Neues Gesetz erzürnt Migrantenorganisationen

Keine zypriotische Staatsbürgerschaft für »Flüchtlinge«

Für illegal nach Zypern gelangte Personen wird es keine zypriotische Staatsbürgerschaft geben. Das gilt auch für die Kinder illegal nach Zypern gelangter Personen. So will es das aktuell verabschiedete Gesetz. Migrantenorganisation sind erzürnt.

Screenshot
Veröffentlicht:
von

Für viele »Flüchtlinge« im östlichen Mittelmeer war Zypern ein Zwischenstop auf dem Weg nach Mitteleuropa, nach »Germoney«, ins Land, wo Milch, Honig und jede Menge Sozialleistungen in Hülle und Fülle fließen. Eine gewisse Anzahl aus jenem Personenkreis verblieb aber auch zunächst in Zypern - also, im griechischen Teil -  darauf hoffend, dass sie relativ schnell die zypriotische Staatsbürgerschaft erhalten könnten, um dann als EU-Bürger legal dem Ruf von Merkel folgen könnten.

Einem solchen Ansinnen aber macht die zypriotische Regierung einen dicken Strich durch die Rechnung. Wer als »Flüchtling«, angeblich Schutzsuchender, Wirtschaftsmigrant oder wie auch immer genannt, illegal auf die Insel gelangt ist, wird keinesfalls die zypriotische Staatsangehörigkeit erhalten. Diese Absage gilt auf Lebenszeit und betrifft auch Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil illegal auf die Insel gelangt ist.

Das gelte auch und insbesondere für die Personen, die über den von Erdogans Truppen okkupierten Nordteil Zyperns gezielt in den freien Süden der Insel gelangen. Erdogan ließ in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt gezielt »Flüchtlinge« von der Festland-Türkei in die türkisch besetzte Zone verlegen; wohl wissend und mutmaßlich darauf hoffend, dass die Verlegten einen illegalen Grenzübertritt versuchen werden.

Migrantenorganisationen sind erzürnt und mutmaßen lautstark Rassismus in diesem Gesetzesvorschlag. Die Inselbewohner sehen das allerdings deutlich anders. Auf der Insel seien etwaige durch Rassismus hervorgerufene Probleme wesentlich geringer als die Probleme, die durch die »Einwanderung der Menschen aus Drittweltländern« entstanden sind.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Lieschen Müller

Und keine Deutsche Staatsbürgerschaft mehr an
all diese Asylanten.

Wenn Asylanten unsere Staatsbürgerschaft erhalten,
könnte es schwierig werden, wenn sie abgeschoben
werden müssen, könnten, sollten.
Und wenn ein Asylant kriminell wird steht in der Zeitung.
"Der Täter ist ein Deutscher." Wie es jetzt tausendfach
geschieht.

Gravatar: Gretchen

Na prima!Zypern! Das sollte man sich merken,wenn die böse alte Frau uns alle in die Gefangenschaft führt.Gegen Legale Einwanderer haben die nichts.Ich auch nicht.

Gravatar: erdö Rablok

Richtig und sollte auch für Deutschland gelten.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Die Inselbewohner sehen das allerdings deutlich anders. Auf der Insel seien etwaige durch Rassismus hervorgerufene Probleme wesentlich geringer als die Probleme, die durch die »Einwanderung der Menschen aus Drittweltländern« entstanden sind.“ ...

Sieht es dies bzgl. in Deutschland nicht ähnlich aus???

Gravatar: Peter Lüdin

Die Länder, aus denen die sogenannten Flüchtlinge stammen, möchten diese Menschen nicht zurücknehmen, weil sie froh sind, sie los zu sein. Es handelt sich um die untersten gesellschaftlichen Schichten, die auch in ihren Herkunftsländern Probleme machen.

Gravatar: Michael

Es ist kein Rassismus, wenn man seine Staatsbürgerschaft nicht an illegale Einwanderer verschenkt.

Diesem Beispiel sollten alle europäischen Staaten folgen.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang