Sexuelle Revolution und moralischer Verfall führten zur sexuellen Verdorbenheit – auch in der Kirche

Kardinal Burke: Homosexuelle „Kultur“ in der Kirche Ursache für Missbrauchsfälle

Die Homosexuellen-„Kultur“ sei in die Kirche eingedrungen und befalle nicht nur Klerus sondern auch die Hierarchie der Kirche, Bischöfe und Kardinäle. Diese mahnenden Worte richtete Kardinal Raymond Burke in einem Interview mit Thomas McKenna an seine Mitbrüder im Bischofs- und Kardinalsamt und Papst Franziskus. »Die Kirche muss bis zur Wurzel gereinigt werden,« fügte er hinzu.

Quelle: katholisch.de / keine Verfügungsbeschränkung
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Die Offenlegung der Missbrauchsfälle, die derzeit für Unmut in der katholischen Kirche sorgte, sei vor allem auf homosexuelle Praktiken beim Klerus zurückzuführen.

„Es war nach den Studien der Missbrauchskrise deutlich, dass die meisten der Missbrauchsfälle homosexueller Natur waren und an jungen Männern verbrochen wurden. Es gab einen systematischen Versuch dies zu übersehen oder es zu ignorieren. Im Licht der kürzlichen schrecklichen Skandale scheint es klar zu sein, dass es eine homosexuelle Kultur gibt […]“, erklärte der Kardinal.

Ursache des moralischen Verfalls und der zunehmenden Homosexuellen-„Kultur“ sei „die lebensfeindliche Kultur in der wir leben, nämlich die Kultur der Empfängnisverhütung, die den sexuellen Akt aus dem ehelichen Rahmen heraustrennt. Der sexuelle Akt hat keine Bedeutung mehr, wenn er nicht von einem Mann und einer Frau in einer Ehe vollzogen wird, da der eheliche Akt von der Natur her für die Fortpflanzung bestimmt ist.“

Die Welle von Missbrauchsskandalen seitens des katholischen Klerus wurde durch den Fall des Kardinal Theodore McCarricks angestoßen, aus dem Kardinalsstand zurücktreten musste, nachdem fundierte Beweise und Gerichtsdokumente bestätigen, McCarrick habe seine Macht als Bischof und Erzbischof systematisch zur sexuellen Ausbeutung ihm untergebener Seminaristen und Priesteranwärter ausgenutzt.

„Meiner Meinung nach ist es notwendig, offen anzuerkennen, dass wir ein sehr ernstes Problem einer homosexuellen Kultur in der Kirche haben, besonders unter dem Klerus und der Hierarchie; es muss ehrlich und wirksam thematisiert werden,“ erklärte Burke.

Papst Franziskus habe alle Mittel in der Hand, das Problem zu lösen. „Es gibt keine Notwendigkeit neue Prozeduren zu entwickeln. Alle notwendigen Prozeduren existieren bereits seit Jahrhunderten in der Kirche. War Not tut ist eine ehrliche Untersuchung der Situationen der groben Unmoralität gefolgt von effektiven Sanktionen gegen die Verantwortlichen und Aufmerksamkeit wenn es darum geht, das Aufkommen dieser Situationen zu vermeiden.“

Kardinal Burke vertraut den Gläubigen, in die Hand zu nehmen, ihrer Wut und ihrem Sinn des Verrats Ausdruck zu verleihen gleichzeitig aber nicht Hoffnung und Glauben zu verlieren. „Die Gläubigen sollten darauf bestehen, dass die Situation ehrlich und mit Entschiedenheit angegangen wird. Wir sollten uns zutiefst schämen für das, was bestimmte Hirten, bestimmte Bischöfe getan haben, aber wir sollten uns der Kirche nie schämen, weil wir wissen, dass sie rein ist und dass es Christus selbst ist, der für uns in der Kirche lebt, der allein unser Weg zur Erlösung ist. Es gibt eine große Versuchung, dass unsere berechtigte Wut über diese schweren unmoralischen Handlungen uns dazu führen wird, den Glauben an die Kirche zu verlieren oder wütend auf die Kirche zu sein, anstatt auf diejenigen zu zürnen, die, obwohl sie die höchste Autorität in der Kirche hatten hat diese Autorität verraten und unmoralisch gehandelt.“

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Waibel

Es interessant, daß Burke den Mut aufbringt eine Relation zwischen Pädophilie und Homosexualität herzustellen, statt auf dem Märchen, die Ursache der Kindermißbräuche in der "Kirche" sei das Zölibat, herumzureiten.

Gravatar: Regina Ott-Hambach

Wenn man den Kardinal richtig versteht, dann muss man davon ausgehen, dass katholischer Priester in erster Linie wird, wer homosexuell ist oder einer pädophilen Neigung huldigt. Das scheint schon seit Jahrhunderten so zu sein. Und was taten die Päpste (Gottes Vertreter auf Erden) dagegen? Eigentlich nichts!

Gravatar: Joachim Datko

Die r.-k. Kirche hat massive naturwissenschaftliche Defizite. Sie unterschätzt unter anderem die Macht der Sexualität.

Joachim Datko - Physiker, Philosoph

Gravatar: Hannes

Levitikus 18, 22

Gravatar: Alfred

Die Perversität in Deutschland nimmt in einem erschreckenden Maße zu. Hamburg und Berlin sind die Gefahren-Zentren.

Gravatar: Jürg Rückert

Die bitteren Früchte des Konzils sind unübersehbar, werden dennoch beschwiegen. Wieso nahm der sexuelle Missbrauch direkt nach dem Konzil quantitativ derart zu?
Erstaunlich auch, wie männliche Homosexualität als häufigste Triebkraft klerikaler Unzucht (eine gut vernetzte mit Paten in oberen Rängen des Klerus vertretene homosexuelle Mafia) nie Gegenstand der Klagen ist. Der Kardinal ist einer der wenigen, die das aussprechen.

Gravatar: Jürg Rückert

Der Papst reist nach Irland. Familientreffen. "Maxima culpa" zum sexuellen Missbrauch unterm Dach der Kirche.
Und danach? Soll das alles gewesen sein? Warum kein jährliches Schuldbekenntnis am Tag der "Unschuldigen Kinder" (28.12)? Wieso kein Teil des festen Lehrstoffs im Religions- und Ethikunterricht? Prävention durch Aufarbeitung! Stattdessen großes Vergessen und staatliche Frühsexualisierung! Multiple sexuelle Lebensentwürfe bis hin zum "Stutenstrich"!

Wir lassen Euch nicht vom Haken! Auch Hands-off-Kinderschänder und Attentäter auf die Würde des Menschen gehören angeklagt! An den Pranger mit ihnen!

Gravatar: Walter

Da irrt wohl der Kardinal. Das Zölibat ist die Ursache, dass homosexuelle Männer den Priesterberuf seit Jahrhunderten zur Tarnung ihrer Homosexualität nutzen. Das Gesetz des Zölibat wurde erst im 12. Jahrhundert als Gesetz endgültig festgeschrieben. Von einem Papst, welcher vermutlich auch was zu vertuschen hatte. Das alles hat nichts mit der heute sexuell freien Gesellschaft zu tun.
Dieses Gesetz der katholischen Kirche wurde weder von Gott noch Jesus vorgeschrieben und ist das widerlichste Gesetz gegen die menschliche Natur. Das Resultat davon sind traumatisierte Kinder welche durch die widerlichen Gottesdiener psychisch verkrüppelt wurden.

Gravatar: Karin Weber

Über die Ursachen zu fabulieren, kommt jetzt zu spät. Mittlerweile ist das eine "kirchliche Tatsache" und da muss der Rechtsstaat handeln und diese Horte des Kindesmissbrauchs grundhaft ausräuchern. Wie können noch immer Milliarden an Steuergeldern an diese Pädo-Popen gehen? Diesen Verein muss man verbieten und das geraffte Vermögen an das missbrauchte Volk verteilen.

Ja zur Religionsfreiheit. Wir haben ein grundgesetzlich garantieres Recht frei von Religionen leben zu können. Mit der Abwicklung der Kirche wäre eine gewaltige Stütze der Asylindustrie beseitigt.

Gravatar: H.M.

Sodomie schadet der eigenen Seele und der Umgebung. Daher ist dem Kardinal zuzustimmen, dass sich die Kirche von der Sodomie reinigen muß.

Völlig wahnsinnig ist es, dass unsere Volksverräter... äh vertreter Ende Juni 2017 die sogenannte "Ehe für alle" durchgesetzt haben.

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