Ab 2030 sollen keine Benziner oder Diesel mehr zugelassen werden dürfen

Grünen-Chef Habeck will Quote für Elektroautos

Verbote und Quotenregelungen — damit kennen sich die Grünen aus. Ihr Chef Robert Habeck verlangt nun, dass jährlich eine Quote für E-Autos festgelegt werden soll. Außerdem sollen ab 2030 nur emissionsfreie Autos neu zugelassen werden dürfen, was einem Verbot des Verbrennungsmotors gleichkommt. Beatrix von Storch (AfD) kritisiert diesen Vorstoß scharf. Habeck gefährde mit solchen Vorhaben die »Schlüsselindustrie unseres Wohlstandes«.

Foto: Olaf Kosinsky/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 de (Ausschnitt)
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[Siehe hierzu auch Kommentar von Beatrix von Storch auf Twitter]

Verbote und Quotenregelungen — damit kennen sich die Grünen aus. Ihr Chef Robert Habeck verlangt nun, dass jährlich eine Quote für E-Autos festgelegt werden solle. Bis 2030 soll so der Anteil der Elektroautos erhöht werden [siehe Berichte »Welt«, »T-Online«].

Gegenüber der »Rheinischen Post« sagte Habeck wörtlich: »Es braucht die klare gesetzliche Vorgabe, dass ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos neu zugelassen werden. Bis dahin müssen jährlich steigende Quoten für emissionsfreie Autos den Weg ebnen.«

Außerdem schlägt Habeck eine Reform der Kfz-Steuer vor, die sich am CO2-Ausstoß orientiert. Ab 2030 dürften dann nur noch emissionsfreie Autos neu zugelassen werden. Das wäre dann quasi ein Verbot des  Verbrennungsmotors.

Beatrix von Storch (AfD) kritisiert diesen Vorstoß scharf [siehe Kommentar auf Twitter]. Robert Habeck gefährde mit solchen Ideen und Vorhaben die »Schlüsselindustrie unseres Wohlstandes«.

Typisch grün: Anstatt den Bürgern die Freiheit ihrer Kaufentscheidung zu lassen, sollen diese nun gezwungen werden, sich ein teures E-Auto anzuschaffen. Doch für viele rechnet sich das nicht, besonders wenn man auf dem Lande lebt. Aber mit den Sorgen der Bürger in den ländlichen Regionen hatten die Grünen noch nie viel am Hut. Die typischen Grünen sind meistens Städter, die sowieso die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Auf dem Lande ist das oft schwierig.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rentner

Als wenn es nichts Wichtigeres gäbe.
Diese Debatten sind wehtuend peinlich.
Alles politisch Grüne und Rote ist
furchtbar (im Vollsinn des Wortes FURCHT).

Gravatar: Rita Kubier

Habeck will sich offenbar UNBEDINGT und MIT ALLER MACHT bei allen ihr Auto über alles liebenden Deutschen NOCH UNBELIEBTER machen, als er das ohnehin schon macht?! Wer des Deutschen Liebstes streitbar machen will, der hat sicher künftig nichts Gutes zu erwarten. Aber dumm und verbohrt wie die Grünen sind, kapieren die DAS nicht! Die denken, mit Gewalt gegen das Volk vorgehen zu können, weil das Volk sich ja bisher alles widerstandslos gefallen lässt. Wenn aber die Schmerzgrenze mal erreicht ist, könnte das auch ganz schnell anders aussehen!!

Gravatar: Karl Napp

Und wieder zeigt es sich: Die Grünen sind die (arbeitsscheue) Verbotspartei und die Roten die (bürgerferne)Steuererhöhungspartei.

Hoffentlich merken das bald auch mal die SUV-fahrenden, grün wählenden Arztfrauen.

Gravatar: Gerhard G.

Der kann Quoten fordern so viel er will...dann kauft halt keiner diesen Schrott. Und warum beackern die Grünen nur das E ..wie Elekrto...es gibt auch noch das H...wie Wasser stoff...soll sogar noch effektiver sein....

Gravatar: Klaus Reichel

Und wie soll das funktionieren? Soll eine Anzahl Autos festgelegt werden, die jährlich verkauft werden dürfen? Wenn dann die Zahl an zulässigen Benzin- und Diesel-Fahrzeugen erreicht ist, darf man dann nur noch E-Autos kaufen, auch wenn man das nicht will?

Typisch grüner Verbots-Irrsinn! Dumm - dümmer - grün!

Gravatar: …und überhaupt…

Eine Quote für Frauen, für E-Autos, Luftballons verbieten, Flugreisen auch, Fleischkonsum sowieso, Kinder auch keine mehr! „Verbieten ist das neue Regieren, Ausstiege sind die neuen Visionen, und Panik ist die neue Vernunft.“ (Zitat)

Gravatar: hilde

Was hat dieser Typ uns heutigen Arbeiter zu sagen: NICHTS
und nochmal Nichts, denn wir werden diese Autos nicht kaufen,seine grünen Kinder haben 2030 keine
Arbeit mehr in Deutschland wenn die jetzige Rezession
und Geldentwertung dann über uns hinweggefegt ist,
ist auch diese grüne Sekte" Vergangenheit

Gravatar: Erdö Rablok

Wir brauchen ein Dummheitsquote. Wer zu blöd ist, darf sein Maul nicht aufreißen und verliert das aktive und passive Wahlrecht. So manche Partei wäre dann eine leere Hülle.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Hätte Habeck emissionsfrei durch klimaneutral ersetzt könnte ich mich damit anfreunden.
Warum?

Wenn immer mehr Fahrzeuge mit grünem Gas, Methanol, Wasserstoff usw. fahren haben wir eine deutliche Vergrößerung der Angebotspalette zum batteriebetriebenen E-Auto mit dem gleichen positiven Effekt auf die Luftqualität, bei fortgeführter Verbrennertechnologie.

Habecks Vorschlag ist daher nicht von vornherein schlecht, nur nicht zu Ende gedacht.
Wie öfters bei den Grünen.

Gravatar: Walter

Die Grünen Spitzenpolitiker gehören zu der Kategorie von Menschen von denen man sagt, was sie vorne mit ihren Händen versuchen aufzubauen, reißen sie dann mit ihren Hintern wieder ein. Dies kann man an deren umweltpolitischen Maßnahmen gut erkennen. Da die meisten von ihnen nur sogenannte Laberwissenschaften studiert haben und deshalb für technische und wirtschaftliche Probleme wenig Verständnis haben, versuchen sie durch Populismus ihre zum Teil irrationalen Vorstellungen den Bürgern aufzudrängen und sie finanziell zu schröpfen. Da sie ja in einem staatlichen Elfenbeinturm sitzen, werden sie von diesen finanziellen Belastungen selbst nur wenig tangiert.

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