Migranten als politische Waffe

Grenzverletzungen durch Weißrussland an der Grenze zu Polen

Die Lage an der polnisch-weißrussischen Grenze wird zunehmend kritischer. Weißrussische Soldaten sollen Migranten nach Polen eingeschleust haben.

Mstyslav Chernov, CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht:
von

In einem Punkt ziehen der weißrussische Diktator Alexander Lukaschenko und die links-grünen Migranten-Organisationen in Deutschland an einem Strang. Während Minsk Migranten nach Mittel- und Westeuropa schleust, warten die Aktivisten der Hilfsindustrie an der deutschen Grenze, um die illegalen Einwanderer zu empfangen und in die sozialen Systeme Deutschlands zu begleiten.

An der Grenze zu Polen stehen daher polnische Soldaten zwischen zwei Fronten: Den häufig gewaltbereiten Aktivisten auf der einen und den weißrussischen Soldaten auf der anderen Seite. Dieser Konflikt hat nun eine neue Dimension erreicht, die an das Vorgehen des türkischen Despoten Erdogan erinnert, als er seine Glaubensbrüder mit Gewalt über die Landesgrenze nach Griechenland schleusen wollte und noch immer über das Meer auf die ägäischen Inseln schickt.

Wie das Verteidigungsministerium in Warschau berichtet, haben Soldaten aus Weißrussland gedroht, auf polnische Soldaten zu schießen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch. Zuvor waren polnische Patrouillen an der östlichen Grenze zu Weißrussland auf rund 250 Migranten gestoßen.

Die polnische Regierung hat daraufhin den Geschäftsträger der Regierung in Minsk einbestellt. Diese reagierte wie in solchen Fällen üblich: Sie bestellte ihrerseits den polnischen Vertreter in Minsk ein, ließ eine Protestnote übermitteln und erklärte, es habe »nie Grenzvorfälle provoziert«.

Nachdem die EU-Kommission vertreten durch Ursula von der Leyen erklärt hat, »Stacheldrahtzäune und Mauern« dürfe es an der Ostgrenze Europas nicht geben, steht Polen nun allein da. Und nicht nur Polen: Vor allem Iraker und Syrer versuchen seit Wochen zu Tausenden über die weißrussische Grenze nach Polen, Litauen oder Lettland zu gelangen. Die Regierung in Warschau hat die Grenzanlagen verstärkt und baut eine Mauer. Allerdings könnte sich Polen auch bei der EU für die Verletzung der polnischen Hoheitsrechte durch das EU-Regime revanchieren, indem es die Migranten nach Deutschland durchwinkt.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: anton budzisch

sorry, Sender-Gleiwitz 31.Aug.1939

Gravatar: anton budzisch

Warum polnische Grenzschutz-Ost. bekam keine Verstärkung bislang von EU bzw. Deutschland.
EU macht praktisch nichts. Politische spielereien
zwischen Putin und EU. Flüchtlinge und Polen
sind nur Instrumente. Ich möchte absolut nicht Vergleichen aber wie ist die Erste und Zweite Weltkrieg ausgebrochen, durch PROVOKATIONEN (Sarajevo 28.juni1914, Sender Gleiwitz 31.Aug.1945)
Die Hauptakteure diese teuflisches System sind in der Regel kranke psychopathen.

Gravatar: Ketzerlehrling

Haben die Polen keine Waffen und keine Munition? Oder kann Polen nicht die Nato scharf machen, als Mitglied?

Gravatar: Peter Lüdin

Polen kann die Migranten eigentlich alle reinlassen. Ihr Ziel ist gewiss nicht dort zu bleiben, mit geringen Sozialleistungen und ohne Bargeld. Sie wollen weiter westwärts nach Deutschland, einige vielleicht noch weiter nach Belgien oder Holland.

Gravatar: Jüppchen

Es würde ja reichen, Frau von der Leyen dauerhaft an die Grenze zu stellen.
Das schreckt garantiert ab und wir sind sie los!
Naja, man darf ja auch mal träumen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Migranten als politische Waffe
Grenzverletzungen durch Weißrussland an der Grenze zu Polen“ ...

Politische Waffe?

Da selbst ein Bundespräsident den ´Indern` scheinbar per göttlichem(?) Diktat nicht nur für Migranten und Flüchtlinge weltweit vernehmbar vorgauckelte:

„Kommt nach Deutschland – wir haben Platz“
https://www.welt.de/politik/ausland/article124661961/Gauck-lockt-Inder-Wir-haben-Platz-in-Deutschland.html:

Warum sollten Migranten und Flüchtling das nicht auch ´weltweit` verstanden?

Ist des deshalb etwa verwerflich, wenn auch Diktatoren diesem im Grunde göttlichen(?) Ruf großzügig helfend nachkommen???

Gravatar: Wolfram

Sozialistisch / kommunistische Regimes funktionieren nur mit Lüge und Gewalt - da sind alle Mittel recht, um den "Klassenfeind" zu zermürben bzw. zu schwächen !!!

Interessant, wie viele Millionen Halbmondjünger (fast alles kampfesfähige junge Männer) nach Deutschland drängen. Wenn sie wirklich aus einer Kultur der "Barmherzigkeit" und des "Friedens" kämen - wie uns salbungsvoll immer und immer wieder durch ihre beredten, perfekt geschulten "Religionswissenschaftlerinnen" (unter fleißiger Mithilfe unserer allabendlichen links-populistischen Über-den-Mund-fahr-Gesprächsrunden-Leiter***innen) vorgegaukelt wurde und noch wird - würden sie sich doch gar nicht auf den beschwerlichen Weg machen ??? Oder ??? Alles Täuschung - Lug und Trug (taqyya al islam) !!!

Es geht um die Ausplünderung der christlichen Länder im Auftrag ihres Propheten und letztendlich um die sog. "feindliche Übernahme" (Sarazin) - und genau das scheint unserem Land zu drohen - oder ???

Ein Halbmondjünger drückt es im www höhnisch spottend wie folgt im Klartext aus: "EURE OFFENHEIT WIRD EUCH EINES TAGES NOCH LEID TUN!" (mit grinsendem Gelächter)

Gravatar: Ketzerlehrling

Lukaschenko steht unter Putins Schutz. Die EU hat keine wirksamen Verteidigungsmöglichkeiten, normalerweise gehört Belarus eine Lektion erteilt.

Gravatar: Thomas Waibel

Würde Polen, als Revanche für die Versuche der EU es zu bevormunden, die Wirtschaftsmigranten nach Deutschland durchschleusen, würde dieses Land sich einen schlechten Dienst erweisen, weil Polen Teil Europas ist und wenn West-Europa ruiniert wird, geht Polen auch unter.

Polen - wie auch Ungarn - sollte endlich Nägel mit Köpfen machen und aus der EU austreten. Dann wäre die Drangsalierung durch Brüssel vorbei.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang