Mehr Unterstützung von der EU bei Bootsflüchtlingen gefordert

Italien will weniger Migranten in seine Häfen

Die aus Nordafrika in Booten über das Mittelmeer strömenden Migranten landen schon allein aufgrund der geringeren Entfernung in Italien. Jetzt fordert Italiens Innenminister Minniti, dass andere EU-Staaten ihre Häfen für diese öffnen.

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Italien fordert von den anderen EU-Staaten mehr Unterstützung bei der Aufnahme von aus dem Mittelmeer geretteten Migranten. Innenminister Marco Minniti erklärte vor einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Deutschland, Gérard Collomb und Thomas de Maizière,  sowie EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulous, dass die Bootsflüchtlinge künftig auch Häfen in anderen EU-Ländern ansteuern sollten.

Im letzten halben Jahr seien mehr als 83.000 Bootsflüchtlinge in Italien eingetroffen. Dieses könne Italien allein nicht mehr stemmen. Minniti betonte, es wäre ein starkes Signal, wenn auch die anderen europäischen Staaten ihre Häfen für diese Flüchtlinge öffneten. An den Rettungseinsätzen im Mittelmeer beteiligten sich neben der italienischen Küstenwache auch Schiffe der EU-Militäroperation «Sophia», von Frontex sowie Hilfsorganisationen.

Der italienische Innenminister sagte dazu: »Sie fahren unter der Flagge verschiedener europäischer Länder. Wenn die einzigen Häfen, in die Flüchtlinge gebracht werden, italienische Häfen sind, stimmt etwas nicht«. Man droht der EU damit, ausländischen Schiffen mit geretteten Flüchtlingen künftig die Einfahrt in seine Häfen zu verbieten.

Für Donnerstag ist zu diesem Thema jetzt ein informelles EU-Innenministertreffen in Estlands Hauptstadt Tallinn eingeladen. Rom wird dort auf einen europäischen Verhaltenskodex für private Schiffe mit Flüchtlingen und Migranten an Bord dringen. Es wird aber auch kritisiert, dass im Mittelmeer aktive Hilfsorganisationen mit ihren Rettungseinsätzen Schlepperaktivitäten begünstigen.

2016 wären mehr als 46.000 Schiffbrüchige auf der zentralen Mittelmeer-Route durch derartige Hilfsorganisationen gerettet worden, was einem Anteil von 26 Prozent aller Rettungsoperationen entspricht. In diesem Jahr machen die Nicht-Regierungsorganisationen bereits ein Drittel aller Rettungsoperationen aus.

Mehr dazu unter krone.at

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: H.von Bugenhagen

Hätte ich dass Sagen ,Haifischbecken um Italien anlegen, und Ruhe ist.
So werden die Italiener doch kaputt gemacht.
Alle Afrikaner nach Monaco in die Casinos mit Taschengeld von Merkel

Gravatar: Franz Horste

Es war doch zu erwarten, dass die Italiener auch mal das Ende ihrer Aufnahmekapazität bemerken. Deutschland hat sich lange einen schlanken Fuss gemacht. Die europäischen Außengrenzen liegen nun mal nicht an Deutschland. Das hat lange keinen interessiert. Erst als Merkel offiziell sämtliche Hasardeure lawinenartig ins Land ließ, da haben sich die anderen Länder natürlich nicht um die Eroberung durch Muslime gerissen und sie flugs nach Germoney weiter geleitet.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/03/bereichern-fluchtlinge-unsere-welt.html

Gravatar: H.von Bugenhagen

Sind alle Flüchtlinge wirklich einen Bereicherung für uns oder träumen manche Menschen nur davon, weil sie die Realität nicht sehen???
Natürlich gibt es hier eine Willkommen s Kultur von Menschen die Deutschland und oft ihren Wohnort noch nie im Leben verlassen haben,Sie Freuen sich jetzt die Fremden unbekannten Lebewesen zu erleben .ohne zu verreisen..bis sie die ersten Negativen Erfahrungen gemacht haben.Erst dann wird ihnen schlecht.

Gravatar: wolle01

Die Italiener sind's doch selbst schuld, wenn auch sie ihre Grenzen aufgegeben haben und das Anlanden von aus dem Mittelmeer von seeuntüchtigen Booten übernommenen Wirtschaftsmigranten zulassen. Wer sie aufnimmt, sollte entweder verpflichtet sein, sie dem Land zu übergeben, in dem auch sein "Kahn" zugelassen ist, so z. B. zuletzt die irische Marine also Irland. Oder man bringt sie an den Herkunftsstrand zurück. Alles andere ist ideologisch begründeter Unsinn der selbst ernannten Moralhoheitler u. führt bei den nachströmenden "Reisenden" vermehrt zu der Hoffnung, in ein besseres Leben angenommen zu werden, mit der Folge der hohen Zahl von Toten, deren von den Schleppern bewußt maroden Boote von den auf Rettungsmission ausfahrenden nicht gefunden werden u. versaufen. Das sind dann die Kollateralschäden der Gutmeinenden.

Gravatar: KritischeStimme

Das Fluechtlingsproblem kann nur in den Ursprungslaendern erledigt werden.M.a.W. die Politik muss ihren eigenen Mist raeumen.Man hat schon die PatriotRakete aus der Tuerkei weggeholt,die syrische Terroristen beschuetzt haben,jetzt Unterstuetzung Terroristen stoppen(Bewaffnung+Finanzierung)+Frieden stiften.

Kriegsfreudige Laender wie England+Frankreich,die Nato Initiatoren der Syrien/LybienKriege,sollten groessere Quoten Fluechtlinge akzeptieren.

EU bekaempft nur die Folgen,nicht die Ursachen dieser Katastrophen,weil die Ursache sind die EU-Politiker selbst.
Ursache der Odyssee v Fluechtlingen nach Europa=die verwerfliche NatoPolitik.Wenn man betrachtet dass Natolaender m ihren
Kriegen+schmutzige Politik schon ueber 20 mio Opfer verursacht haben im NahOst an Toten,Verwundeten,Fluechtlingen+viele Laender+Regionen verwuestet haben,dann=es ein Wunder das sowenige Fluechtlinge EUGrenzen stuermen.Auch Hunger=ein wichtiger Grund,BioOel+landwirtschaftliche EUPolitik haben Hunderte Milionen v Menschen inden Hunger getrieben,davon viele unweit v Europa.Das EU sich so abschottet v dem Elend das v ihr verursacht wurde=sehr heuchlerisch+wurde auch v PapstFranziskus als sehr niedriger Moral angemahnt.Fuer diese Politik bekam EU 2012 den NobelFriedensPreis der seit Obama nur noch den Wert eines KarnavalOrdens hat.Hoechste Zeit die Nato in eine EUOrganisation zu aendern um von den,Desaster bringenden, Kriegstreibern wie USA loszukommen+alle EU-NatoMinister zu entlassen die drin zugestimmt haben diese Katastrofen zu verursachen.
Auch der BundesPresident Gauck+VerteidigungsMinisterin Von der Leyen plaedieren dauernd fuer AuslandNatoEinsaetze der Bundeswehr die soviel Fluechtlinge mit sich bringen

Gravatar: AlbertNola

@wolle01 - Aber die deutsche Bundesmarine hat im letzten Jahr 40.000 Invasoren nach Italien gebracht!

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