Gesetzentwurf unter dem Titel »Reglementierung der solidarischen und altruistischen Schwangerschaft« auf. Das Dokument, das der Abgeordnetenkammer Italiens in den letzten Tagen vorgelegt wurde, wurde von Mitgliedern verschiedener Parteien eingereicht, so von Guia Termini, Doriana Sarli und Elisa Siragusa der Fünf-Sterne-Bewegung (Movimento Cinque Stelle), von Riccardo Magi der Fraktion Azione/+Europa/Radicali Italiani sowie von Nicola Fratoianni von der Linken Partei Italiens (Sinistra Italiana).

Obwohl im Parlament der Gesetzesvorschlag vorgelegt wurde stecken hinter ihm die beiden Vereine »Luca Coscioni« und »Certi Diritti«.

»Die beiden radikalen Think Tanks antworten damit auf den von Giorgia Meloni vorgeschlagenen Gesetzesentwurf, der die ‚Gebärmutter zur Miete‘ zu einem ‚allgemein anerkannten Verbrechen‘ erklären soll. Den Worten der jeweiligen Vereinssprecher Filomena Gallo und Leonardo Monaco zufolge ziele die Einführung der »solidarischen und altruistischen Schwangerschaft« darauf ab, »den Reproduktionstourismus und die Diskriminierung den werdenden Eltern gegenüber zu überwinden«. Laut Gallo und Monaco würde »eine Abweisung im Jahr 2021 einen unzumutbaren Rückschritt, insbesondere angesichts der jüngsten Mahnungen des Verfassungsgerichts zu den Rechten der Kinder von Regenbogenfamilien, bedeuten,« berichtet Luca Marcolivio.

Das vorgeschlagene Gesetz der radikalen Verbände beruft sich auf jene Frauen, die sich »freiwillig, autonom und bewusst« dafür entscheiden, »einen durch die Techniken der In-vitro-Fertilisation entstandenen Embryo in ihre Gebärmutter aufzunehmen, und deren Entwicklung bis hin zum Ende der Schwangerschaft einschließlich der Geburt zu ermöglichen«. Man verfolge die Absicht, den Wunsch nach Mutter- und Vaterschaft vieler unfruchtbarer Paare zu erfüllen, gerade weil gegenwärtig eine stark sinkende Fruchtbarkeit der italienischen Bevölkerung zu verzeichnen sei. Ziel sei es daher, die Praktiken zu reglementieren, um zu vermeiden, dass sich solche Paare an »nicht autorisierte Vermittler von zweifelhafter Seriosität« wenden. Als Referenzmodell wird das in Großbritannien, Kanada und Griechenland bereits gesetzlich geregelte System angeführt, bei dem Leihmütter lediglich die während der Schwangerschaft entstandenen medizinischen Kosten erstattet bekommen.

Legalen Zugang zur »solidarischen« Leihmutterschaft soll sowohl Singles als auch Paaren gestattet sein, die »zusammenleben oder zivilrechtlich frei von Diskriminierung vereint sind«, d.h. auch gleichgeschlechtlichen Paaren, sofern sie »volljährig, im fortpflanzungsfähigen Alter und am Leben sind« (Art. 3). Die Leihmutter (Art. 4) muss zwischen 21 und 45 Jahre alt sein, ihren Wohnsitz in Italien haben, unabhängig davon, ob sie die italienische Staatsbürgerschaft besitzt oder nicht, und bereits ein eigenes lebendes Kind haben. Eine weitere verbindliche Bedingung: Keine Frau darf im Laufe ihres Lebens mehr als »zwei komplette solidarisch-altruistische Schwangerschaften« austragen. Ausnahmsweise kann die Anzahl der »solidarischen Schwangerschaften« auf drei erhöht werden, und zwar wenn der Elternteil bzw. das Elternpaar, die den Service in Anspruch nehmen, bereits ein Kind mit der gleichen Technik und von der gleichen Leihmutter bekommen haben.

»Die ersten Reaktionen gegen das vorgeschlagene Gesetz kommen erwartungsgemäß von Mitte-Rechts und ganz besonders von der Lega Nord. In einer Notiz äußert sich die Europaabgeordnete Alessandra Basso ironisch zum ‚liebevollen Namen‘, mit dem ‚diese abartige Praxis‘ bezeichnet wird. Abgesehen von der beschönigenden Darstellung, die der Ausdruck ‚solidarische Schwangerschaft‘  impliziert, handelt es sich um einen ‚polarisierenden und ideologischen Gesetzesentwurf, der auf die Legalisierung von Menschenhandel, als seien wir Menschen Produkte, und auf die Objektivierung der Frau abzielt‘.

Wehre den Anfängen, besagt ein altes Sprichwort. Nach der Legalisierung des Anti-Homophobiegesetzes folgte dieser abartige Vorschlag. Jetzt wird es solche Gesetzesentwürfe en masse geben, die Italien – und Europa – überfluten.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

Schon immer haben zur antidemokratischen, ideologie-geprägten Diktatur neigende Politprediger versucht, auch durch Sprachverfälschung das Volk zu beeinflussen. Gutes Beispiel bot der geniale (Jesuiten-Schüler) nationalsozialistische Propaganda-Minister Dr. Josef Goebbels mit seiner Wortschöpfung "Entrahmte Frischmilch" für Magermilch. Das Volk sollte denken, die kriegsbedingte Knappheit von Vollmilch werde durch bessere Milch behoben.

Gravatar: Matthias Rahrbach

Das hier ist ein sehenswerte Video zum Thema "Leihmutterschaft":

https://www.youtube.com/watch?v=v1_Sohk8CKg

Wieso hat es nur 28.050 Aufrufe in über 2 Jahren?

Wer die Genderideologie und andere linksgrüne Ideologien loswerden will, muss den Gegner bekämpfen!

Verbreitet es weiter, macht es viral!

Und z.B. diese URLs gleich mit - darf auch gern mit weiteren URLs erweitert werden, und dann überall verbreitet werden - ist auch gut, damit die Grünen nicht gewählt werden:

https://www.youtube.com/c/Demof%C3%BCralle_Videos/videos

https://demofueralle.de/

www.evolutionsbiologen.de

www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

genderama.blogspot.com

https://allesevolution.wordpress.com/

https://www.freiewelt.net/

https://www.familien-schutz.de/

https://conservo.wordpress.com/

https://philosophia-perennis.com/

usw.

Es geht nicht darum, jetzt zu gucken, ob einem alle die Webseiten und die Leute dahinter gefallen, sondern aus meiner Sicht sollte es darum gehen, die Liste immer größer zu machen, und sie überall im Land reih um gehen zu lassen.

Kann man dann überall weiterverbreiten, auch wenn man dabei unter dem blöden Zensurradarschirm herfliegen muss.

Für die Demokratie muss man kämpfen, und für eine ideologiefreie, sachliche und allgemeinwohlorientierte Politik auch!

Gravatar: karlheinz gampe

Nur Idioten lassen sich die nutzlose Sprache eines kriminellen rotfaschistischem Systems aufzwingen. Was altbewährt, ist gut. Nur ungebildete Idioten wollen etwas Bewährtes über Bord werfen. Früher war deutsch, die Sprache des Volkes der Dichter und Denker, die präzise Sprache der Wissenschaft. Nun soll deutsch bis zur Unkenntlichkeit verhunzt werden von ungebildeten, geistig minderbemittelten rotgrünen Idioten.

Gravatar: Theo A.

Ganz klar - Ablehnung. Vor allem bei gaylods etc.

Gravatar: Croata

Was haben die nun aus Italien gemacht ?!?!

Es war früher, schon dort.

Vor kurzem rief mich ein Freund (Prof.) er fragte mich ob es in DE einen Job für Ihn gibt.

- Deutschland ist nicht mehr das, was es einmal war.....
antwortete ich.

-Ja, das habe ich mir so gedacht.


:(

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