»Hart aber fair« in der Kritik

Kramp-Karrenbauer schon wieder blamiert

Bei »Hart aber fair« wurde über den Zusammenhang von Hetze im Internet und politischer Gewalt diskutiert. Annegret Kramp-Karrenbauer kritisiert nun den Moderator.

Annegret Kramp-Karrenbauer / Wikicommons
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Nach einer Talk-Show, in der unter dem Titel »Aus Worten werden Schüsse« über den Zusammenhang von Hetze im Internet und politischer Gewalt diskutiert wurde, hagelt es Kritik am Moderator. Der hatte neben Vertretern der Staatsparteien auch einen Vertreter der größten Oppositionspartei eingeladen. Jetzt werfen ihm Kritiker vor, dem Abgeordneten der AfD einen zu großen Raum für die Darstellung seiner Meinung geboten zu haben.

Der Abgeordnete hatte in einem Tweet angekündigt, dass »wir« die Unterstützer der Willkommenskultur »im Namen der unschuldigen Opfer zur Rechenschaft ziehen werden«. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sieht laut Bild darin »ein Beispiel dafür, wie mit Sprache der Boden für Extremisten bereitet werden kann«.

AKK klagte nun: »Ich hatte nicht den Eindruck, dass es gelungen ist, dies zu entlarven. Man hat dagegen eine zusätzliche Bühne geboten.« Die CDU-Vorsitzende schließt sich der Kritik am Moderator also an und empfiehlt, dem Vertreter der AfD keine Bühne zu bieten.

Am besten, glaubt die CDU-Chefin wohl, hätten die Vertreter der Staatsparteien unter sich über die Alternative für Deutschland diskutiert. Das hat auch die Neue Züricher Zeitung erkannt und legt unter dem Titel »Mit der AfD reden, nicht nur über sie« die Finger in die Wunde, wenn sie resümiert: »Die übrigen Diskussionsteilnehmer vermochten nicht, den AfD-Mann zu stellen.«

Wenn ein einzelner gegen vier andere in einem feindlichen Umfeld problemlos besteht, dann liegt das an den schlechten Argumenten der vier - oder an einer blamablen Rhetorik. Beides ist schlecht für den Mainstream. Entweder kommen die schlechten Gründe zum Vorschein oder man steht da als der Dumme. Also fordert AKK, demnächst ohne Vertreter des anderen Lager zu diskutieren. Und blamiert sich erst recht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner

Ein ehemaliger DDR-Bürger sagte zu mir "In der BRD sei es schon schlimmer als in der früheren Ostzone". Die Merkel hat die CDU/CSU voll auf ihren SED-Kurs gebracht.

Gravatar: gapoppins

Das zeigt wieder einmal dass diese Frau AKK nicht in der Lage ist, ein für Deutschland bedeutendes Amt zu bekleiden.
Es fehlt an Niveau und der Qualität dieser Polit-Laien-Schauspieler. Grünen und der SED Partei nach dem Mund zu reden ist M E G A - O U T. Sie kann sich jederzeit aus der Showbühne der Politik zurückziehen und den offensichtlich kranken Bundeskanzler gleich mitnehmen.

Gravatar: meier

DEUTSCHLAND IST INZWISCHEN EIN TOTALITÄRER STAAT.
Wenn die Bürger der ehemaligen DDR, die einen totalitären Staat noch hautnah erlebt haben, und daher auch noch nicht so verblendet, man muss sagen degeneriert sind, wie die Westdeutschen, wenn diese ostdeutschen Bürger nicht dem Rest der Republik die Augen öffnen, dann ist Deutschland als Ganzes verloren.
DEUTSCHLAND IST EINE GEFAHR FÜR DEN REST VON EUROPA.

Gravatar: sodom

Im öffentlich rechtlichen Rundfunk sind die Parteien nach, Sitzen in der Bundesregierung, zu Wort kommen zulassen.
Da gibt es Prozentsätze wie viel und wie lange, da wird die SPD nur einmal im Monat zuhören sein(was völlig aus reicht) und AKK weniger als Sie sich das wünscht.

Gravatar: Gerd Müller

Auf die Idee, daß sie selbst wie Nazis denken, sind die noch gar nicht gekommen ...

Gravatar: Werner

Die Politiker der Altparteien ertragen es nicht, wenn ihnen von der AfD knallhart ihre Unfähigkeit vor Augen gehalten wird. Sie wollen die Wahrheit nicht akzeptieren. Sie bleiben auf ihrem Mainstream-Kurs der ihnen so viele Wohltaten beschert.

Gravatar: Thomas Hauschild

Um wie viel hundert Jahre ist die jünger auf dem Bild? Eine Frechheit diese Manipulation!

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