Strafvollzug ausgesetzt wegen noch nicht fertigem Jugendarrest

In Berlin lässt man junge Straftäter vorerst laufen

In Berlin werden jugendliche Straftäter bis zum 1. Oktober nicht in den Jugendarrest überstellt, alle darin befindlichen freigelassen, da sich ein geplanter Umzug in ein neues Gebäude hinzieht. Renovierungsarbeiten wurden nicht rechtzeitig abgeschlossen.

Foto: Jugendarrestanstalt Berlin
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Berlin, Jugendarrest, Justiz, Kriminalität, Polizei, Senatsjustizverwaltung
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In Berlin kann aufgrund eines Ersuchens der Senatsjustizverwaltung die Polizei bis auf weiteres keine jugendliche Straftäter mehr in den von der Justiz angeordneten Jugendarrest überstellen. Bis zum 1. Oktober werden keine Vorführungsbefehle mehr vollstreckt. Der Jugendarrest werde komplett ausgesetzt und auch alle schon darin befindlichen Jugendlichen für die Dauer freigelassen.

Jugendarrest kann bis zu einer Dauer von vier Wochen gegen jugendliche Straftäter im Alter von 14 bis 20 Jahren verhängt werden, wenn einerseits die Anordnung von Erziehungsmaßregeln nicht ausreicht, andererseits eine Jugendstrafe noch nicht geboten erscheint. Oft handelt es sich um Delikte wie Diebstahl, Drogenhandel und Gewalt, darunter sind auch Intensivstraftäter.

Hintergrund der erfolgten Aussetzung ist, dass im Gebäude der bisherigen Jugendarrestanstalt in Berlin-Lichterfelde am 22. September ein Abschiebegewahrsam für bis zu zwölf islamistische Gefährder eröffnet wird, die bislang in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Berlin-Tegel inhaftiert waren. Dafür wird der Jugendarrest vorrübergehend nach Berlin-Charlottenburg verlegt, in direkte Nachbarschaft zur JVA Plötzensee.

Doch der ist noch nicht fertig in der rot-rot-grün regierten Bundeshauptstadt, die auch schon über zwölf Jahren an einen Flughafen baut. Die Renovierungsarbeiten zögen sich in Charlottenburg in die Länge, auch wenn die Vorbereitungen für den Umzug schon seit über einem Jahr laufen. Am neuen Standort sei man noch nicht bereit für die Aufnahme der Jugendlichen, sagt die Senatsjustizverwaltung.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Waibel

Das bedeutet, daß ein paar Jugendkriminelle untertauchen und ihre "Aktivitäten" fortsetzen werden.

Hier stellt sich die Frage, ob das nur Unfähigkeit ist oder Teil des rot-grünen Berliner "Resozialisierungs"-Plan.

Gravatar: Gerd Müller

Hört sich für mich so an, wie:
Montag bis Donnerstag von 18 bis 22 Uhr kann geklaut werden.
Achtung !
Freitag von 8 bis 16 Uhr wird inhaftiert !

Was soll man von diesen BER-Leuchten auch schon anderes erwarten ?!

Gravatar: Unmensch

Wenn diese linksgrünlinken Politiker ihre Machenschaften auf der Kabarettbühne aufführten, wäre das sehr lustig und sie bekämen viel Publikum. Nun sind sie aber in der Politik. Warum nur? Hat man sie etwa an der Kunstschule abgewiesen?

Gravatar: Rolo

Ganz offensichtlich ist Berlin, die Hauptstadt der Hirnlosen!

Gravatar: Frank

Das ist halt die Kehrseite der Medaillie.

In Berlin findest du kaum noch Leute die arbeiten wollen! :-)

Findest du sie doch, werden sie mieser als mies bezahlt.

Gravatar: Werner

Alle Stadtstaaten müssen aufgelöst werden, an zivilisierte Bundesländer angeschlossen und in ihre Mangel genommen werden. Die Bevölkerung dieser Staatstaaten haben diese Chaosregierungen gewählt, also sind sie die Verantwortlichen. Die Transferzahlungen müssen sofort eingestellt werden. Mit Chaoten-Fütterung muss Schluss sei.

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Wenn "Spezialdemokraten" und "Neokommunisten" Berlin regieren, dann herrschen eben solche Zustände. Das sind beileibe keine besonderen Neuigkeiten. In Hamburg durften unter den "Spezialdemokraten" Angehörige des Schwarzen Blocks ganze Stadtteile verwüsten und hunderte von Autos demolieren und abfackeln. Da war aber die Empörung der Staatsfernsehanstalten und der gelenkten Merkelpresse kaum vernehmbar, obwohl das in Hamburg bürgerkriegsähnliche Zustände waren. So funktioniert die Demokratie und die Berichterstattung der Presse in der
total verlotterten Migrantenrepublik der Neokommunistin IM ERIKA!

Gravatar: Thomas Waibel

Frank 07.09.2018 - 22:48

Das ist richtig! Das aber leider nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland.

Das ist nicht verwunderlich, weil im untereren Lohnsektor die Arbeitsbedingungen "suboptimal" sind und nicht mehr als Harz-4 oder sogar weniger bezahlt wird.

Die meisten der Beschäftigten in diesem Sektor haben nicht 400 Euro Taschengeld im Monat wie die "Flüchtlinge", die davon ein Teil ihren Verwandten im Ausland überweisen können.

Gravatar: H.M.

HERR, erbarme dich über unsere Hauptstadt!

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