Ausländeranteil in deutschen Gefängnissen so hoch wie nie

Immer mehr Häftlinge sind Ausländer

Einen deutlichen Anstieg gab es beim Anteil von Ausländern in deutschen Haftanstalten. In zahlreichen Großstädten liegt dieser bereits bei über 50 Prozent. Dabei liegen keine Zahlen vor, wie viele unter den deutschen Staatsbürgern einen Migrationshintergrund haben.

Foto: Peter Kuley/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 (Ausschnitt)
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Der Anteil ausländischer Häftlinge in deutschen Gefängnissen erreicht einen neuen Rekordwert. Dabei liegt dieser in den Metropolen bereits über 50 Prozent. In Hamburg erhöhte sich seit 2016 die Anzahl der Ausländer in den Haftanstalten von 55 auf 61 Prozent und in Berlin von 43 auf 51 Prozent.

In Baden-Württemberg nahm der Anteil von 44 auf 48 Prozent zu, in Bayern von 31 auf 45, in Bremen von 35 auf 41, in Schleswig-Holstein von 28 auf 34, in Niedersachsen von 29 auf 33, in Rheinland-Pfalz von 26 auf 30, und im Saarland von 24 auf 27 Prozent zu.

Selbst in den östlichen Bundesländern wie Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern stiegen die ausländischen Strafgefangenen deutlich an, auch wenn ihre absolute Zahl deutlich niedriger als im Westen ist, was auch dem geringeren Migrantenanteil geschuldet ist.

Der Ausländeranteil in deutschen Haftanstalten wächst immer weiter an. Im März 2018 war knapp jeder dritte Häftling Ausländer, während im Vorjahr noch 30 Prozent verzeichnet wurden. Von der Herkunft her könnten es noch viel mehr sein.

Eine Statistik, wie viele Gefangene als deutsche Staatsbürger einen Migrationshintergrund haben und dann welchen, gibt es nicht. Es wird allein erfasst, ob die Häftlinge eine deutsche oder ausländische Staatsangehörigkeit haben.

Besonderes Augenmerk haben die Strafvollzugsbehörden auf Gefangene mit islamistischem Hintergrund. »Die Zahl der Gefangenen, die wegen ihrer islamistischen Gesinnung auffällig geworden sind, ist in den vergangenen beiden Jahren stark angestiegen«, sagt der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU).

Es habe sich noch bis 2016 um eine einstellige Zahl gehandelt, im Verlauf des Jahres 2017 seien es je nach Zeitpunkt zwischen 20 und 30 gewesen, nun 45, erklärte Wolf. »Unsere Beamten im Justizvollzug, die ohnehin schon großen Belastungen ausgesetzt sind, stellt das vor weitere Herausforderungen«, führt dieser hinsichtlich einer islamischen Radikalisierung aus.

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Kommentare zum Artikel

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REDAKTION(wl)

Wo bleibt NRW, das größte Bundesland nach Einwohnerzahl mit 17 Millionen??? Vergessen???

Mir haben Polizisten und Justizvollzugsbeamten vor 15 Jahren schon gesagt, dass in NRW 65% muslimische Türken einsitzen!
Heute ist die Zahl der Ausländer (und dazu zähle ich alle eingebürgerten Ausländer mit deutschem Pass), weit über 70% der Insassen!

In Deutschland leben 56 Millionen Deutsche und 27 Millionen Ausländer (teils mit deutschen Pass)! Jeder kann sich ausrechnen, wann die Deutschen in der Minderheit sind!
Deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund sind keine Deutschen im Sinne der Arischen Rasse! In der Türkei erfasste "Türken", die einen deutschen Migrationshintergrund haben, sind keine Türken!

Im Allgemeinen (Ausnahmen bestätigen die Regel) leben Türken seit den 60er Jahren in Deutschland in Parallel-Gesellschaften! Die erste, zweite und dritte Generation können heute noch nicht fließend deutsch - sie haben gar kein Interesse!

@Regina Ott-Hanbach

Seit Adenauers Zeiten lassen wir Migranten rein - 27 Millionen seit 1964 bis heute! Davon ist ein nicht geringer Teil kriminell - die Justizvollzugsanstalten wimmeln nur von Migranten und Deutschen mit Migrationshintergrund! Daher trifft die Verantwortung nicht nur die Kanzlerin und Kanzler - vor allem trifft die Verantwortung die dumpfbackenen, manipulierten Wähler - und das heute um so mehr!

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