Familienministerin Giffey rechtfertig Maßnahmen

Kinderhilfswerk nennt Corona-Maßnahmen »kinderfeindlich«

Nachdem Familienministerin Giffey, SPD, weitere Kontaktbeschränkungen für Kinder und Jugendliche verteidigt hat, hagelt es Kritik.

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Nachdem Familienministerin Giffey, SPD, die von Bund und Ländern geforderten Kontaktbeschränkungen für Kinder und Jugendliche verteidigt hat, hagelt es Kritik. Kinder und Jugendliche sollen, geht es nach den Vorstellungen der Politiker, ihre Kontakte weiter begrenzen. Verschiedene Kinderschutzverbände zeigen sich entsetzt.

Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks, Hofmann, sagte laut Deutschlandfunk, soziale Interaktion wäre für die Entwicklung von Jugendlichen sehr wichtig. Völlig unverhältnismäßig sei es, die Kontakte auf eine einzige Person zu beschränken. Hofmann nannte die Maßnahmen kinderfeindlich.

Der Deutsche Kinderschutzbund zeigte sich besorgt über den Vorstoß. Präsident Hilgers sagte, für ein Kind sei es furchtbar, zwischen seinen Freunden entscheiden zu müssen. Genauso furchtbar sei es, wenn ein Kind als Folge der Entscheidung eines anderen Kindes, abgewiesen werde.

Familienministerin Giffey hatte in einem Gespräch mit dem Tagesspiegel betont, die Maßnahmen wären ja »bisher nicht beschlossen« worden. Im übrigen ginge es »ja nur um die Freizeit und die Kinder hätten trotzdem weiterhin Kontakte in Kita und Schule«. »Und außerdem begegnen sich viele Grundschulkinder und Jugendliche über digitale Möglichkeiten, um miteinander zum Beispiel Hausaufgaben zu machen oder Spiele zu spielen.«

Für die Zukunft will sich die Ministerin nicht festlegen. Kita- und Schulschließungen will sie nicht ausschließen. Derzeit ginge »von den Einrichtungen aber kein so großes Verbreitungsrisiko aus, dass die massiven Risiken und Nebenwirkungen für das Kindeswohl, die mit den Schließungen einhergehen würden, gerechtfertigt wären.«

Auch Giffey gibt also zu, dass es massive Risiken und Nebenwirkungen gibt. Sie betonte aber, es sei ihr wichtig, »Mut zu machen«. Wir sollten daran denken, dass das alles nicht ewig geht und auch wieder unbeschwertere Zeiten kommen.

Wie eng der Kontakt von Franziska Giffey zum Familienministerium dann noch ist, wird sich zeigen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Waibel

In Anbetracht der Tatsache, daß wir in einer kinderfeindlichen Gesellschaft leben, ist so eine Maßnahme nichts Außergewöhnliches.

Gravatar: Sam Lowry

Tritt eh in Kürze zurück. Den Rest hat Fra Kubier gesagt.

Gravatar: Walter

Die von der Regierung verordnete Ein - Freund -Regel für Kinder - ist wohl der größte Schwachsinn den die Regierung in dieser Pandemie verzapft hat.

Frauen wie die Kanzlerin welche selbst keine Kinder haben oder haben wollten, denen fehlt wohl jegliches Verständnis für die Psyche von Kindern, sonst würden sie vermutlich nicht solche empathielosen Entscheidungen treffen.

Parlamentarier, welche solchen Entscheidungen zustimmen, sind auch nicht viel besser. Auch das Tragen von Masken für Kinder der unteren Klassen ist wohl nicht als gesundheitsfördernd zu betrachten.

Die von Experten gemachte Aussage "die Maske schützt mich nicht sondern andere" und wenn alle eine Maske tragen sind alle geschützt.
Dies klingt genauso wie die Aussage von Politikern über soziale Probleme, "wenn jeder für sich selbst sorgt ist für alle gesorgt."
In solchen Aussagen ist wohl ein gewisser Schwachsinn für Problemlösungen zu erkennen.

Gravatar: Rita Kubier

Was interessieren die Kommunisten und Diktatoren denn die Kinder, das Wohl der Kinder?! Einen Sch....dreck! Die interessieren die Kinder NUR als zu gebrauchende, zu MISBRAUCHENDE OBJEKTE zum Zwecke der Festigung und des Ausbaus ihrer TOTALITÄREN MACHT!!
Hitler hat das genauso gemacht z. B. durch die Hitlerjugend, in der JEDES KIND dabei sein musste, da es sonst Repressalien zu erwarten hatte inklusive seiner Eltern.
Im SED-Staat war es nicht anders mit der obligatorischen Zugehörigkeit in den örtlichen Pionier- und FDJ-Verbänden!
Die jetzt erneute, 3. Diktatur in Deutschland greift eindeutig erkennbar auf diese Praktiken und Methoden der beiden vorangegangenen Diktaturen auf deutschem Boden zurück. Da müssen sich Merkel & Co gar nichts Neues einfallen lassen. Nur das Einstige wiederbeleben! Und dabei werden auch nicht die Kinder verschont. Im Gegenteil. Die sind für die Zukunft dieser Machthaber noch viel wichtiger als die ältere Generation.
Denn wenn die Gehirne der Kinder in frühestem Alter entsprechend programmiert werden, dann sind die auf Lebenszeit in dieser Weise programmiert. Da geht kein Zurück, keine Umstellung, kein Reset mehr! Islamische Extremisten und Terroristen werden auf diese Weise auch im frühzeitigen Kindesalter dazu "erzogen". In Sekten ist das ebenso! Die zugehörigen Eltern programmieren, vergiften die Gehirne ihrer Kinder so frühzeitig, dass nahezu NIE ein Umdenken dieser Menschen dann möglich ist, weil die NIE FREI DENKEN konnten und durften. Und DAS wollen sich auch Merkel & Co jetzt - intensiver als je zuvor - zunutze machen!!

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