Anglikaner knicken ein

Kirche von England segnet nun gleichgeschlechtliche Partnerschaften

Die anglikanische Kirche macht einen Ruck nach links; trotzdem konnten es konservative Bischöfe erreichen, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht in Kirchen »heiraten« dürfem.

Erzbischof Justin Welby/Bild: VNS
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Die Kirche von England segnet nun homosexuelle Partnerschaften. Gleichgeschlechtliche Paare werden aber weiterhin nicht in ihren Kirchen heiraten dürfen.

Der Entscheidung gingen fünf Jahre Debatte und Konsultationen über die Haltung der Kirche zur Sexualität voraus. Sie wird voraussichtlich in einem Bericht an die Nationalversammlung der Kirche, die Generalsynode, die nächsten Monat in London tagt, dargelegt werden, wie die Washington Post berichtet.

Nach den Vorschlägen wird sich die Haltung der Kirche von England, dass das Sakrament der Ehe auf Verbindungen zwischen einem Mann und einer Frau beschränkt ist, nicht ändern.

Gleichgeschlechtliche Paare könnten jedoch nach einer zivilen Trauung oder der Eintragung einer zivilen Lebenspartnerschaft einen Gottesdienst mit Gebeten der Hingabe, des Dankes oder der Bitte um Gottes Segen feiern.

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, das geistliche Oberhaupt der anglikanischen Kirche, räumte ein, dass die Vorschläge »für einige zu weit und für andere nicht weit genug gehen.«

»Diese Antwort spiegelt die Vielfalt der Ansichten in der Kirche von England zu Fragen der Sexualität, Beziehungen und Ehe wider. Ich freue mich über diese Vielfalt und begrüße diese Art und Weise, sie im Leben unserer Kirche widerzuspiegeln«, sagte Welby. Er fügte hinzu: »Ich hoffe, dass die Kirche von England auf diese Weise allen Christen und insbesondere LGBTQI+-Menschen öffentlich und unmissverständlich sagen kann, dass ihr willkommen und ein wertvoller und kostbarer Teil des Leibes Christi seid

Die gleichgeschlechtliche Ehe ist in England und Wales seit 2013 legal, aber die Kirche hat ihre Lehre nicht geändert, als das Gesetz geändert wurde.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Anton Gruber

Wer in eine Welt, die des Teufels ist wie die unsere, Kinder hinein bringt, ist der nicht selbst ein Teufel?
Sind allein aus dieser Sicht nicht alle geschlechtlichen wie gleichgeschlechtlichen wonniglichen Praktiken, die keine Kinder zur Folge haben, anstaendiger und ehrenwerter als der vermeintlich allein normale Geschlechtsverkehr, in dessen Folge Kinder in eine lebenslange Selbstversklavung und - Verdummung fuer Staaten hineingeboren werden, die im Wesentlichen als Einzugsaemter fuer die " arbeitslosen Einkommen " des Multi-Milliardaer und-Millionaer-Grundbesitz-gesetz- und Geldadels angestellt wurden. Und die ihre Selbstversklavung noch in Kriegen zu verteidigen haben.

Gravatar: Wolfram

Sodom und Gomorrha lassen grüßen !!! Die glühendheiß eingeschmolzenen Ruinen der beiden Städte werden gerade in Jordanien an der Küste des Toten Meeres ausgegraben - zum Erstaunen der Wissenschaftler und Archäologen auf ca. bis zu 5.000 Grad erhitztes, geschmolzenes, glasiertes Gestein !!!

Die Kirchen sollen ein klares Evangelium verkünden und nicht heidentums- und sündenverliebt schwurbeln - das gilt auch für unser Land !!!

Das Evangelium von JESUS CHRISTUS verspricht Freiheit von Sündenbindungen und ewiges Leben - doch nur den an Christum glaubenden, umkehrbereiten Seelen, die gegen unsere Erbsünde kämpfen und nicht den unbußfertigen 666-Oekumenikern, die göttliche Heilsbotschaft verkürzen oder vermenschlichen. Darauf steht nämlich die Hölle - ist den lauwarmen Modernenisten der Befreiungstheologie wohl nicht ganz klar - oder ???

Gravatar: maasmaennchen

Dem Drecksladen kann man doch eh nichts mehr glauben.
Besser ist man tritt aus diesem Scheinheiligenverein aus.

Gravatar: Sarah

Dieser linke, scheinheilige Irrlehrer ist zum Ko. . . n!

Gravatar: Fritz der Witz

Wenn es bald keine Kinder mehr gibt hat es sich eh AUSgesegnet.

Dann ist die Pfaffenbrut endlich auch erledigt.

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