Amazonas-Synode: Ideologischer Putsch beleidigt Gott

Kardinal Sarah: Verheiratete Priester sind keine Lösung der Kirchenkrise

Einer der wenigen im diktatorischen Pontifikat Franziskus standhaft bleibenden Kardinäle meldet sich zu Wort: Die Instrumentalisierung von westlichen Kräften, die Amazonas-Synode zu missbrauchen, um ihre eigene persönliche Agenda durchzusetzen sei eine Beleidigung Gott und des Plans für seine Kirche.

Foto: François-Régis Salefran/CC BY-SA 4.0/Wikimedia
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In einem Interview spricht Kardinal Robert Sarah aus Guinea Tacheles: »Die Synode hat ein genaues und örtliches Ziel: die Evangelisierung des Amazonas-Gebiets. Ich befürchte, dass einige Personen aus dem Westen die Versammlung für ihre eigenen Pläne ausnutzen wollen,« wie CNA berichtet.

Wer diese Personen seien, das verriet der Kardinal nicht.

Vor allem bei den Themen der Priesterweihe für verheiratete Männer, der Priesterweihe von Frauen und der Rolle von Laien in der Amazonas-Kirche bestehe Gefahr einer Unterwanderung.

Diese Probleme und deren Lösung seien aber nicht nur von Ortskirchlichem Interesse.

»Diese Themen wirken sich auf die Struktur der Weltkirche aus,« so der Kardinal. »Wenn man sie ausnutzt, um ideologische Vorstellungen einzuführen, dann wäre das unwürdige Manipulation, eine unehrliche Täuschung und eine Beschimpfung Gottes, der seine Kirche leitet und ihr den Heilsplan anvertraut.«

Priesterweihe für verheiratete Männer – sogenannte viri probati – verurteilt er als »theologisch absurd«, da sie das Priestertum auf reinen »Funktionalismus« reduzieren würde. Auch jene Kirchen, die verheiratete Priester anerkennen würden, wären deswegen nicht vor der allgemeinen Krise der Abwendung von der Kirche verschont.

Jene, die dem Papst diesen Vorschlag machten, verstünden das Priestertum als solches nicht: »Die Frage ist eine andere: man muss die Bedeutung der priesterlichen Berufung zu verstehen versuchen- Man sollte sich fragen, ob es nicht mehr Menschen gibt, die bereits sind, Gott, dem Priestertum und der Jungfräulichkeit alles zu geben.«

Ob Kardinal Sarah gehört wird, bleibt zu sehen. Die Synode tagt noch bis Ende Oktober im Vatikan; bisher hat Papst Franziskus keine besonderen Kräfte aufgebracht, um politisch unkorrekte Wahrheiten in der Öffentlichkeit klar auszusprechen.

(jb)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Joachim Datko

Die großen Religionen haben keine Möglichkeit, ihren Niedergang aufzuhalten!


Zitat: "Kardinal Sarah: Verheiratete Priester sind keine Lösung der Kirchenkrise"

Mit steigender naturwissenschaftlicher Bildung verlieren Gottesvorstellungen an Bedeutung.

Joachim Datko - Ingenieur, Physiker

Gravatar: Thomas Waibel

Sarah ist, wie Burke und Schneider, nur ein konservativer Modernist, im Gegensatz zu einem Linksmodernist wie Bergoglio.
Diese Herren sind nur Äste desselben Baumes.

Deswegen sollte kein wahrer Katholik auf Sarah, Burke und Schneider.

Gravatar: Werner N.

Weder Erz–Konservative wie Kardinal R. Sarah, noch Radikal–Progressive wie Papst Franziskus, liegen richtig. Zudem scheint Kardinal Sarah eine merkwürdige (personifizierte) Gottesvorstellung zu haben, wenn er glaubt, dass man Gott "beleidigen" könne. Besonders schlimm, dass er zwar verheiratete Priester verurteilt, jedoch nicht den sexuellen Missbrauch an Jugendlichen und Kindern durch "Hochwürden". Ferner, dass er – wie Franziskus – keinerlei Anstalten macht, diese Kriminellen öffentlichen Gerichten zu übergeben, vielmehr versucht, die Verbrechen durch ein Vatikan–Gericht unter der Decke zu halten. Auch intellektuell scheint es bei ihm nicht zum Besten bestellt, denn jede Religion IST Ideologie, die eine bestimmte Gottesvorstellung kreiert.

Selbst Bischöfe fürchten heute, dass sich die Zahl der "Schäfchen" in den nächsten Jahrzehnten halbieren wird. Dasselbe gilt für Protestanten. Solange die Katholische Kirche auf ihren Fälschungen, Begriffsverbiegungen, Widersprüchen, Übersetzungsfehlern, erfundenen Jesus–Worten / –Wundern in "Gottes Wort" und den 245 teils grotesken Dogmen beharrt, wird sich das eher beschleunigen. Falls die "Geheim–Archive" des Vatikans mal geöffnet werden, kann man das "dicke Buch" ohnehin weitgehend beiseite legen.

Gravatar: Hartwig

Kardinal Sarah ist ein vorbildlicher Katholik, der sich nicht betrügen läßt.

Er hätte es verdient Papst zu sein. Einer wie er.

Kardinal Sarah und andere, die ähnlich denken, sind der Garant, dass die Katholische Kirche, im Gegensatz zur toten EKD, vom Feind nicht übernommen werden kann.

Und alle anderen, die dem falschen Franziskus hinterher laufen, christliche Werte verratend, werden es noch bitter bereuen.

Gravatar: Hartmut Pablo Günther

Hier irrt Kardinal Sarah. Der Hauptgott der Christen ist Jesus, und der hat die vielen Frauen in seinem Gefolge hochgeschätzt. Dann kommt die Gottesmutter Maria, usw. Daß ein Priester "jungfräulich" leben muß, ist - pardon - Bullshit.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Einer der wenigen im diktatorischen Pontifikat Franziskus standhaft bleibenden Kardinäle meldet sich zu Wort: Die Instrumentalisierung von westlichen Kräften, die Amazonas-Synode zu missbrauchen, um ihre eigene persönliche Agenda durchzusetzen sei eine Beleidigung Gott und des Plans für seine Kirche.“ ...

Dass der Franzi der Teufel ist, bestätigte es längst selbst!
https://katholisches.info/2018/10/01/ich-bin-der-teufel-betet-den-rosenkranz-gegen-den-teufel/

Dabei stellt sich natürlich auch für mich alten Atheisten die Frage:

„Hat Gott den Teufel erschaffen?“
https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/hat-gott-den-teufel-erschaffen/

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