Deutsche Bauern leiden seit Jahren unter Wettbewerbsnachteilen. Warum sind Lebensmittel-Produkte aus Lateinamerika oder Asien, die über tausende Kilometer per Schiff transportiert werden mussten, oftmals günstiger als die Produkte vom Bauern nebenan? Weil die Politik es den Bauern schwer macht, kostengünstig zu arbeiten.
Die Ampel hat zwei Beschlüsse gefasst, welche die Bauern besonders hart treffen. Der erst die Rücknahme der Agrardiesel-Beihilfe. Der zweite ist die Abschaffung der Kfz-Steuer-Befreiung für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge.
Viele Bauern haben mehrere Landwirtschafts-Fahrzeuge. Ein Trecker allein reicht oft nicht.
Für einige Bauern bedeutet dies eine zusätzliche Ausgaben-Belastung von 10.000 bis 20.000 Euro pro Jahr. So hat beispielsweise ein Bauern für den Bayrischen Rundfunk ausgerechnet, dass er im nächsten Jahr 11.500 Euro mehr bezahlen muss, wenn die Beschlüsse so umgesetzt würden. Hochgerecht kommen auf die Bauern im nächsten Jahr Mehrkosten von rund einer Milliarde Euro zu, die sie (zusätzlich zu allen anderen Problemen wie Energiekosten und Inflation) stemmen müssen. Viele Bauern sind extrem frustriert.
Abertausende Bauern sind nun dem Ruf des Deutschen Bauernverbandes gefolgt und mit ihren Treckern, Traktoren und Schleppern aus allen Teilen Deutschlands angereist, um vor dem Brandenburger Tor in Berlin aufzurollen [siehe Bericht »Welt«].
Auch in Frankreich demonstrieren zurzeit die Bauern gegen zu hohe Steuern, Abgaben und Belastungen.



Kommentare zum Artikel
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Herrlich, wie diesen Dilletanten nun ihre Politik auf die Füße fällt. Der Widerstand nimmt nun Fahrt auf, weil den Sozialisten - wie üblich - nun das Geld der anderen Menschen ausgeht. Es lässt sich nunmehr nix mehr mit Geld zukleistern. Als nächstes müssen nun die Speditionen mitmachen. Mit Traktoren und LKW zusammen mit dem Bahn-Weselsky lässt sich dieser ganze Staat lahmlegen. Ich hoffe, dass diese Gurkentruppe noch ein Weilchen durchhält. Sie müssen unreparablen Schaden erleiden, dass diese roten, grünen und gelben Sozialisten niemals mehr ein Fuss auf den Boden bringen. Es läuft in Deutschland. Wer Wind säht, wird Sturm ernten.
Tschämm Özdemir - ein Minister ohne Autorität - steht wie ein dummer Junge da:
https://youtu.be/UrAt2POnyKM?si=AW3afxo-2IrWH8X_
Ole Leberwürstchen, der Kuhscheiße-Stapler und der gelbe Pleitier haben über seinen Kopf entschieden Tschämm Waschlappen, wie wäre es mit einem Rücktritt???
"neverforgetniki":
"Der Bauernpräsident kündigt einen heißen Januar für die Ampel-Regierung an. Wenn die beschlossenen finanziellen Belastungen nicht zurückgenommen werden, dann werde die Ampel-Regierung Proteste erleben, wie man sie noch nicht gesehen hat.
Als Bürger sage ich: Meine Solidarität habt ihr, liebe Bauern! Zeigt der Ampel, wo der Hammer hängt..."
100% Zustimmung!!!
Habt Ihr die Jauche dabei? KIppt sie vor den Reichtstag.
Das wäre die Chance, die Bürger sollten sich mit anschließen und den Massenaufstand gegen diese Betrüger, Abzocker, Lügner und Kriegstreiber ausüben.
In der Geschichte gab es genug Beispiele wo Herrscher verjagt/ Regierungen gestürzt wurden.
Nur ich DE geht das nicht, weil alle an ihrem sozialen Standard gefesselt wurden und Angst haben etwas zu verlieren. Doch mit Feigheit würde man nie etwas ändern.
Die hatten gänzlich vergessen, mit dem Wahlzettel zu protestieren. Die Landwirte hatten in der Vergangenheit immer mehrheitlich CDU/CSU und FDP gewählt.
Und bitte vergesst die Gülle nicht!
"neverforgetniki":
"Ich hoffe, Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner sehen sich die Proteste der Bauern genau an.
Das ist nämlich erst der Anfang.
Wer auch immer es für eine gute Idee hält das Bürgergeld fürs Nichtstun zu erhöhen, aber gleichzeitig bei den Menschen zu kürzen die mit ihrer Arbeit dafür sorgen dass wir etwas zu essen haben, hat in der Politik nichts verloren..."
Die Götzendämmerung ist unaufhaltsam eingeläutet!!!
Ich schaue mir gerade zum zweiten Mal an, welche Verheerungen die BRD-Politik anrichtet. Es gibt ein Buch zum Thema: "Die Ostdeutschen als Avantgarde"
Nachdem die Klasse der Industriearbeiter entschärft wurde, geht es dem Bauernstand an den Kragen - das ist nur folgerichtig. Die ruinierten Landwirte können ja dann schön im Callcenter arbeiten oder Pizza ausfahren.
Die Sache hat einen Haken: Was einmal zerstört ist, kann nicht wieder aufgebaut werden. Das Wissen und die Fähigkeiten sind dann nämlich weg - für immer.
Der wissenschaftlich-technische Fortschritt findet nicht mehr in Deutschland statt. Zumindest stimmt die Rendite der Aktionäre.
Wird Null nützen, denn es wird wieder ein Lutschbonbon für die Protestierenden geben und schon ist Ruhe im Karton, oder diese Bande macht die Ärmsten im Land (täglich steigende Zahl) noch ärmer, was diesen Volksfeinden nicht schwer fällt und ihnen ihr schändliches Dasein noch versüßt, aber für die von Armut geplagten Großlandwirte kleine Geschenken dem Volk vom krumm gearbeitenden Buckel prügelt.