Weil er kritisch die Massenmigration betrachtet und sich unglücklich über einen Farbigen äußerte

Intolerante Mainstream-Medien greifen jetzt sogar den Grünen Palmer an

Immer wieder wird Boris Palmer angegriffen, weil der die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel kritisch sieht oder pragmatische Hürden benennt. Auch andere Politiker geraten schnell in die Schusslinie der Mainstream-Medien, wenn sie vom herrschenden Narrativ abweichen. Jetzt wurde Palmer von der "Welt" wegen eines unglücklichen Zitates zerlegt.

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Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Boris Palmer, Grüne, Mainstream-Medien, Tübingen
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Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell man bei den Mainstream-Medien wie zum Beispiel der Welt in Ungnade fallen kann, wenn man vom herrschenden Narrativ abweicht. Selbst Grüne trifft es, wie beispielsweise den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, wenn ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wird oder er sich kritisch über die Art und Weise der Massenmigration nach Deutschland äußert. Dann wird er schonmal als »Gesinnungsethiker« bezeichnet. Weil er einen dunkelhäutigen Radfahrer automatisch als Asylbewerber ansah, wurde ihm sogar Rassismus vorgeworfen. Palmer hat sich inzwischen mehrfach für seine Äußerungen entschuldigt.

Die politische Debatte ist längst zu einem Minenfeld geworden. Politische Korrektheit hat ihren Sinn. Aber momentan scheint es so zu sein, als ob die Presse wie eine Spinne im Netz darauf wartet, ein Zitat aus dem Zusammenhang reißen zu können, um Personen anzugreifen, die vom Mainstream abweichen. Selbst Politiker der Linken, wie Sahra Wagenknecht oder Oska Lafontaine, gerieten schnell ins Feuer der Kritik, weil sie die Art und Weise der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel kritisierten. Es ist, als ob die Mainstream-Medien eine Art Meinungsmauer aufbauen, über die niemand hinwegschauen darf.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Walter

Herr Palmer lassen Sie sich nicht von den Hofberichterstatter - Medien beeinflussen. Man weiß doch in wessen Auftrag diese handeln und wer dahinter steht.

Gravatar: Frank

Man erntet was man säht.

Auch wer nur den Mund gehalten hat, unterstützt das bestehende System. Da die Systembegünstigten hier stark um Macht, Posten und Geld fürchten, werden sie blind nach jedem und allem schlagen was sich bewegt. Da kann es leicht die eigenen Leute treffen.

Bei Hunden gibt es auch solche Phänomene. Sogenannte Angstbeißer.

Gravatar: Stephan Achner

Wen interessiert eigentlich noch das Geschwätz der "Welt", egal ob es nun um diesen Grünen-Palmer oder jemand Anderes geht?

Soweit mir bekannt ist, liegt die verkaufte Auflage der "Welt" im 1. Quartal 2018 nur noch bei ca. 84.000 Exemplaren (Abos und Einzelverkauf zusammen gerechnet). Da hat so manche regionale Tageszeitung eine höhere Auflage.

Gravatar: Gästin

Nein, Herr Beyer. Das haben Sie falsch verstanden.
Das Funktionsprinzip jeglichen Despotismus' ist es, Renegaten in den eigenen Reihen zu "enttarnen" und zum Abschuß freizugeben, das braucht noch nicht mal stimmen, bei Stalin wurden einfach Fallzahlen an Parteigenossen vorgegeben, die nächtens zum Foltern und Ermorden eingesammelt werden mußten. Die opportunistische Anhängerschar soll zittern und willige Denunzianten abgeben, um den eigenen Arsch zu retten. Stalin, Hitler, Mao, Pol Pot und jetzt der Irre in Nord-Korea haben das System perfektioniert.
Palmer braucht gar nicht denunziert werden, das erledigt er schon selbst. Ich mache jetzt mal die verwegene Ansage, daß er keine große politische Zukunft in der grünen Partei mehr haben wird und der nächste Bürgermeister von Tübingen anders heißt. Und, daß er irgendwann vor einem Freislerlein wegen seinen Sprüchen stehen wird. Oder frei nach Solschenizyn: Ein sozialistisches System erkennt man daran, daß es den politischen Gegner kriminalisiert und den Kriminellen protegiert. Wie bestellt vom Wahlvieh, so geliefert.

Gravatar: Max Moritz

Die Spreu trennt sich vom Weizen und eine neue Klarheit taucht aus dem Nebel auf.

Die Karten werden im Moment grundsätzlich neu gemischt, da können urplötzlich gänzlich neue Konstellationen entstehen aus mutigen Wutbürgern entlang der Grenzen aller Alt-Etablierten unter das neu entstehende Dach einer modernen wert-konservativen Strömung.

Attraktiv für pragmatische, freiheitsliebende Patrioten während die Felle gehirngewaschener Gutmenschen, altbackener, dumpfdeutscher Konservativer, angepasster Opportunisten aller Lager davon schwimmen wie Treibgut auf dem alten Vater Rhein.

Spannende Zeiten sind's allemal, die wir hier gerade erleben, in diesem, unserem Lande.
MM

Gravatar: Werner

Das Schmierblatt "Welt" ist es nicht wert, dass man es mit aus das Plumpsklo nimmt. Wer diesen Fetzen ließt, hat schon vorher Scheisse im Hirn.

Gravatar: Karl Napp

Alan Posener schreibt zwar häufig, aber leider nur halbstarkes Zeug in Die Welt. Er ist kein Glanzstück für Die Welt, die sich zu den weltbesten Tageszeitungen zählt. Er ist auf dem Niveau eines SDS-, Juso-; Club Voltaire-Mitglieds und geistes"wissenschaftlichen" Studenten der FU Berlin stehen geblieben. Neben Hannes Stein mit seinen Hetzartikeln gegen R. Trump und Richard Herzinger mit seiner Putin-Allergie trägt er sicher nicht zu Steigerung der Auflage von Die Welt bei.

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