Güterloh ist ein mittelgroßer Ort in Ostwestfalen. Dort wurden jetzt gasgefüllte Luftballons vom Stadtrat verboten. Das Verbot gilt nur für Veranstaltungen, die die Stadt organisiert.
Auslöser des Verbots war eine der Antrag einer Gütersloherin. Sie hatte ein ostwestfälisches klimatologisches Erweckungserlebnis: "Ich musste leider Augenzeugin werden, als mitten in der Stadt eine große Anzahl gasgefüllter Luftballons in den Himmel aufstieg". Also beschloss sie, einen Antrag zu stellen. Denn: "Ausgediente Luftballons mit Plastikschnüren, Plastikverschlüssen und teilweise mit Pappkärtchen dran liegen überall in der Natur."
Schlimmer: Die heruntergefallenen Ballons würden von Vögeln mit Nahrung verwechselt, Tiere verhedderten sich in den Schnüren und könnten sich nicht mehr befreien und Vögel würden die Schnüre in ihre Nester tragen, in denen sich die Küken daran strangulierten.
Dieses Sterben in Güterloh hat dank der einstimmigen Entscheidung des Stadtrats nun endlich ein Ende.
Kritik kommt allerdings von einer örtlichen Ballonkünstlerin. Sie wird seit längerem von Umweltschützern drangsaliert und muss nun erleben, dass Umweltschützer Kompromisse nicht dulden. Schon länger benutzt sie für ihre Ballons umweltschonende Bänder "mit einer speziellen Maisbeschichtung. Das Maisband ist kompostierbar und", so die Künstlerin gegenüber der Neuen Westfälischen, "mega teuer: Während normales Kräuselband 2,50 Euro kostet, liegt der Preis für das Maisband bei 32,50 Euro pro Rolle". Die Ballons würden zudem aus Naturkautschuk hergestellt und seien zu 100 Prozent biologisch abbaubar."
Die Umweltschützerin ficht das nicht an. Sie sieht sich mit dem Stadtrat in einer Vorreiterrolle. In Zeiten von Naturverlust, Artensterben und Klimawandel ist es nicht mehr zeitgemäß, "Dinge steigen zu lassen, ohne zu wissen, wo sie wieder runterkommen".
Immerhin fragt ein Abgeordneter der Kommunisten: "Wo fängt man an, wo hört man auf? Mit gleicher Konsequenz müsste man auch über Osterfeuer und das Silvesterfeuerwerk nachdenken." Doch auch darin kann Deutschland Vorreiter werden.



Kommentare zum Artikel
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I had a dream: Diese Gütersloherin mit Luftballonallergie kommt in die Klappse wegen sozialschädlichen Schwachsinns.
Gib es vielleicht auch etwas über Gütersloh, was ich wissen müßte?
Oder ist das Luftballonverbot das Wichtigste was dieser Stadtrat zustande bringt?
Die Bürger in Gütersloh tun mir nur leid....
Nur bekloppte und ferngesteuerte
Kann ich dann in Berlin auch RotRotGrün verbieten lassen? Die sind ja so etwas von schädlich....
Na gute Frau "Vogelretterin". Luftballons sind aus Gummi, hätten doch damals die Eltern daran gedacht, diesen Ballon nicht steigen zu lassen und dessen zu verwenden.
Die süßen kleinen Kücken strangulieren sich und erleiden ein qualvollen Tod. Wie sieht es mit den Vögeln aus, die durch Windräder getötet werden und ihre süßen Kücken im Nest qualvoll verhungern oder durch Räuber gefressen werden. Traurig, nicht wahr.
Herr Hans Peter Klein, Sie mögen keinen Plastikmüll in der Landschaft ? Ich auch nicht, besonders wenn er einen Turm und drei Flügel hat und ab und zu mal abbrennt oder seine Einzelteile in der Botanik verstreut. Ich mag auch keinen Platikmüll, der auf ehemaligen Feldern und Wiesen herumsteht und damit Grund und Boden nachhaltig zerstört. Und darum habe ich auch bei uns in Sachsen AfD gewählt !
@HPK
Nein es geht um die Landschaft wegen des Plastiks
Helium in der Luft verteilen geht natürlich nicht
Glaubt jemand ernsthaft das Märchen von einer " Bürgerin " ? Könnte es sein, daß einzig und allein die allseits beliebte Verbotspartei dahinter steckt ? Oder erfährt man zufälligerweise mal den Namen dieser " Bürgerin " ? Ist es in Gütersloh so üblich, daß eine einzige Person mit einer Beschwerde oder Eingabe einen ganzen Stadtrat beeinflussen kann ? Liebe Leute, lasst Euch doch keine Märchen erzählen. Die GRÜNEN hatten schon vor Monaten gegen Luftballons gehetzt , mit haargenau denselben Argumenten und Behauptungen.
Nur eine starke AfD kann die Normalbevölkerung vor dem Terror durchgeknallter grüner und roter, aktivistischer Splitter- und Spinnergruppen retten.
... „Immerhin fragt ein Abgeordneter der Kommunisten: "Wo fängt man an, wo hört man auf? Mit gleicher Konsequenz müsste man auch über Osterfeuer und das Silvesterfeuerwerk nachdenken." Doch auch darin kann Deutschland Vorreiter werden.“
Fordern die Grünen das Verbot von Silvesterböllern
https://www.welt.de/politik/deutschland/article191459493/Berlin-Gruene-wollen-Silvesterboeller-Verkauf-verbieten.html
und der Osterfeuer nicht schon längst???
https://www.freiewelt.net/nachricht/gruene-fordern-osterfeuer-verbot-10077110/
Sicherlich kommt in Kürze auch die Forderung nach dem Verbot des Weihnachtsfestes schon deshalb hinzu, weil die Deutschen ohnehin kulturlos(?) sind
https://www.jerkos-welt.com/tag/deutsche-sind-kulturlos/
und das Abbrennen - besonders von Weihnachtskerzen – CO² verursacht!!!