»Rettungskette« im Mittelmeer gestört

Italien und Malta melden sich nicht

Das mehr oder minder reibungslos laufende Geschäftsmodell der »Rettungskette« für die Schlepper, Schleuser und ihre Helfer im Mittelmeer ist gestört. Die Häfen in Italien oder Malta melden sich nicht mehr auf die Rufe der kreuzenden Schiffe.

Foto: ansa.it
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Bisher lief das Geschäftsmodell »Rettungskette« im östlichen Mittelmeer für Schleuser, Schlepper und ihre Helfer nahezu reibungslos. In einem Quellland werden junge, kräftige Männer gegen eine ordentliche Anzahlung in Empfang genommen, durch die Sahara bis an die Küste Libyens eskortiert, dort auf Kutter verfrachtet und in Richtung offene See gefahren. Knapp außerhalb der Seezone Libyens werden die jungen, kräftigen Männer dann auf im Schlepp befindliche hochseeuntaugliche Schlauch- oder Paddelboote verladen und den in unmittelbarer Nähe wartenden »Rettern« überlassen. Die nehmen die nun »Schutzsuchende« genannten Männer an Bord und eskortieren sie sicher in die EU. Zumindest war das bisher so.

Die Häfen von Italien und Malta waren die bevorzugten Anlaufziele der selbsternannten Seenotretter. Hin und wieder verweigerten diese Häfen die Anlandung der Schiffe und die Aufnahme der »Flüchtlinge«. Das sorgte dann in der Regel für politische bis sogar juristische Auseinandersetzungen, was zur Folge hatte, dass die Häfen die Schiffe anlanden lassen mussten. Jetzt aber verweigern sich die Häfen auf eine ganz andere Weise. Sie reagieren gar nicht mehr auf die Rufe der dubiosen Retter. Die müssen dann mehr oder minder direkt vor der Hafeneinfahrt auftauchen, um dann um Einlass nachzusuchen. Dort müssen sie dann warten, bis die administrativen Fragen geklärt sind und können erst dann einfahren. Das ist mit sehr viel Zeit verbunden. Zeit, die den »Rettern« für ihre nächste Eskortierung fehlt.

Vor allem dann, wenn, wie jetzt bei der von der EKD finanierten »Sea Watch 4«, die gesamte Besatzung wegen der Corona-Bestimmungen in Italien erst einmal in Quarantäne gegangen ist. Keine Schiffe - keine »Flüchtlinge«.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wolfram

2 Wochen Quarantaine für jedes Schlepper-Helfer-Schiff mit Inhalt ??? - Unbedingt !!!

Und wer einen Pass dabei hat, danach dringend auf's Festland, nein, nicht ins Hotel - und zwar nach Rom !!! Den Rest bitte retour, wo sie hergekommen sind, ihren Pass holen oder von Meeresgrund wieder aufsammeln. Ab ins Wasser des Mittelmeeres - natürlich mit Taucherbrille und Taucher-Lampe !!! Wir sind doch keine Unmenschen.

Doch warum denn ausgerechnet nach Rom ? Sollten diese kampfesertüchtigten, jungen Männer nicht nach ihre Anlandung nicht gleich ins Kolossaeum gebracht werden, also die mit gültigem Pass ??? Sie stechen doch so gerne zu, wie wir heute wissen. Dort könnten sie dann ihren Gewaltphantasien ungehindert freien Lauf lassen und aufeinander losgehen, bevor sie die Einheimischen damit traktieren ??? So würde sich das Problem weitgehend von selbst lösen. Unsere Justiz würde entlastet, die Gefängnisse nicht mehr überfrequentiert !!! Eine absolute WIN-WIN-SITUATION !!! Und von den Einnahmen könnten die wenigen Frauen und Kinder ernährt werden, die mitkommen und der zwangsweise Rücktransport der nicht Asylberechtigten bezahlt werden.

Wir sind doch eh gerade am Umbenennen. Die Schlepper-Helfer-Schiffe SEAWATCH und SEAEYE sollte man in SEA-RETURN I-VI usw. umbenennen !!! Nur ein Vorschlag. Dann hörte dieser völlig verrückte Zauber nämlich ganz schnell auf !!! Zu crazy ???

Naja, der ganze Migrations-Irrsinn ist doch eh total crazy, so das man zwangsläufig auf solche crazy Spinntisierereien kommen muss - oder ???

Es gibt in der Schweiz und auch in Dänemark eine Pflicht für Migranten, möglichst schnell in Arbeit zu kommen und die Landessprache parallel dazu zu erlernen - und deftige Restrinktionen für faule Drückeberger.

Diese abartige, gelangweilte Herum-Chillerei der Hälfte unserer Migranten mit Handy auf Kosten der Allgemeinheit, wie sie bei uns hunderttausendfach praktiziert werden darf, ist eh volkswirtschaftlich schädigend !!!

Gravatar: famd

Ja gut, mit erheblicher Verzögerung muss man diese Invasoren doch aufnehmen - dafür haben die Eu extra Druckmittel beschlossen. Wer nicht aufnimmt muss Strafe zahlen.. Man könnt auf die Idee kommen, die EU wurde nur dazu gebildet, um die Nationen durch Zwang, Genozid und Umsiedlung von Afrikan nach Europa zu zerstören. Jede vernünftige Regierung, die ihr Volk zuerst betrachtet, sollte aus der EU austreten. Leider hat man mit der Finazmaffia die Länder unter Druck - auch das war Kalkül. Aber es wird Zeit diesen Faschisten in der EU den Daumen zu zeigen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Gravatar: Willio Winzig

Klasse, einfach auflaufen lassen dieses Schleuserpack der UNO. Sollen die Ihre sog. "Flüchtlinge" wieder mitnehmen und heimfahren. Dieses Pack ist wohl nicht mehr ganz dicht uns diese kulturfremden Leute einfach hierher zu karren? Man muss den Menschen in ihren Ländern helfen, jedoch kontrolliert und vor allem diese reichen Freimaurer des tiefen Staates, die uns das alles aufdrücken wollen, die sollen bluten bis sie selbst schwarz werden. So kommt das ergaunerte Geld wieder zurück zu den Völkern und ihren geplanten Einheitsmatsch der Weltregierung können die sich an den Hut stecken. Wir hatten schon zwei Diktatureen und die Schnauze davon gestgrichen voll. Ja und ihre Kriege sollen sie auch unter sich ausmachen und sich am besten gegeseitig massakrieren.

Gravatar: Karl Napp

Da haben wohl verantwortungsbewußte Politiker die Hauptsicherung in den Schiffen der kriminellen Schleuserbanden für illegale Immigrantion rausgedreht? Na endlich - Gratulation. Diesen Politikern gehört der große abendländische Verdienstorden.

Gravatar: P.Feldmann

Man kann die zuständigen Behörden in Italien und Malta nur beglückwünschen! Und genauso "funktioniert" (bzw. verhindert eine flüssige Funktion!) auch der Umgang mit totalisierenden Staaten und ihrem Zugriff: kein "Widerstand", keine Mithilfe.

Insgesamt wäre es dann aber auch noch gut, wenn man die richtigen Politiker hätte und nicht wider die eigene Gesellschaft arbeiten müßte.

Gravatar: Angelo

"Vor allem dann, wenn, wie jetzt bei der von der EKD finanierten »Sea Watch 4«, die gesamte Besatzung wegen der Corona-Bestimmungen in Italien erst einmal in Quarantäne gegangen ist."

Langsam lernen es die Italiener, hat ja lange genug gedauert.... ;)

PS: Werden die "Rettungsschiffe" eigentlich nach der "Rettung" vorschriftsmäßig desinfiziert (auf Kosten des Eigners selbstverständlich)?

Gravatar: Peter Lüdin

Man könnte sich mal grundsätzlich Gedanken machen, ob Australien, Kanada und zig andere Länder nicht cleverer sind als Europa. Dort nimmt man nicht einfach alles auf. Dort überlegt man sich, wieviel die Volkswirtschaft wirklich vertragen kann und wer für das eigene Land geeignet ist. Es gibt in Europa genug arme Menschen, die nur ein paar Euro im Jahr verdienen und davon auch noch Steuern zahlen müssen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

»Rettungskette« im Mittelmeer gestört
Italien und Malta melden sich nicht
Das mehr oder minder reibungslos laufende Geschäftsmodell der »Rettungskette« für die Schlepper, Schleuser und ihre Helfer im Mittelmeer ist gestört. Die Häfen in Italien oder Malta melden sich nicht mehr auf die Rufe der kreuzenden Schiffe.“ ...

Weil auch sie sich in der vermerkelt geschaffenen EU-Flüchtlingsfrage nicht mehr göttlich(?) diktieren lassen wollen???
https://www.bo.de/nachrichten/nachrichten/viel-widerstand-in-europa-gegen-merkels-fluchtlingspolitik-0#

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