Am 9. April sind Wahlen in Israel

Kopf-an-Kopf-Rennen in Israel: Benny Gantz gegen Benjamin Netanjahu

Am 9. April wählt Israel ein neues Parlament. Nach jüngsten Umfragen liegen die Partei »Kahol Lavan (Blau und Weiß)« von Benny Gantz und Yair Lapid sowie die Partei »Likud« von Benjamin Netanjahu vorne.

Foto: Pixabay
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Benjamin Netanjahu erfreut sich in der israelischen Bevölkerung weiterhin großer Beliebtheit. Besonders bei den jüngeren Israelis findet er große Zustimmung. Seine konservative Partei »Likud« ist bei Umfragen wieder ganz vorne mit dabei.

Doch er hat gefährliche Konkurrenz bekommen. Die liberale Partei »Kahol Lavan (Blau und Weiß)« von Benny Gantz und Yair Lapid hat aufgeholt. Nach allerjüngsten Umfragen scheint sie den »Likud« sogar überholt zu haben [siehe Bericht »IsraelHayom«]. Es gibt wohl ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Doch auch wenn »Kahol Lavan (Blau und Weiß)« den Likud-Blog überholt haben sollte, heißt das noch lange nicht, dass es zu einem Regierungswechsel kommt. Denn beide Parteien wären auf Koalitionspartner angewiesen. Hier hat die Partei von Benjamin Netanjahu größere Auswahl und somit einen Vorteil.

Es könnte also passieren, dass Netanjahus Partei nicht mehr die stärkste sein wird, aber mit einer neuen Koalition dennoch weiter an der Regierung bleibt und somit Netanjahu selbst weiter Ministerpräsident bleiben könnte.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Detlef Reimers

Benny gegen Benjam!

Das klingt geradezu vertraut. Ich bevorzuge weiterhin entweder "Bejamin Gantz" gegen "Bejamin Nethanjahu" oder "Benny Gantz" gegen "Benny Nethajahu".

Es ist übrigens längst entschieden für Benny 2, weit entfernt von Kopf an Kopf.

Gravatar: Hajo

Die mögen nicht unbedingt immer einer Meinung sein, aber eines vereint sie auf jeden Fall, den Erhalt des eigenen Landes und da könnten wir uns in vielerlei Hinsicht einiges absehen, die Sicherung der eigenen Grenzen, Wehrhaftigkeit, keine Einwanderung durch Religionen und Kulturen die zu Auflösungserscheinungen und Übermacht führen können und der unbedingte Wille zum Überleben der eigenen Nation im Gegensatz zu uns, wo man seit Jahrzehnten bemüht ist, diesem Land den Garaus zu machen, welch eklatante Unterschiede und beide Länder finden sich unabhängig von einander ebenso im internationalen Wettbewerb, nur die machen es so und wir anders und unseres ist falsch und der Beweis für hinterhältige Kräfte, die am Werke sind uns zu neutralisieren, wenn nicht gar mehr.

Gravatar: Alfred

Israel, Abschottung vom Feinsten. Grenzzäune himmelhoch und keiner der westlichen Stalinisten meckert - aber über Trump. Sicher wegen der antidemokratischen Demokraten in den USA.
Israel ist kein Vorbild - aber alle halten den Mund und beten....wofür eigentlich?

Gravatar: Tacheles

@ ALFRED

Keiner meckert über Israel? Sehen Sie keine Nachrichten.
Alle, außer Amerika greifen Israel an und beschuldigen es.
Israel ist der Sündenbock für alles.
Israel ist von Feinden umgeben.
Israel hat Feinde ebenso wie wir im eigenen Land.

Israel ist ein großes Vorbild für Demokratie.

Sie sind sehr einseitig informiert.
Moslem?

Gravatar: Oskar

Hoffentlich macht Bibi das Rennen.
Er steht für die Siedler ein. Das ist richtig.
Judea und Samaria sind jüdisches Kernland.
Es wird nur fälschlich Westjordanland genannt.

Übrigens die Palästinenser haben auch ein Heimatland.
Es ist Jordanien.

Und sogar im Buch der Moslems, dem Koran steht,
dass Israel jüdisches Land ist.
Also sollen sich diese Moslems mal schön an ihren
Kloran halten.

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