Vatikan fördert den Globalismus durch neuen »Bildungspakt«

Kardinal Burke: Franziskus schafft neue Religion

Das Königreich Jesu Christi werde durch eine weltliche Religion ersetzt – und der Papst macht mit.

Katholisches.info
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Der konservative amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke appelliert an die katholischen Gläubigen, »aufzustehen und die Wahrheit über das Königtum Christi zu bezeugen.« Der Kardinal sieht den wachsenden Islam und den globalen Bildungs-Pakt des Vatikans als besonderen Anlass zu diesem Aufruf.

Der »Globale Pakt für einen neuen Humanismus« soll noch dieses Jahr erscheinen und sich auf Bildung konzentrieren. Gott solle dabei vornehmlich »abwesend« bleiben.

Erzbischof Vincenzo Zani hatte bei der Präsentation im Sommer posaunt, dass der »neue Humanismus« des Papstes sich auf »einen Gott« konzentriere, der »erschafft, aber sich dann zurückzieht,« wie LifeSiteNews berichtete.

Kardinal Burke, Patronus des Souveränen Malteserordens und emeritierter Präfekt des höchsten Gerichts des Vatikans (bekannt als Apostolische Signatur) kommentierte in einem Interview mit The Wanderer, dass der globale Pakt verheerende Wirkung nach sich ziehen werde, weil er eine neue humanistische Weltreligion einleite. Der globale Pakt soll sich am »Abu Dhabi Dokument ausrichten«, mit dem Papst Franziskus eine neo-modernistische Weltreligion anstrebt [Freie Welt berichtete]. Nun solle der Inhalt weltweit in Schulen unterrichtet werden.

»Soweit ich weiß, gibt es andere Initiativen, die versuchen, das Abu-Dhabi-Dokument in den Schulen zu vermitteln. Das ist beunruhigend. Es ist ähnlich wie das, was im gesamten Bereich der Sexualerziehung in den letzten Generationen geschehen ist,« so Burke.

Laut einer Erklärung des Vatikans lud der Papst Vertreter der »Weltreligionen«, internationaler Organisationen und verschiedener humanitärer Institutionen sowie Schlüsselfiguren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie prominente Sportler, Wissenschaftler und Soziologen ein, einen »Globalen Pakt für Bildung« zu unterzeichnen, um »den jüngeren Generationen ein geeintes und brüderliches gemeinsames Haus zu übergeben,« wie LifeSiteNews berichtet.

In seinem Interview mit »The Wanderer« kritisierte Kardinal Burke die Vorstellung von einer Eine-Welt-Regierung.

»Die Idee einer Eine-Welt-Regierung ist im Grunde dasselbe Phänomen, das die Erbauer des Turms zu Babel an den Tag legten, die sich anmaßten, die Macht Gottes auf Erden auszuüben, um Himmel und Erde zu vereinen, was einfach falsch ist«, sagte Burke.

»Was wir wirklich brauchen, ist eine religiöse Bekehrung, mit anderen Worten, eine starke Lehre und Praxis des Glaubens an Gott und Gehorsam gegenüber der Ordnung, mit der er uns geschaffen hat«, fügte er hinzu.

(jb)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl-Heinz Weingartz

Da der Islam Mohammed in Anlehnung an die Offenbarung des Johannes (1) als das „Siegel der Propheten" ausgibt´(2), ist er sogar der falsche Prophet in der Offenbarung des Johannes (3).

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Fußnoten:

(1) Bibel: Offb.10,8ff,9-11

(2) Koran: Sure 33:40

(3) Bibl: Offb.6,1ff,3f (!),5f,7f,9-11 (!) u. 15-17 (!); 19,11ff,13-16 u. 19-21 (!); 20,1ff,2f (!),7-10 u. 12-15; 21,5ff,8 u. 22-27; 22,6ff,15 u. 18-21

Gravatar: Joseph Bernhard

@Frank Weiler

Die Erosion der Moral, ja letztlich des Sittlichen überhaupt, steht doch in engem Zusammenhang mit dem Säkularismus, wie er sich aus der Französischen Revolution entwickelt hat und nicht in Zusammenhang, wie Sie es hier suggerieren, mit der katholischen Kirche.

Selbstverständlich hat dieser Säkularismus auch in der Kirche deutliche Spuren hinterlassen und Menschen ins Priesteramt gebracht, die dort nie hätten hingehört.

Und Ihr Amerika-Bild ist irgendwie bizarr. Haben Sie schon bemerkt, was da gerade in den USA vorgeht und wie die Demokraten "Wahlkampf" führen? Das ist doch eher ein Kulturkampf, ja der Versuch einer Kulturrevolution, getragen von linksextremistischer Ideologie.

Gravatar: Frank Weiler

Das einzige was Europa retten kann wäre der Einmarsch Amerikas. Die müssten alle Politiker in Deutschland und Brüssel, und das ganze Pfaffenpack zum Teufel jagen. Diese Leute haben keine Anstand, keine Ehre und kein Heimat....

Gravatar: Joseph Bernhard

@Werner N.
"Einer der Fehler christlicher Religion besteht darin, dass sie „Gott“ personifizierte, statt ihn bloß als „Hl. Geist“ darzustellen."

Schuld objektiv gefasst, kann es nur geben, wo es einen personalen Gott gibt. Handelte es sich lediglich um eine Strukturiertheit des Seins im Sinne eines abstrakten Logos, so bestünde unser Schicksal darin, keins zu haben. Der Mensch muss sein Handeln einem personalen Gott gegenüber rechtfertigen, wenn Moral nicht ins Leere laufen soll. Zudem schwingt schon begrifflich im Wort Geist immer das Personale mit. Die christliche Religion kann ja nur vom Heiligen Geist sprechen, weil das Heilige kein Abstraktum ist. Geist meint ja das Lebendige, dass sich Bewusste und das ist ohne Personalität wohl nicht zu denken.

Der christliche Glaube hält daran fest, dass wir als Menschen durch Gottes Gnade in die Lage versetzt sind, Gott im Glauben zu "erkennen" und so auch die Sinnhaftigkeit der Schöpfung (Natur). Goethe sprach von der herrlich leuchtenden Natur und übersah, dass sie nur leuchtet, weil wir in ihr das Schöpferische des Schöpfers erkennen in dem wir es ins Wort(!) fassen.

Den Menschen unterscheidet vom Tier die Wortfähigkeit, also Sprache, die wiederum Personalität konstituiert. Woher sollten wir als Menschen die Fähigkeit zur Sprache haben, wenn sie uns nicht von einem höheren wortfähigen Geist = personaler Gott, geschenkt wäre?

Joh 1,1 Im Anfang war das Wort, / und das Wort war bei Gott, / und das Wort war Gott.
Joh 1,2 Im Anfang war es bei Gott.
Joh 1,3 Alles ist durch das Wort geworden / und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

Gravatar: Karl-Heinz Weingartz

Die Neue Weltordnung der selbsternannten Geld- und Machtelite möchte keine humanere Welt errichten, sondern die Menschheit sogar erklärtermaßen völlig entwurzeln und auf das von ihr gewünschte "Humankapital" von 500 Millionen identitäts-, würde-, recht- und besitzlosen "Erdenbürger" reduzieren, die ihr am Rande des absolut unvrzichtbaren Existenzminimum in Industrieslums und Arbeitslagern alle nur erdenklichen Luxusgüter herzustellen, als Laborsklaven ihre sozialdarwinistischen Humanexperimente zu erdulden und ihre Perversionen zu befriedigen haben (1).

Seit 3000 Jahren möchte die satanische Gegennitiation mit ihrer Subversion die guten Sitten und den sozialen Zusammenhalt der Menschen zersetzen und mit ihrer Dekonstruktion alle Gemeinschaftseinrichtungen und Versorgungsstrukturen vernichten, um die Mnschenwelt in eine satanische Gegenwelt zur göttlichen Welt zu transformieren (2).

Da die selbsternannte Weltetlite aus der Geschichte genau weiß, dass über 95 Prozent der Massenmigrationen sehr blutig verlaufen sind, leistet sie natürlich keine Hilfe vor Ort, sondern fördert die Massenmigration, um ein Land nach dem anderen im Domino-Effekt zu destabilisieren.

Da sie zudem seit dem Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) zu gut weiß, dass sich zum Entvölkern ganzer Landstriche nichts besser eignet wie ein zünftiger Religions- und Rassenkrieg, betreibt sie natürlich eine Islamisierung des christlichen Europa anstelle einer wahren Christianisierung und Renaissance der indigenen Artreligionen der Völker.

Im Dreißigjärigen Krieg.massakrierten sich die christlich getauften Deutschen "zu höheren Ehre Satans" gegenseitig und reduzierten das eigene Volk von rund 30 Millionen auf 9 Millionen (3) oder nach einer anderen Schätzung auf knappe 7 Millionen (4) .

Ein Krieg, dessen Ausmaß und Grausamkeiten man weder mit religiösen Meinungsverschiedenheiten, noch der Skrupellosigkeit einzelner weltlicher Territorialherren plausibel erklären kann.

Mit bevölkerungspolitischen Zielen im Tarnmantel religiöser Frömmigkeit dagegen schon. Damit devotere Zuwanderer allen voran mosaischen Wunderglaubens aus Süd- und Osteuropa die entvölkerten Landstriche hatten kampflos in Besitz nehmen und neu besiedeln können:

„Wir treiben die Christen in einen Krieg, indem wir deren Dummheit, Ignoranz und nationale Eitelkeit ausnützen. Sie werden sich gegenseitig massakrieren und dann haben wir genug Platz für unser eigenes Volk." (5)

Ausweislich der Webseite Deagel.com, einem Internetauftritt ohne Impressum, der penibel alle Waffenverkäufe auflistet und darum wahrscheinlich ein Infoportal des Militärisch-Industriellen Komplexes (MIK) für die Zulieferindustrie ist, soll die Bevölkerung der Bundesrepublik trotz - oder - genauer aufgrund der Masseneinwandrung von nicht integrationsbereiten Migranten aus den islamischen Ländern einen Bevölkerungsrückgang von 81 Millionen im Jahr 2017 auf 28 Millionen im Jahr 2025 erleiden, also einen Bevölkerungsverlust von satten 53 Millionen (6) .


Ich habe das Abitur 1975 auf einer Jesuitenschule gemacht und hatte das Glück, die Bosheit und Niedertracht der "frommen Gottesmänner" von der Pike auf kennenlernen zu dürfen.

Vor etwas mehr als 20 Jahren gestand mir ein Pater im Gespräch ein, dass er hoffe, dass die Menschheit vernichtet werde, bevor die Verbrechen seiner Kirche aufgedeckt werden. Er litt unter panischen Angstattacken, sonst ohne seine (fast) allmächtige Papstkirche im Rücken "alleine dem Leben gegenüberzustehen". .

Zwei oder drei Jahre später hatte ich in einer Bonner Kneipe ein Gespräch mit einem jungen und etwas zu karrieregeilen katholischen Anwalt über den sexuellen und rituellen Mißbrauch von Jugendlichen durch den Kirchenklerus. Irgendwann schrie er mich an:

"Was wollen Sie überhaupt? Schmutzen Sie rein in die lebenden Kacktüten (O-Ton) und schmeißen Sie sie lebendig ins Feuer!"

Wobei er sichtlich erregt mit inm Fuß auf dem Boden herumtrampelte, als zertrete er gerade Ungeziefer.

Ein oder zwei Jahr später habe ich ihn in der Kneipe wiedergetroffen. Er machte einen etwas heruntergekommenen Eindruck. Bei der Klage gegen irgendeine Bank hatte diese sein Karriere mit einem Rufmord bendet. Er hatte den Anwaltsberuf ganz aufgegeben und war als eine der "lebenden Kacktüten" wieder bei seiner alten Mutter untergekrochen.

Papst Franziskus kann unmöglich so dumm sein, den Islam bei über 150.000 massakrierten Christen jedes Jahr in den islamischen Ländern (7) und 5.000 Kirchenschändungen durch "Schutzsuchende" alleine im jahr 2018 im deutschsprachigen Raum (8) für eine "friedliche Religion" zu halten.(9).


Ich bin Heide des germanischen Weistum und hoffe im Jahr 2021 die Gullweig-Stiftung für die Renaissance des altgermanischen Götter- und Ahnenglauben in Dänemark gründen zu können. In Deutschland ist das leider nicht möglich, das die Bundesrepublik den antigermanischen und antideutschen Rassenhass zur offiziellen Staatsdoktrin und Staatsräson erhoben hat.

Das germanische Weistum hatte das wahre Christentum sogar als einzige Universalreligion für das ganze Menschengeschlecht anerkannt, aber zugleich auch erklärt, dass die christliche Lehre mit ihrer Botschaft vom Kreuz (10) die ethischen Anforderungen so hoch ansetze, dass sie kein gangbarer Weg mehr für das normalsterbliche Volk sei und dass die indigenen Artreligionen der Völker darum ihre eigenständige Berechtigung als "Volksreligionen" neben dem Christentum haben.

Das Christentum sei also ein religiöser Sonderweg exklusiv für männliche Priester, die ihres Glaubens wegen auch ein Martyrium auf sich zu nehmen bereit sind (11), und der den Irrweg der Synagoge mit dem Vertreiibungs- und Ausrottungsbefehl gegen alle anderen Völker in der Thora (12) und im Talmud (13) habe ersetzen sollen (14)

Ausweislich der thora werden von 600.000 "Gottsmännern" beim Aufbruch aus Ramses nach Sukkot (15) ganze zwei Mann dn biblischen Exodus aus Ägypten überleben (16) und können das verheißene Land (17), das "himmlische Jerusalem" (18) im "von Blutschuld freien Land" (19) auch unter sich aufteilen (20), nämlich Kaleb und Josua (21);

Von all den Milliarden Christen in den letzten zwei Jahrtausenden werden es immerhin 144.000 sein (22), die auch ohne Hilfe der Völkerengel über das "gläserne Meer" (23) in ihr "himmlisches Jerusalem" gelangen (24) .
Ein himmlisches Jerusalem, in dem es ausweislich der Offenbarung des Johannes keinen Drtten jüdischen Tempel, keinen Petersdom und keine Al-Aqsa-Moschee geben wird (25). Wohl aber einen "Baum des Lebens" ( 26), dessen Blätter zur Heilung der Völker dienen ( 27) .

Das germanische Weistum hat darum die altisraelitische Gemeinschaftsreligion der Semitenvölker des Alten Bundes mit ihrem altsyrischen Stammesgott Eljon als einzige indigene Artreligion der arabischen Völker und damit auch der Juden, Christen und Muslime anerkannt (28).

Wegen dem Vertreibungs- und Ausrottungsbefehl gegen alle anderen Völker in der Thora (29) und im Talmud (30) darf, kann und will das germanische Weistum die jüdische Thora-Religion nicht als Religion anerkennen (31) . . . . .

Wegen den über 100 Gewaltaufrufen gegen Andersgläubige und Andersdenkende im Koran (32) darf, kann und will das germanische Weistum den Islam ebenfalls nicht als Religion anerkennen (33).


Bei Interesse der Leser bitte ich die Redaktion, mir eine eigene Kolummne zum Thema einzuräumen.

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Fußnoten:

(1) From 7 Billion to 500 Million People – The Sick Population Control Agenda of the Global Elite, in: Humans are free v. 12.03.2019
http://humansarefree.com/2019/03/from-7-billion-to-500-million-people.html?fbclid=IwAR20f8GshnWcc GoUL4S2RbInXYjzA4MaodgilYOnJCi4nymQ69ZivXpGo
So die Georgia Guidesstones, eine Steinsetzung der Illuminati in Elbertville im US-Bundesstaat Georgia nach Art des prähistorischen Stonehenge: Onlinelexikon Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones
Georgia Guidestones - Amerikanisches Stonehenge kündigt die Eliminierung von neun Zehnteln der Weltbevölkerung an, in: IGEAWAGU - Nachrichten & Hinweise v. 27.04.2009:
http://www.igeawagu.com/news/corruption/1199237261.html

(2) Isais-Offenbarung 12-16,34-44,55-58,62-68,77,83-86,98-104 u. 121-134; Ilu-Tani 6ff,13-29; Isais-Höllenreise 3.7-11; in:
Wissensbuch der Ilu-Lehre, S. 126ff; 269ff u. 164f

(3) Timotheus, Tote im Dreißigjährigen Krieg, in: Geschichtsforum Hurvinek, mit Bezug auf Meyers Lexikon, in: Geschichtsforum
www.geschichtsforum.de/f287/tote-im-30-j-hrigen-Krieg-17706

(4) Wielant Hopfner, Das Christentum im Abendland, in: Christentum – Natur – Artglaube – Ein Vergleich, S. 27

(5) Rabbi Reichorn, in Le Contemporain, Juli 1880

(6) Deagel.com, Germany
http://www.deagel.com/country/Germany_c0078.aspx

(7) Ulli Kulke, Christenverfolgung: Alle fünf Minuten wird ein Christ getötet, in: Welt v. 19.09.2012
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article109334415/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-getoetet.html

(8) Kirchenschändungen, in: Katholische Christen der Mitte
http://www.kcpm.de/index.php/Newsflash/Kirchenschaendungen.html

(9) Papst küsst Südsudans Anführern die Füsse, in: Youtube v.19.04.2019
https://www.youtube.com/watch?v=9HElG2Vg5VY
Gründonnerstag: Der Papst wäscht geflohenen Muslimen die Füße, in: Süddeutsche Zeitung v. 25.03.2016
https://www.sueddeutsche.de/panorama/gruendonnerstag-der-papst-waescht-
geflohenen-muslimen-die-fuesse-1.2922067

(10) Bibel: Matth.10,32ff,37-39; 11,25ff,28-30; 12,38ff,43-45; 16,21ff,23; 17,22f; 20,17-19; 26,30ff,39,42,44,52f, 62-65 u. 69-75; 27,20ff,25,39-44 u. 45-50; 28,1ff,8-10,11-15 u. 16-20; 1.Kor.1,18ff,22-24; 15,12ff,19,26-28,45-47 u. 54-57

(11) Bibel: Matth.10,16ff,32-34 u. 37-39; 26,69ff,75; Joh.21,15ff,17-19

(12) Bibel: 1.Mos.15,7ff,18-21; 48,8ff,21f; 49,1ff,5-7; 2.Mos.23,14ff,23 u. 30-33; 33,1ff,2-5; 5.Mos.1,19ff,20 u. 44-46; 7,1ff,2-8,12-16 u. 22-26; 20,10ff,17f; Jos.3,1ff,10

(13) Talmud, Aboda zara (Awoda sara) 26b / Shahak, S. 144; Baba kamma (Bawa kamma) 113a / nicht in Goldschmidt; Sotah (Sota) 35b / G6-123; Aboda zara (Awoda sara) 26 a / G9-513

(14) Bibel: Matth.5,17ff,20 u. 26; 21,33ff,43f; 24,1ff,9f u. 34-36; 25,31ff,40 u. 44-46; 28,16ff,19f; Röm.2,1ff,12-16 u. 24; 3,12ff,19f; 5,12-14; 7,7ff,15-25; 8,1ff,14f,19
u. 38f; 15,9-13; 16,20; Joh.5,31ff,45-47; Offb.2,8ff,9-11; 3,7ff,9-13; 6,1ff,2, 9-11 u. 15-17; 7,9ff,13-17; 10,6ff,10f; 11,3ff,7-14 u. 18; 12,7ff,10-12 u. 18; 14,6ff,9-11 u. 12f; 15,1ff,3f; 20,1ff,2f u. 4-6; 21,5ff,7 u. 22-27; 22,1ff,2-5,16 u. 18-21

(15) Bibel: 2.Mos.12,37f

(16) Bibel: 4.Mos.26,57ff,65

(17) Bibel: 5.Mos.11,8ff,10-17

(18) Bibel: 1.Mos.1,1ff,26-31; Jes.60,1ff,10-17; 66,1ff,3f u. 22-27; Offb.21,9ff,22-27; 22,1ff,2-5,16 u. 18-21

(19) Bibel: 4.Mos.24,15ff,21f; 31,1ff,8 u. 14-54; 35,16-21 u. 30-34; 5,Mos.34,4-6

(20) Bibel: Jos.13,1ff,14; 14,13-15; 15,1ff,13,14-19; auch:
2.Mos.19,1ff,6; 2.Mos.32,7ff,17-20 u. 25-29; 33,1ff,2f u. 5; auch: 2.Mos.12,37f; 19,1ff,6; 21,12f,15-17 u. 23-26; 23,14ff,23 u. 31-33; 33,1ff,2f u. 5; 4.Mos. 12,1ff,9-16 u.
20,1 (Tod der Mirjam); 24,15ff,21f (Tod des Kain); 26,57ff,65; 31,1ff,8 u. 14-54; 35,16-21 u. 31-34 (Tod des Priester Eleasar); 5.Mos.9,7ff,19-29 u. 10.6-9 (Tod des Aaron); 5.Mos.13,1ff,2-6 u. 7-19; 18,14ff,20-22; 20,10ff,17f; 27,9ff,15,16,18 u. 24-26; 28,15ff,52-69 (Tod des Judenvolkes); 29,9ff,17-28; 32,4ff,8f,21-23,30f u. 39-47; 34,1ff,4-6 (Tod des Moses); Jud. 9 (Moses in der
Hölle)

(21) Bibel: 26,57ff,65; 30,1ff,2f; 31,1ff,8 u. 14-54; 35,16-21 u. 30-34

(22) Bibel: Offb.7,1ff,4-8; 14,1ff,2-5

(23) Bibel: Offb.15,1ff,3f (!)

(24) Bibel: Offb.17,1ff,9-13 u. 14; 19,1dd,2-8; 20,1ff,2f u. 4-6 (!); 21,5ff,7 u. 22-27; 22,1ff,2-5,16 u. 18-21

(25) Bibel: Offb.21,9ff,22-27

(26) Bibel: 1.Mos.3,14ff,21-24; Offb.22,1ff,2

(27) Bibel: Offb.22,1ff,2

(28) Bibel: Amos.9,7; Jes.2,1-5; 11,1ff,3-5 u. 11-16; 19,16ff,24; 25,6-8; 26,19-21; 41,21ff,25; 43,22ff,27f; 44,24-28; 45,1-13; 48,1ff,14-19; 54,11ff,14-17; 60,1ff,10-17; 65,17ff,20-25; 66,1ff,3f u. 22-24; Jer;27,1ff,6-22; 28,1ff,14-17; 29,1ff,4-10; 31,31-34; 51,17ff,25f u. 27-63; Hs.9,1ff,7-11; 11,14ff,19-21; 13,12ff,14,16,18,20 u. 21-23; 16,1ff,3,8 u. 44-48; 18,1ff,4 u. 29-32; 18,1ff,5-8,12f u. 16f; 22,23ff,30f; 3,1ff,6 u. 23-29; 34,1ff,7-10; 36,1ff,13-15,19-23 u. 26-32; 37,1ff,9-14; 38,1ff,17-23; 39,1ff,11-24; Dan.2,29ff,37f u. 40-45; 4,1ff,31-34;5,17ff,26-30; 7,13f; 10,1ff,13 u. 21; 11,36ff,40-45; 12,1-3 u. 11f; 13,1ff,46-64; 14,1ff,19-22; Hag.2,1ff,8 u. 20-23; Hos.4,1ff,4-11; 11,1ff,5-7; 12,1fff,3-7; Sach1,7ff,12-17; 3,1ff,2 u. 8-10; 4,1ff,6-8 u. 14; 5,1-4 u. 5-11; 66,1ff,8 u. 9-13; 9,1ff,8; 10,1ff,3f; 11,4ff,8-14; 11,4ff,15-17 (!); 12,4ff,8-14 (!); 13,2ff,3-6 u. 7-9 (!); 14,1ff,13-16 u. 19-21; Mal.3,1ff,5,11 u. 13-24; Matth.4,3ff,8-11; 5,17ff,20 u. 26; 6,19ff,24; 7,1ff,2,6,12 u. 15-23; 10,5ff,12-15,32-34 u. 37-39; 12,22ff,31f,36f,43-45 u. 50; 13,24ff,29f u. 36-43; 18,15ff,18-20 u. 32-35; 19,16ff,23-26 u. 28-30; 21,33f,43f; 23,1ff,9f,29-36 u. 37-39; 24,3ff,12,15,22,23-28 u. 29-31; 25,31ff,40 u. 44-46; 28,16ff,19f; Röm.1,18ff,28-32; 2,1ff,12-16 u. 24; 3,12ff,19f; 5,12-14; 7,7ff,15-25; 8,1ff,14f,19 u. 38f; 13,1-7; 15,9-13 (!!!); 16,20 (!!!):

(29) Bibel: 1.Mos.15,7ff,18-21; 48,8ff,21f; 49,1ff,5-7; 2.Mos.23,14ff,23 u. 30-33; 33,1ff,2-5; 5.Mos.1,19ff,20 u. 44-46; 7,1ff,2-8,12-16 u. 22-26; 20,10ff,17f; Jos.3,1ff,10

(30) Talmud, Aboda zara (Awoda sara) 26b / Shahak, S. 144; Baba kamma (Bawa kamma) 113a / nicht in Goldschmidt; Sotah (Sota) 35b / G6-123; Aboda zara (Awoda sara) 26 a / G9-513

(31) Bibel: Matth.4,3ff,8-11; 5,17ff,20 u. 26; 6,19ff,24; 12,36ff,50; 18,15ff,18-20 u. 32-35; 21,33ff,43f; 25,31ff,40 u. 44-46; 28,16ff,18f; Röm.8,1ff,14f,19 u. 38f; 15,9-13; 16,20; Gal.1,6ff,8-19 u. 3,6ff,10-12; Hbr.1,5ff,7-14; 4,1ff,3-5 u. 12f; 7,1,,2-7 u. 15-25; 10,12ff,16-18 u. 29-31; 2.Tim.2,14ff,18; Jud.9; Offb.1,4ff,8 u. 17f; 3,7ff,9-13; 6,1ff,2,3f,5f,7f,9-11 u. 15-17; 7,1ff,4-8 u. 13-17; 11,3ff,7-14 u. 18 (!); 12,7ff,10-12 u. 18 (!); 12,13ff,14-17 (!); 14,1ff,2-5 u. 12f; 15,1ff,3f (!); 17,1ff; 17,1ff,9-13 u. 14 (!); 18,1ff,2,4-8 (!) u. 21-24 (!); 19,11ff,13-16; 20,1ff,4-6; 21,5ff,7 u. 22-27; 22,1ff,2-5,16 u. 19-21

(32) Hans-Peter Raddatz, Zusammenstellung der Verse zum „Heiligen Krieg“ im Koran, in: Der Prophet des Islam http://derprophet.info/inhalt/anhang2-htm/

(33) Fußnote 31

Gravatar: Werner N.

@Joseph Bernhard 30.09.2020 - 12:37
Sie stellen die Problematik im Prinzip richtig dar. Joachim Datko scheint mir ein intellektuelles Opfer des *Alt–Marxismus* oder/und der *Aufklärung*. Auch für Karl Marx galt lediglich die „Materie“ als ewige Realität und die *Aufklärung* klammert deren immateriellen Gegensatz „Geist“ (Metaphysik) ebenfalls aus. Das führt zum dekadenten, ein-dimensionalen Denken und schmälert das Unterscheidungsvermögen.

Unterscheiden muss man „absoluten Geist“ des Jenseits und „relativen Geist“ im Diesseits. Beide Geistesarten lassen sich weder vom Menschen, noch von Objekten (Welt) trennen – wie die Realität Raum an sich. Ein offener Blick im Zimmer könnte das verdeutlichen. Einer der Fehler christlicher Religion besteht darin, dass sie „Gott“ personifizierte, statt ihn bloß als „Hl. Geist“ darzustellen. Allerdings „tut“ dieser nichts, sondern lässt zu. Der Zugang zu ihm und damit zum 2. (spirituellen, ganzheitlichen) „Erkenntnis“-Weg benötigt ebenso intensives Lernen und geeignete Lehrer wie der 1. Erkenntnis–Weg des folgernden Denkens. Beide können sonst zu schlimmen Illusionen führen.

Herrn Datko wies ich in der Vergangenheit öfters darauf hin, dass Immanuel Kant sowohl einen „Schöpfer–Gott“ wie ein „Höheres Wesen“ befürwortete. Meine wiederholte Frage, ob dessen oder seine Auffassung die richtige sei, beantwortete er nicht.

Gravatar: Joseph Bernhard

@Joachim Datko
"Es gibt weder einen Gott, der nur erschaffen hat, noch einen Gott, der ständig da ist!

Es handelt sich bei allen Göttern, die im Laufe der Geschichte auftauchten, nur um "Gottesvorstellungen". Es gibt dazu keine Realität, es sind Illusionen."

Als Physiker und Philosoph sollte Ihnen die Argumentation Pascals hinsichtlich der Wette, ob es einen Gott gibt oder nicht, bekannt sein. Die Wette müssen Sie eingehen, wie Pascal sehr klar herausausstellt, denn nicht entscheiden, geht nicht; entweder oder!

Pascal legt hier auf Grundlage völliger rationaler Argumentation dar, dass der Glaube an einen Schöpfergott eben einzig Sinnhaftigkeit bewahrt, hingegen bei der Gegen"wette", nichts zu gewinnen, sondern alles zu verlieren ist. Es ist daher logisch und einzig sinnvoll, darauf zu "wetten", dass es einen Schöpfergott gibt.

Soweit zur rein logischen Begründung, die Sie bitte in den "Pensées" detailliert nachlesen können.

Pascal einen Mangel an naturwissenschaftlichem Verständnis oder gar an Logik unterstellen zu wollen, wäre tatsächlich vermessen.

Was immer wieder am Atheismus erstaunt, ist seine radikale Inkonsequenz, denn wenn es keinen Schöpfergott gibt, dann gibt es auch keine sinnhafte Natur, sondern nur den reinen Naturzustand, der aber dann nichts anderes als sinnfreien Nihilismus erfordert. Sämtliche Moral, ja jeder Wahrheitsanspruch wäre dann erledigt, da allein Kontingenz das Dasein bestimmte.

Die Zufälligkeit hat aber keine Qualität im eigentlichen Sinn, sie ist sinnleer. Damit erledigte sich dann auch jeder Wissenschaftsanspruch und Philosophie würde zum netten Geschwätz, respektive sinnlosen Spiel ohne jede objektivierbare Bedeutung.

Wo es keinen Schöpfergott gibt, bleibt der Tod nicht nur rätselhaft, sondern er wäre die letzte Konsequenz als verabsolutierte Sinnlosigkeit eines Dasein, das notwendig im Nichtmehrdasein also seiner radikale Aufehbung im Nichts endet. Nicht einmal der immer nur periphere Genuß verhieße dann kein wirkliches Glück, das nur dann so genannt werden kann, wenn es eben gerade nicht in seiner notwendigen Auflösung im Nichts endet.

Auch Adorno und Horkheimer betonen in ihrer Negativen Dialektik, dass man sich im Nihilismus nicht beheimaten kann. Bislang ist mir noch kein echter Atheist begegnet, der sein Atheismus wirklich ernst genommen hätte.

MfG
Joseph Bernhard

Gravatar: Exbiedermann

@ Werte Foristen!

Worum es eigentlich geht, ist dies:

Der gegenwärtige Konflikt, zum Beispiel zwischen der römisch-katholischen Weltkirche und dem deutschen „Synodalen Weg“ beruht auf den unterschiedlichen bibelwissenschaftlichen Grundansätzen der beiden Kontrahenten: der Bewahrenden und der Fortschrittlichen, die sich auch Reformer nennen. Ich zähle mich zu den Bewahrern und dies mit 100%er Sicherheit.Diese Erkenntnis hat mir allerdings ein jahrelanges Privatstudium abverlangt, auf dessen richtigem Ergebnis ich allerdings nunmehr mit absoluter Sicherheit setzen kann:

Lassen Sie mich das Wesen des alten und gegenwärtigen Streites und dessen "Gewinner" kurz darstellen:

Es geht in der römisch-katholischen Kirche um den Streit zwischen den Bewahrern, die an der Frühdatierung der Verschriftung der Evangelien und aller anderen Schriften des NT festhalten und den fortschrittlichen Modernisten, die sich der Spätdatierung der protestantischen Leben-Jesu-Forschung angeschlossen haben, die seit langem auf Reformen in der katholischen Kirche hinarbeiten.

Gemäß der Konzilskonstitution Dei Verbum hält Rom an der Frühdatierung der neutestamentlichen Schriften als „Gottes Wort in menschlicher Sprache“ fest und geht von dessen Verschriftung bald nach Tod und Auferstehung Jesu 30 n.Chr. und von deren Abschluss vor der Tempelzerstörung 70 n.Chr. aus – die Apokalypse des Johannes vielleicht ausgenommen.

Die Deutsche Bischofskonferenz und der „Synodale Weg“ hingegen halten sich in ihrem Reformeifer an die Vertreter der „Spätdatierer“ aus der deistisch-protestantischen Leben-Jesu-Forschung und deren Epigonen aus dem Lager der katholischen Modernisten, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts wegen Jesu Tempelprophetien behaupten, dass die Evangelien und weitere 16 der 27 Schriften erst nach der Tempelzerstörung, also „ex eventu“, verfasst worden seien, weil kein Mensch prophezeien könne – auch Jesus nicht! Nur 7 Paulusbriefe, davon 5 mit der lutherisch adaptierten Rechtfertigungslehre, seien vor 70 entstanden.

Den protestantischen Leben-Jesu-Forschern ging es darum, die Historizität der apostolischen Verfasser zu beschädigen und damit die Lehre Jesu über die Heilsnotwendigkeit des Tuns guter Werke gegenüber der Lehre der römisch-katholischen Kirche zu relativieren. Da sich nach Jürgen Habermas die Wahrheit aus dem Interesse ergibt, bestimmt heute auf dem „Synodalen Weg in die Protestantisierung der katholischen Kirche“ das Reforminteresse die Vorstellung von Wahrheit. Zielvorstellung ist die „Wahrheit“ einer relativierbaren Lehre Jesu Christi bestehend aus unverbindlichen Menschenworten der Pseudepigraphen aus dem Ende des 1. Jahrhunderts!

Deren Hypothese lautet dementsprechend, dass zwischen 70 und 100 mündlich umherirrendes, bereits verändertes Jesusmaterial von unbekannten Verfassern unter falschem Namen, zu unbekannten Zeiten, in unbekannten Gemeinden, unabhängig voneinander gesammelt, geordnet, erweitert, zum Teil aus dem Alten Testament herausgesponnen, mythologisch überformt, an den Zeitgeist angepasst und endlich zu vier Evangelien verschriftet worden, in Gesellschaft mit weiteren 16 Schriften ebenso unbekannter Herkunft, alles geschrieben von hellenistisch beeinflussten Gemeindetheologen, die niemand gesehen und gekannt hat und die, von Juden und Heiden unregistriert und unreflektiert, aus dem Nichts aufgetreten und wieder spurlos im Dunkel der Geschichte verschwunden sind. Als Absolventen eines Münchner naturwissenschaftlichen Gymnasiums kam mir die Sache spanisch vor und ich erinnerte mich an die Übungen in der Wahrscheinlichkeitsrechnung und wunderte mich nicht über das Ergebnis:

Berechnet man nämlich sine ira et studio die mathematische Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Eintreffens all dieser Faktoren zwischen den Jahren 70 und 100, so erhält man einen Wert von 1:1000000000 (in Worten: eins zu 1 Milliarde)

Das heißt: Wenn die Spätdatierung der Evangelien nur zu einem Milliardstel richtig sein kann, muss aus historisch-kritischer Sicht die konfessionsideologische Hypothese der Protestanten von der Spätdatierung falsch sein und damit alles, was aus ihr abgeleitet wird.

Zu diesem Ergebnis kommt auch der messianisch-jüdische Bibellehrer Dr. Arnold G. Fruchtenbaum in seinem Buch „Das Leben des Messias. Zentrale Ereignisse aus jüdischer Perspektive“, das 2018 in 10. Auflage erschienen ist.

Darin beweist er das Vorhandensein von sechs Wahrheiten aus der rabbinischen Memra-Theologie im Prolog des Johannes-Evangeliums, sowie weiterer rabbinischer Theologie im Hintergrund der synoptischen Evangelien. Nach Auskunft von Dr. Fruchtenbaum weisen die synoptischen Evangelien nach Mathäus und Lukas den gleichen geschlossenen Hintergrund an jüdischer Theologie auf, wie das Johannesevangelium.

Ein solcher Befund ist unter Annahme der Verschriftung der vier Evangelien erst nach der Tempelzerstörung 70, dem zwangsläufigen Ende des Tempelkultes und der Zerstreuung des jüdischen Volkes in alle Welt unter Verlust von über einer Million Kriegsopfern undenkbar.

Damit vermittelt Dr. Fruchtenbaum unter dem Bezugsrahmen der Zeit vor dem Jüdischen Krieg mit dem noch intakten Hintergrund der jüdischen Gesellschaft zu Lebzeiten Jesu, ihrer Kultur und Theologie ihrer religiösen Führer aus dem Pharisäertum dem Leser mit den 22 behandelten Textstellen der Evangelien, also seinen „zentralen Ereignissen aus jüdischer Perspektive“, das authentische Bild einer frühen, apostolischen Herkunft der Evangelien über Leben und Wirken Jesu in einem historischen Rahmen, wie er nach 70 nicht mehr existiert hat und bis um 100/120 oder noch später von Pseudepigraphen auch nicht mehr rekonstruierbar gewesen wäre.

Aus der Zusammenschau der beiden Ergebnisse kann der "Bewahrer" mit Freude konstatieren:

Damit ist endlich das Ende der evangelisch-lutherischen Hypothese von der Spätdatierung von 20 der 27 Schriften des Neuen Testaments, samt aller falschen Ableitungen und Rückschlüsse, wie der Zweiquellen-Theorie mit ihrer ominösen Quelle Q und der durch die Spätdatierungshypothese angeregten absurden Ergebnissen der protestantischen Leben-Jesu-Forschung samt aller katholischen Reformphantasien erreicht!

Das heißt: Die vier Evangelisten und alle anderen Verfasser der kanonisierten Schriften sind keine anonymen Personen aus später, nachapostolischer Zeit, sondern Zeitgenossen Jesu aus seinem apostolischen und familiären Umfeld, die wenige Jahre nach Tod und Auferstehung Jesu begannen, von Seinen Worten und Taten schriftlich Zeugnis abzulegen – als Botschaft von der Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus, der Mensch geworden und in die Geschichte eingetreten ist und vom wahren Wesen seines göttlichen Vaters zum Heil der ganzen Schöpfung Kunde gebracht hat.

Warum wohl wurden diese ersten Christen verfolgt, wenn wenn sie nicht für ihren als Gottes Sohn erlebten Jesus Christus mündlich und schriftlich öffentlich Zeugnis abgelegt hätten?

Dessen unrelativierbare Botschaft, an der die römisch-katholische Kirche trotz aller modernistischen Widerstände unverbrüchlich festhält, haben die Apostel und Apostelschüler unter Zeitdruck und Einsatz ihres Lebens der Nachwelt überliefert und fast ausnahmslos mit dem Verlust ihres Lebens beglaubigt und besiegelt.

Nach der Tradition der Kirche sind alle apostolischen Zeugen bis auf Johannes Zebedäus eines frühen, gewaltsamen Todes gestorben: Petrus, Andreas, Jakobus Alphäus, Philippus, Simon Zelotes und Bartholomäus sind gekreuzigt worden, Judas Thaddäus wurde von Pfeilen durchbohrt, der Herrenbruder Jakobus wurde gesteinigt, Thomas vom Speer durchstoßen und Jakobus Zebedäus, Matthäus und Paulus wurden durch das Schwert hingerichtet (vgl. Josh McDowell, He walked among us, 1993/Jesus von Nazareth, 1995, S. 225).

Gravatar: Islamische Kanzlerin

Wusste gar nicht, dass die Bilderberger auch Kommunisten eingeladen haben.

Gravatar: Werner N.

Über ein Jahr sprachen beide Seiten die Formulierungen des *Abu Dabi*–Dokuments (Febr. 2019) ab. Heraus kam ein semi-intellektuelles Sammelsurium mehrdeutiger Orwell`scher Phrasen („religiöser Humanismus“). Danach geht es um eine weltweite „Brüderlichkeit“, „Umarmung“ und „Dialog“ sowie den Glauben an einen Gott. Die Frage, warum beide Religionen in den vergangenen Jahrhunderten damit scheiterten, wurde nicht behandelt. Schließlich steht in der Bibel sogar: ..„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“.. Im gesamten langatmigen Dokument, kommt der Begriff „Geist“ und seine Realität nicht vor. Lediglich einmal werden in einem Nebensatz „geistliche Werte“ ohne Erläuterung erwähnt. Vermieden wird zudem die Forderung, zunächst die mörderischen Passagen beider „Gottesworte“ zu tilgen, um wenigstens die *Kriminalgeschichte des Christentums* (K.-H. Deschner) zu beenden – stattdessen wird sie derzeit mit der „brüderlichen Umarmung“ des Islam erneuert. Obwohl im Dokument nun die Gleichheit der Frauen gefordert wird, spricht man aus patriarchalischer Gewohnheit von „Brüderlichkeit“. Wie dürftig es um diese schon in der religiösen „Familie“ steht, zeigt allein, dass weder der sunnitische Imam einen Schiiten zur Unterzeichnung bewegen konnte oder wollte, noch Papst Franziskus einen protestantischen „Kirchenfürsten“.

Nein! Hier geht es um Ablenkungsmanöver. Der Papst weiß, dass die bisherige katholische Lehre samt vieler der 245 Dogmen „im Eimer“ ist – ebenso wie die protestantische Version. Katholische Theologie–Professoren fordern richtiger, eine „revolutionäre“(!) Überarbeitung der Lehre, denn wenn die Kirchenaustritte anhalten, „können wir den Laden in absehbarer Zeit zumachen“ (sic). (*Münchner Kirchenzeitung*, 04.08.19). Peter Sloterdijk hält das bisherige Christentum für überholt und „dessen subkulturelle Serienweise von Ärgernis, Torheit und Peinlichkeit geprägt“. (*Zorn und Zeit*).

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