Parlament will weiteren Umgang mit Milliarden-Forderung klären

Griechen debattieren mal wieder über deutsche Reparationen

An diesem Mittwoch diskutiert das griechische Parlament, wie man gegenüber Deutschland mit seinen Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg vorgehen will. Diese summierte Athen bereits vor Jahren auf mindestens 289 Milliarden Euro.

Foto: ΠΑΣΟΚ/ flickr.com/ CC BY-SA 2.0
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Das griechische Parlament plant diesen Mittwoch über den künftigen Umgang mit Reparationsforderungen an Deutschland zu entscheiden. Eine vom Parlament einberufene Expertenkommission bezifferte schon vor drei Jahren den Umfang der Forderungen auf mindestens 289 Milliarden Euro.

Dabei sind enthalten in der Summe eine Zwangsanleihe, die Griechenland der Deutschen Reichsbank während des Krieges gewähren musste, sowie Zahlungen für Kriegsverbrechen und -schäden, nachdem 1941 zunächst Italien und wenig später Bulgarien und Deutschland in das bisher vom faschistischen Diktator Ioannis Metaxas regierte Land einmarschierten.

Die Bundesregierung sieht das Thema Reparationsforderungen als erledigt an, da der 1990 zur Wiedervereinigung unterzeichnete Zwei-plus-Vier-Vertrag ausweist, es seien »keine weiteren Reparationen« vorgesehen. Zudem habe abschließend Deutschland bereits im Jahr 1960 Griechenland 115 Millionen Mark Entschädigung gezahlt.

Die Abgeordneten wollen der Regierung nun eine Handlungsempfehlung geben, wie man mit dem Thema weiter verfahre. Der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos deutete Anfang des Jahres an, dass beispielsweise ein Gang vor europäische Gerichte denkbar wäre, um auf diese Weise die Forderung durchzusetzen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

Ein interessantes Thema für eine Dissertation in römischer Geschichte: Welche Schäden haben griechische Legionäre im Dienste des römischen Imperiums zwischen 40 a.C. bis 380 p.C. in Germanien angerichtet.

Gravatar: Freidenkende

Dann werden halt die Steuern in Deutschland erhöht! Macron möchte übrigens die Steuern in Frankreich senken, die Gelbwesten demonstrieren seit Monaten und lassen ihm keine Ruhe mehr. Woher Frankreich das fehlende Geld wohl nehmen wird als EU-Mitglied?

Gravatar: Thomas Waibel

Kriegsreparationen hat schon die BR Deutschland an Griechenland in den 60er. Jahre bezahlt.

Gravatar: Werner

Die Griechen sollen endlich zum Arbeiten anfangen und nicht ständig die Deutschen um Geld anbetteln. Es gibt genug andere Länder wo man Urlaub machen kann, die Griechen sollen ihren Schafkäse selber ……...

Gravatar: Rolf

Dollars drucken und mit LKW´s nach Athen transportieren!

Gravatar: reiner

Die Griechen spinnen.

Gravatar: Rolf

Dollars drucken un mit LKW´s nach Athen transportieren!

Gravatar: Misepeter

Nein, wie Deutschen müssten Reparationen von Griechenland einfordern, für den vorsätzlichen Betrug sich in die Eurozone zu schummeln, für den fahrlässig herbeizuführen Staatsbankrot und für nicht erbrachten Grenzschutz, der hunderttausenden Migranten und Kriminellen den Zugang in die EU erst ermöglichte. Kosten bis heute ohne Ende. Dieses unfähige Land muss sofort aus der EU raus.

Gravatar: germanix

WIR IN DER DRITTEN UND VIERTEN GENERATION DES NACHKRIEGSDEUTSCHLAND, SIND FÜR REPARATIONEN NICHT ZUSTÄNDIG - GRIECHENLAND MÖGE SICH AN DIE VERSTORBENEN WENDEN!

Das gilt übrigens für alle Länder der Erde - es gibt laut UNO keine Kollektivschuld - man möge den Griechen und anderen einen DENKZETTEL verpassen.

Wer hat die Griechen in den 60er Jahren in Deutschland aufgenommen, damit sie hier arbeiten können um ihre Löhne als Devisen nach Griechenland zu senden? Griechenland war abgewirtschaftet und hatte über 50% Arbeitslosigkeit! Die Griechen nahmen das Gastarbeiterrecht gerne an und - blieben dann später hier!

Sollten die Griechen weiterhin frech werden, dann sollte Deutschland den Griechen den Geldhahn zudrehen - wir brauchen Griechenland nicht - aber die Griechen brauchen uns - noch genauer, sie brauchen unser Geld!

Gravatar: egon samu

Für Reparationen ist nach wie vor das Deutsche Reich zuständig. Nicht die Verwaltung der Alliierten...

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