Jürgen Todenhöfer an der Grenze zu Israel im Rücken getroffen

Im Rücken von Todenhöfer

Der Publizist Jürgen Todenhöfer wurde am Sicherheitsheitszaun zwischen Gaza und Israel von einem Gummigeschoss getroffen. Todenhöfer wollte dort protestieren.

Sderot nach Einschlag arabischer Raketen / Oren Rosenfeld / flickr
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Der Publizist Jürgen Todenhöfer näherte sich mit einigen arabischen Männern, Frauen und Kindern dem Sicherheitszaun. Er trug laut web.de ein Schild auf dem in Englisch stand: »Liebe Israelis, bitte behandelt die Palästinenser auf die gleiche Art wie Ihr behandelt werden wollt!« Hunderte Meter vor der Grenze zu Israel drehte er sich um, als ihm, wie er auf seinem facebook-Profil behauptet, ein israelischer Soldat ein Gummigeschoss in Rücken schoss. »In keinem Rechtsstaat der Welt wird man wegen eines so versöhnlichen Satzes beschossen", ereifert sich Todenhöfer: »So kann das nicht weitergehen.«

Seit Wochen kommt es am Grenzzaun zu gewalttätigen Übergriffen der Araber auf israelisches Gebiet. Zugleich wird Israel mit Raketen beschossen. Die israelische Armee setzt überwiegend Gummigeschosse ein, um die gewaltätigen Araber zu vertreiben. Die Geschosse haben eine Reichweite von 50 bis 100 Metern.

Es ist unklar, wer auf Todenhöfer geschossen haben soll, wenn er sich, wie er selber auf facebook schreibt, mehrere Hundert Meter vom Zaun entfernt aufgehalten haben will. Vielleicht hat ein Araber im Rücken von Todenhöfer den friedlichen Spruch falsch verstanden und gelesen: »Bitte behandelt mich auf die gleiche Art, wie wir die Israelis behandeln würden, wenn wir könnten.« Allerdings wäre Todenhöfer dann jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Erdö Rablok

Mein Großvater hatte ein Podewil-Gewehr. Nach seiner Angabe schoss es 600 Schritt aufn Feind, aber 1200 aufn Preißen.
Vielleicht wars da auch so. Ein Gummigeschoß prallt ab und fliegt irgendwo hin. Der Todenhöfer hätts also unter "Beschuss" suchen müssen. Außer, ein Palästinenser hat grad ein übriges in seiner Hosentasche gehabt und ihm gegeben.

Gravatar: Hartwig

Ich kann diesen verlogenen, hochdummen Todenhöfer nicht ausstehen.

Hat er sich jemals so an die Hamas gewandt? Die Hamas mißbraucht kleine Kinder und verwendet diese für Terrorattentate. Stört Todenhöfer das nicht? Wie kann man sich mit solchen Idioten, eindeutigen Mördern gemein machen?

Die Palästinenser behandeln andere Menschen im Gazastreifen auch nicht nett und vor allem nicht gleich. Was ist mit diesen Menschen? Hat Todenhöfer für die nichts übrig?

Was bildet sich dieser unverschämt dumme Mensch eigentlich ein?

Muslime, Palästinenser haben in Israel nichts zu suchen. Nichts. Wieso sagt Todenhöfer nicht zu den Muslimen: Hey, Leute, ihr seid den Israelis unterlegen. Das ist halt die Evolution. Da kann man nix machen 'gegen.

Der gottlose Todenhöfer mißachtet seine eigenen Werte. Das ist mehr als töricht.

Außerdem, ist der zu blöd zum Lesen? Die Hamas wollen keinen Frieden. Ist er wirklich so dumm? Muslime wollen keinen Frieden. Israelis wollen keine Mörder in deren Haus lassen. Alles gut.

Europa ist der Dumme. Wir sollten es den Israelis gleich machen. Dann wäre mehr Frieden auf dieser Welt.

Gravatar: Cantacuzene

Leider trägt die Politik der derzeitigen israelischen Regierung nichts zur Aussöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen in Palästina bei. Insbesondere die israelische Armee erlaubt sich immer wieder Übergriffe gegen Moslems und Christen. Das ist keine Politik i.S. der israelischen Gründerväter wie Ben Gurion oder Golda Meir. Der Angriff auf Jürgen Todenhöfer ist leider nur ein weiterer Stein in diesem Mosaik.

Gravatar: Stephan Achner

Wer vor dem Hintergrund der andauernden Gewalt an diesem israelischen Sicherheitszaun dort freiwillig demonstrieren geht, hat entweder kein Hirn oder er sympathisiert mit den palästinensischen Gewalttätern.

Dieser Todenhöfer soll nicht so wehleidig sein wegen eines Gummigeschosses, sondern froh sein, dass die israelischen Soldaten nicht scharf geschossen haben.

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