Marx steht für zweite Amtszeit nicht zur Verfügung

Kardinal Marx zieht sich zurück

Kardinal möchte sich vom Vorsitz der Bischofskonferenz zurückziehen. Er möchte aus Altersgründen nicht mehr für eine neue Amtszeit antreten.

Foto: Wolfgang Roucka/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0
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Personalwechsel: Kardinal Reinhard Marx zieht sich vom Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zurück [siehe Bericht »Spiegel«]. Er stehe für eine eventuelle zweite Amtszeit nicht zur Verfügung, erklärte er in einem offiziellem Brief an die Bischöfe der katholischen Kirche in Deutschland. Marx begründete die Entscheidung mit seinem fortgeschrittenen Alter. Es sei an der Zeit, jüngeren Kandidaten den Vortritt zu lassen, so seine Argumentation.

Kirchenpolitisch will er aber weiterhin aktiv sein und sich weiterhin für den »Synodalen Weg« einsetzen. Seine Richtung wird von Konservative in der Kirche scharf kritisiert, weil sie zur Verweltlichung beiträgt, so der Vorwurf. In der letzten zeit hatte er besonders mit der Aufarbeitung der Missbrauchsskandale zu tun.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

Wie weiland der CDU-Politiker Dr. Rainer Barzel braucht dieser Gottesdiener nach jeder Predigt/Ansprache einen Ölwechsel.

Gravatar: Thomas Waibel

Wird der Nachfolger von Marx Engels oder Lenin heißen?

Der Marxist Bergoglio würde sich sehr freuen, wenn Reinhard Marx einen Nachfolger mit so einem Name bekäme.

Gravatar: Gerhard Fenner

Kardinal Reinhard Marx tritt als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz zurück. Damit offenbart er, dass der sogenannte "synodale Weg" in der katholischen Kirche in Deutschland bereits gescheitert ist!

Gravatar: Kirche, nein danke

Moin Petra, großen Dank für Ihren hervorragenden
Leserbrief und Dank auch an Freie Welt für die Ver-
öffentlichung. Alles nicht mehr selbstverständlich!
Ich rechne damit, dass Leserbriefe des Inhalts, wie
Sie ihn geschrieben haben (über kurz oder lang, eher
kurz) nicht mehr veröffentlicht werden dürfen.
Dass sich in Deutschland ein starker Gesinnungswandel
nach links vollzieht, merke ich im Bekanntenkreis und in der Nachbarschaft: Manche dieser Leute schwärmen
plötzlich für den zweimal geschiedenen Bodo
Ramelow und schimpfen auf Wertkonservative, die
es nicht gar so bunt haben möchten wie manch über-
grüne Zeitgenossen. Ich könnte mich mit meinem Alter
beruhigen (Endsiebziger); aber ich habe trotzdem
Angst vor einer sozialistischen Entwicklung. Was haben
wir für paradiesische sechs bis sieben Jahrzehnte gehabt!
Ich hoffe inständig, dass die Wertkonservativen in der
CDU stabil bleiben und sich von Merkel nicht unter-
kriegen lassen. Auf die beiden Großkirchen brauchen
wir nicht mehr zu hoffen; diese haben sich m. E. zu
linken Parteien entwickelt. Gott sei es geklagt!

Gravatar: Picard

Diese Konzilskirche-oder besser gesagt diese Pachamama Konzilssekte-, wird schlussendlich auseinanderfallen durch ihren eigenen Liberalismus und Relativismus. Es h"at schon damit begonnen. Der Frevler Montini alias "Papst Paul VI hat mit seinem Räuberkonzil ganze Vorarbeit geleistet.Da nützt auch das demütige Getue und Jammern der Piusbrüder nix.Die wollen ja unbedingt sich mit dem Häretiker und Destroyer aus dem Hause Santa Martha im Vatikan unter eine Decke verkriechen.Erzbischof Levebvre muss sich im Grabe umdrehen!

Gravatar: keine Kirchensteuern!

Ob Marx oder Bedford-Strohm, sie sind meiner
Meinung nach ähnlich wie linkeParteivorsitzende.
Leider kann man nicht mehr tun als austreten.

Gravatar: Hartmut Alt

Hallo Petra , Du sprichst mir aus der Seele mit Deinem
Statement und hast mir fürs erste ein eigenes Statement erspart. Teilweise wird hier wie auch anderen Ortes versucht die kath. Kirche gesund zu beten und die Verbrechen zu verniedlichen , vermutlich von Leuten
welche auf irgend eine Art und Weise von der kath . Kirche
profitieren . Wenn die Leute wüssten , dass die Caritas
zu 98 % vom Staat finanziert wird , würden lt. einer Umfrage sofort 50 % aus der Kirche austreten . Da
wäre schon viel gewonnen . Wenn man ihnen den Geldhahn nicht dicht macht , geht es immer so weiter. Dass für dieses voll bescheuerte und schwachsinnige Gedankengut Menschen leiden müssen ist ein Skandal erster Ordnung .
Hartm Alt

Gravatar: Rita Wiesinger

Ich weiß, das die Kirche halb Rom besitzt.

Ebenso weiß ich, dass die Kirche kaum Migranten aufnimmt, aber dafür ihre Vereine wenn es lukrativ ist.

Man könnte meinen, sieht man sich Marx und seine Kirche an, das Jesus ein hoher Bankbeamter war, der sich seine Menschenliebe teuer entlohnen ließ.

Aber so ist christliche die Welt. Die Einen predigen Humanität und die Anderen müssen irgendwie den Arsch herhalten.

Gravatar: Walter

Allzu lange ist in der Kirche Mißbrauch geleugnet, weggeschaut und vertuscht worden.
Diese Aussage wurde am 25.9.2018 von Kardinal Marx gemacht. Nicht die Kirche hat diese Sexverbrechen begangen, sondern einige ihrer geistlichen oder besser gesagt geistlosen Würtenträger. Anstatt sich in die Politik einzumischen hätte er lieber die Aufarbeitung dieses Skandals vorantreiben sollen. Aber seine Heiligkeit macht sich lieber vom Acker. Da kann man doch mal die Scheinheiligkeit der Katholischen Würtenträger erkennen.

Gravatar: Thomas Waibel

Sarah 11.02.2020 - 13:41

Alle Funktionäre der Konzilssekte, allen voran der "Papst", sind Antichristen.

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