Selenskij verlangt von Kanada den Abschlag der Bitte

Habeck knickt ein und bittet Kanada um Freigabe der Gasturbine an Russland

Habeck steht weiterhin unter Druck. Weil seine Suche nach einer Alternatvie zum »bösen russichen Gas« bisher erfolglos war, knickt er nun ein und bittet Kanada um die Freigabe einer dort überholten Gasturbine an Russland, damit Nordstream 1 wieder mit voller Leistung Gas aus Russland liefern kann. Die Ukraine meckert deswegen.

Foto: Wirtschaftsministerium
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Angeblich hatte Habeck mit Katar und Indien Verträge über Gaslieferungen unter Dach und Fach gebracht. Regierungssprecher aus beiden Ländern negierten allerdings solche Meldungen und stellten klar, dass es keinerlei derartigen Verträge gibt. Das ist mehr als nur ein Imageverlust für Habeck: seine Suche nach alternativen Versorgungsmöglichkeiten zu dem »bösen russichen Gas« sind bisher ins Leere gelaufen. Also knickt er jetzt ein und macht eine 180-Grad-Wende zu seiner eigenen, vollmundig angekündigten Sanktionspolitik. Er bittet Kanada eine dort zur Instandsetzung befindliche Gasturbine an Russland auszuliefern, damit die in die Gasleitung Nordstream 1 eingesetzt werden kann. Damit könne über diese  Pipeline dann wieder Gas in vollem Umfang von Russland an Deutschland geliefert werden.

Derzeit ist der Durchfluss dort begrenzt, weil wichtige Ersatzteile (so wie die Gasturbine) fehlen und Russland aus Sicherheitsgründen den Durchlauf reduziert hat.

Das Einknicken Habecks und seine Bitte an die kanadische Regierung hat sofort Selenskij auf den Plan gerufen. Der seinerseits fordert Kanada auf, diese Bitte abzulehnen. Die Lieferung der Gasturbine an Russland würde den Sanktionen widersprechen, heißt es aus Kiew. Man könne nicht einfach vereinbarte Sanktionen brechen, so ein Regierungssprecher. »Wenn diese Entscheidung, Gott bewahre, genehmigt wird, werden wir zweifellos an unsere europäischen Kollegen appellieren, dass sie ihr Vorgehen überdenken müssen. Denn wie können wir von Solidarität sprechen, wenn sich Länder nicht an Entscheidungen halten, die sie in Bezug auf Sanktionen vereinbart haben?«

Habeck steht hingegen auch unter Zeitdruck. Die Gasturbine müsse bis zum kommenden Montag an Russland zurückgegeben werden. Dann begännen Wartungsarbeiten an der Gasleitung, so Habeck gegenüber Bloomberg. Ist sie nicht rechtzeitig vor Ort, wird die Leistung von Nordstream I wegen der anstehenden Wartungsarbeiten auf Null heruntergefahren und käme einem Gaslieferstopp gleich. Alternativen hat Habeck entgegen seinen vollmundigen Ankündigungen nicht gefunden. Er braucht die Gasturbine, dringend. Deswegen ist er jetzt Opfer seiner eigenen Politik und gleichzeitig zum Bittsteller geworden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ulrich Müller

Das Ganze wird ja jeden Tag mehr zur Farce. Ich freue mich jedoch, wenn die Grünen mit Habeck und Baerbock (und allen anderen Gestalten, die sich in dieser Partei etabliert haben) mit ihrer Schrottpolitik mal so richtig auf die Nase fallen!

Vielleicht, aber auch nur vielleicht, erhöht so eine richtig satte Krise über den Winter (keine Heizung, Stromausfall, Versorgungsmangel etc etc) ja bei so manchen Zeitgenossen die Denkfähigkeit.

Gravatar: Hajo

Wenn die Notstandswelle uns erst mal erfaßt hat, können die Roten und Grünen, natürlich auch die Gelben einpacken, denn niemand von den heutigen Generationen unter 70 Jahren können sich nur annähernd vorstellen was Armut und Not bedeuten kann und das werden sie dann lernen müssen, denn Dummheit wird irgendwann mal bestraft und das betrifft beide Seiten, sowohl die Politik. als auch die Bürger, die ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden sind.

Da kommt dann auf einen Schlag alles zusammen und die, welche man treffen wollte, können nur noch in sich hinein lächeln, denn die haben riesige Resourcen für den Hausgebrauch und verschuldet sind sie ebenfalls kaum und mal sehen wer dann auf Dauer den kürzeren zieht, wenn erst mal die Räuberbanden unterwegs sind, was im Ernstfall zu erwarten ist, wenn allen das Wasser bis zum Hals steht.

Die lügen uns an, daß die Schwarte kracht und wer sein Handwerk versteht, bringt uns erst garnicht in diesen Zustand, der rein hausgemacht ist und das wird ihnen zum Verhängnis werden und vermutlich werden sie sich dann nur noch über Notstandsgesetze vor der Abwahl retten können, denn dann kann man alles außer Kraft setzen und weiter Staats-Terror betreiben, was zu ihrer Grundausrüstung gehört, wenn man deren schädigende Maßnahmen seit Jahren verfolgt.

Gravatar: Sabine

Konfuser geht es nicht mehr. Er ist und bleibt ein Laie, der sich jeden Tag aufs Neue ausprobiert.

Sein neues Ökopaket sieht vor, bis 2030 soll Strom zu 80% aus erneuerbaren Energien kommen.
Zugehörig zu seinem Plan ist es erforderlich, uns seine Vorstellung bezügl der Entwicklung des Strompreises mitzuteilen.
Ich befürchte, dass es uns wie Dänemark geht und wir die zweithöchsten Strompreise der Welt, wie wir sie jetzt haben, beibehalten werden. Vielleicht übertreffen wir Dänemark noch .mit der Höhe der Abgaben.. .

Gravatar: Lutz

"Deswegen ist er jetzt Opfer seiner eigenen Politik und gleichzeitig zum Bittsteller geworden."

Hi-hi-hi-ha-ha-ha!

Im Repertoire des Kuhscheiße-Staplers gibt es das Wort Rücktritt nicht.

In Prag hatte man schonmal zwei unfähige Politiker defenestriert. Hier sollte mal der mickrige Kanzler-Darsteller durchgreifen und dem lächerlichen Männeken den Laufpaß geben (und sich danach)!!!

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