Protest gegen Tesla auf der Automesse Shanghai 2021

Kommunistische Partei Rot-Chinas zwingt Elon Musk zum Kotau

Nach Beschwerde einer Frau auf der Automesse, die »Bremsen« seien fehlerhaft, nutzte der chinesische Staatsapparat die Gelegenheit, um dem US-Unternehmen zu drohen.

Elon Musk/Screenshot: YouTube
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Tesla wird von der Kommunistischen Partei Chinas unter Druck gesetzt. Nach einem Zwischenfall auf der Automesse »Shanghai Auto 2021« ist der US-Autobauer Tesla – dessen Chef Elon Musk ist – in der Volksrepublik China unter Druck geraten. Das Unternehmen musste sich entschuldigen.

Ausgelöst hat das Debakel eine Frau, die Ende April auf dem Tesla-Stand der Automesse in eine Tesla Model 3 gestiegen war und sich lauthals über angebliches Bremsversagen beklagt hatte. Sie wurde abgeführt, aber die Videos wurden viral im Netzt verbreitet, wie Heise online berichtet.

Die Staatsagentur Xinhua fuhr Tesla daraufhin an, die »Qualität von Tesla müsse den Erwartungen der Verbrauchen entsprechen.« Auch die mächtige Rechtskommission befasste sich mit dem gefundenen Fressen und forderte »Respekt vor chinesischen Verbrauchern«.

Tesla wies die Anschuldigungen zurück, die Frau sei für ihre Proteste schon bekannt.

Tatsache ist jedoch, dass sich Tesla rechtfertigen musste und so in der »Frage der Ehre« den Kürzeren gezogen hat. Das Unternehmen entschuldige sich am 20. April und versprach »aktiv auf die Meinungen Vorschläge und die Kritik unserer Kunden, Internetnutzer und Freude in den Medien« eingehen zu wollen.

War die Frau von der KPChina bezahlt? Wurden die Videos gezielt verbreitet? Das kann man nur spekulieren. Wenn man aber mit den skrupellosen Techniken der kommunistischen Regierung vertraut ist (siehe das Glaub-Gold-Gelb Programm – [Freie Welt berichtete]) dann wird man sich nicht wundern.

Tesla erlebte rasanten Absatz mit dem Verkauf von 140.000 Model 3 Autos im Jahr 2020, nachdem es in Shanghai eine Fabrik (»Gigafactory«) gebaut hatte.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Croata

@R.Avis,

-Bewegung der Blockfreien Staaten -

praktisch- (fast alle Mitglieder) sind oder/waren irgendwann später in irgendwelche Krieg involviert.

Gravatar: Hajo

Wenn man geistig auf der richtigen Seite steht kann man als Unternehmer durchaus mit der Unterstützung bestimmter Kreise rechnen, denn die investieren gerne dort, wo man sich eigene Vorteile verspricht und die Gegenmeinung ist nicht Ziel ihrer Begierde, das sieht man ja an der Zusammensetzung der Mitglieder des WWF, wo sich die Welt nicht mehr über Können definiert, sondern über die guten Freunde, die man benötigt um überleben zu können.

Die werden dann schon alles so richten, das es paßt und die Newcomer der letzten 40 Jahre haben nicht nur der Idee halber prosperiert, sondern auch des eigenen Vorteils willen und dann wurde so manches ein Selbstläufer und wer außerhalb des Interesses stand konnte mit dem gleichen Produkt verschimmeln und daran sieht man die Verstrickungen die heute eminent sind um bestehen zu können.

Wir sind zwischenzeitlich eine Welt der Kumpanei geworden, andere sprechen von Bananenrepublik und die gewählten Politiker müßten sich völlig neutral verhalten und ihren eigenen Verstand walten lassen im Sinne ihrer Bürger und des Landes.

Die sind aber mittlerweile auch Bestandteil dieses Konglomerats und somit gegen eigene Interessen und das macht es derzeit so schwierig sie auszuschalten, diesen Prozeß hat man zulange gewähren lassen, ist aber nicht hoffnungslos, wenn die Masse erkennt, welchen Gaunern sie aufsitzen, die alles andere im Sinn haben, als den Wähler als Souverän anzuerkennen, im Gegenteil, er ist für sie der Abschaum und darauf muß man keine Rücksicht nehmen und so verhalten sie sich auch.

Vermutlich wird das erst zu ändern sein, wenn die Bürger in ähnlicher Kategorie denken und sich ihrer entledigen, denn die Herrschaft des Adels wurde über Umwege von der Herrschaft des Kapitals übernommen und das kann nicht sein, dafür haben wir viel zu lange gekämpft um uns mit diesem entarteten Zustand zufrieden zu geben.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Tesla erlebte rasanten Absatz mit dem Verkauf von 140.000 Model 3 Autos im Jahr 2020, nachdem es in Shanghai eine Fabrik (»Gigafactory«) gebaut hatte.“

Wie aber wird sich – nachdem ein Ladesäulen-Debakel droht
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/elektroauto-deutschland-droht-ladesaeulen-debakel-tesla-setzt-auf-riesen-supercharger-in-usa-a-b5a5e44b-4f12-42f0-9b0c-c4d50779bdeb,
weil eigentlich noch sehr viel mehr Atomstrom aus dem Ausland eingekauft werden müsste(?)
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energie-deutschland-importiert-mehr-strom-als-im-vorjahr-a-7de47e48-8b54-49f1-83fe-acddc740bf13
- der Absatz von Tesla-Fahrzeugen in Deutschland entwickeln???

Gravatar: R. Avis

Seit Jahren beschäftigt mich die Frage, wer hinter den Vorgängen des "Arabischen Frühlings" steckt, der vor zehn Jahren Länder wie Ägypten, Syrien und Libyen ins Chaos gestürzt hat. Revolutionen gehen niemals vom Volk oder einer geknechteten Unterschicht aus, weil diese nämlich zu sehr damit beschäftigt sind, ihre magere Existenz zu sichern. Das muß von außen angestachelt, mit Propaganda gelenkt und finanziell unterfüttert werden.
Bei der französischen Revolution war es nicht anders, man muß sich nur ansehen, wer danach als neue Oberschicht hochschwappte.
Bei den Aufständen in der islamischen Welt dachte ich zuerst, der amerikanische Geheimdienst stecke dahinter, um die Region zu destabilisieren. Aber da die Ziele dieser "Volksaufstände" eindeutig kommunistisch waren (beim Stichwort "soziale Gerechtigkeit" sollte man die Ohren aufstellen), könnte man auch von anderen Interessen ausgehen. Ich weiß auch nicht, wie weit sich die Geheimdienste verselbständigt haben oder sich haben kaufen lassen. Unsere Qualitätspresse stellt solche Fragen natürlich nicht.

Gravatar: Walter

Im Unterschied zu Deutschland wo die Politiker eher vor Tesla kriechen. Dies ist halt der Unterschied zwischen souveränen und nicht souveränen Staaten.
Da gibt es auch bei den US - affinen Grünen keine Prodeste, wenn zig Hektar Wald zerstört werden. Daran kann man doch die Scheinheiligkeit in der deutschen Politik erkennen. Einfach abartig und nicht glaubwürdig.

Gravatar: Schnully

So So in Shanghai hat er auch eine Fabrik . In D hat er glaube ich noch " Keinen Pfennig dazu bezahlt " unsere Links-Grüne Regierung läßt ihn machen . Ein Wald in dem auch Tiere leben wird da bei den Grünen zur einfachen Holzplantage und kann weg

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