Deutsche Bauern leiden seit Jahren unter Wettbewerbsnachteilen. Warum sind Lebensmittel-Produkte aus Lateinamerika oder Asien, die über tausende Kilometer per Schiff transportiert werden mussten, oftmals günstiger als die Produkte vom Bauern nebenan? Weil die Politik es den Bauern schwer macht, kostengünstig zu arbeiten.
Die Ampel hat zwei Beschlüsse gefasst, welche die Bauern besonders hart treffen. Der erst die Rücknahme der Agrardiesel-Beihilfe. Der zweite ist die Abschaffung der Kfz-Steuer-Befreiung für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge.
Viele Bauern haben mehrere Landwirtschafts-Fahrzeuge. Ein Trecker allein reicht oft nicht.
Für einige Bauern bedeutet dies eine zusätzliche Ausgaben-Belastung von 10.000 bis 20.000 Euro pro Jahr. So hat beispielsweise ein Bauern für den Bayrischen Rundfunk ausgerechnet, dass er im nächsten Jahr 11.500 Euro mehr bezahlen muss, wenn die Beschlüsse so umgesetzt würden. Hochgerecht kommen auf die Bauern im nächsten Jahr Mehrkosten von rund einer Milliarde Euro zu, die sie (zusätzlich zu allen anderen Problemen wie Energiekosten und Inflation) stemmen müssen. Viele Bauern sind extrem frustriert.
Abertausende Bauern sind nun dem Ruf des Deutschen Bauernverbandes gefolgt und mit ihren Treckern, Traktoren und Schleppern aus allen Teilen Deutschlands angereist, um vor dem Brandenburger Tor in Berlin aufzurollen [siehe Bericht »Welt«].
Auch in Frankreich demonstrieren zurzeit die Bauern gegen zu hohe Steuern, Abgaben und Belastungen.



Kommentare zum Artikel
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@paul 18.12.2023 - 13:56
"Warum wohl die meisten Landwirte auch noch einen Diesel-PKW haben, den man so gut wie nie an einer Tankstelle sieht?"
Man schaue auf die Übergrößen von Heizöl-Tanks
auf Bauerngelände !
Das sollen tatsächlich deutsche Bauernproteste sein?
Wo bleiben die Gülleauswürfe und wo die Straßensperren.
Fragt die Klimagegner, wie das mit den Straßensperren läuft oder alternativ, wie tatsächliche Bauernproteste im Ausland ablaufen/abgelaufen sind !
Das sind keine Proteste, das sind, wenn überhaupt "Protestchen" ohne Wirkung, ohne Herz und ohne Verstand.
Ach ja, was haben Bauern während des letzten Krieges. den Deutschland angezettelt hatte und kurz nach Kriegsende für ein Stückchen Speck/Wurst/Fleisch, etc. von hungernden Deutschen bekommen?
Das waren Gold, Silber, Edelsteine.
Kenne im Familienkreis heute noch Namen der ausbeutenden Bauern !
Zu hinterfragen ist auch der Großgrundbesitzer, Jäger, Verpachter, der bereits vor und kurz nach dem Kriege über hunderte von HA Land verfügte, wie er dazu gekommen ist !
Fast jeder von der Sorte hatte große Tanks für Heizöl auf seinem Grundstück, wo auch oft der fette PKW Mercedes mit Heizöl betankt wurde !
Bauern haben noch nie Hunger, Not, etc. erleiden müssen !
Konnten durch ihr Eigentum kostenfrei wohnen, haben oft Arbeiter zu Hungerlöhnen angeheuert und dann wieder gefeuert !
Das alles früher bei 14-16 stündiger täglicher Arbeit !
Für 5 DM am Tag und ein wenig Verpflegung haben wir Kindern den Bauern bei der Kartoffelernte geholfen.
Es war ihnen egal, ob Kinderarbeit für ein Hungerlohn
verrichtet wurde.
Sogar Schulen haben im Sinne für diese Arbeit in den Klassen geworben !
Es war schon immer so, je lauter Bauern stöhnten, je mehr Gelder gab es von hier und der EU, sogar für brach liegende Felder.
Und jetzt, jetzt heulen sie wieder laut, wenn es ihnen an den Geldbeutel geht, der eh für ihre Waren auf den Verbraucher umgesetzt wird.
Warum sollen Bauern ungeschoren davon kommen?
Wir kleinen Leute müssen für diese schlechteste Regierung schon lange den Gürtel enger schnallen !!!
Einsparpotentiale:
50 Milliarden jährlich Asylantenalimentation
30 Milliarden jährlich Entwicklungshilfe
Mindestens 100 Milliarden jährlich für die betrügerische und nutzlose Energiewende
Damit wäre ca. ein Drittel des Bundeshalts wieder für sinnvolle Maßnahmen zum Nutzen deutscher Bürger verfügbar.
Geld kann man nicht essen. Ich lasse das mal so stehen. Sauberes Wasser und gesunder Boden ist unabdingbar für Menschen und Tiere.
Die Entwicklung in der Landwirtschaft ist wirklich bedenklich. Für die Flächennutzungspläne, damit die Bauern ihre Unterstützung erhalten, müssen sie dann eine bestimmte Menge Pestizide und Herbizide abnehmen, was an sich schon pervers ist.
Durch die vielen Discounter haben viele Bauern schon aufgegeben. Mit den Preisen können die einheimischen Bauern nicht mithalten. Das die Qualität schlecht ist und viele Herbizide und Pestizide im Obst und Gemüse sind, nehmen viele in Kauf, die nicht viel Geld für das tägliche Leben haben.
Da ich aus dem ländlichen Raum stamme, habe ich dort Bekannte. In einigen Landkreisen gibt es nur noch 2-3 Großbauern, die alles mit Maschinen, Spritzmitteln und ab und an ein paar ausländischen Erntehelfern managen. Nicht einmal mehr die Schüler und Studenten wollen für das wenige Geld die schwere Arbeit machen.Die wenigen Biohöfe ausgenommen.
Die Bauern kämpfen jetzt schon um ihr Überleben. Diese Streichung ist nicht gerecht. Es ist richtig, dass die Bauern sich wehren.
@paul 18.12.2023 - 13:56, und das wissen Sie woher ? Treiben Sie sich täglich mit einem Blechbrötchen an den Tankstellen herum und sehen wer Bauer ist und wer nicht ? Oder sollte das eine Unterstellung sein ?
wenn jeder traktorfahrer 5 beamte mit auf seinen bauernhof nimmt zur arbeit, dann sind die politversager tatsächlich an der konjunktur per hand mit eigenem körpereinsatz dabei.......junge junge das wird super...
Wird leider nichts bringen! Brave Proteste jucken diese Tyrannen doch nicht im Geringsten!!
Dieser Beschluß ist ein weiterer Beleg für den Kampf der Grünen gegen die Landbevölkerung.
Es werden weitere Höfe aufgeben müssen und die Lebensmittel werden nochmal teurer.
Tolles Video von COMPACT TV zum Bauernaufstand:
https://youtu.be/1kmIGrdWzJo?si=Kr_tWl59XpONHb5g
Gerade aus JF-Online kopiert:
"Bauernprotest: „Die Grünen führen Krieg gegen uns!“
18. Dezember 2023
Martina Meckelein
Bauernaufstand in Berlin: Tausende Landwirte machen gegen die geplanten Kürzungen beim Agrardiesel Stimmung. „Wir hoffen, daß diese Maßnahmen zurückgenommen werden. Sonst machen wir hier weiter Druck. Dann wird es radikaler. Dann geht es mit Straßenblockaden los.“ Die JF war vor Ort."
Bauern, bringt den lächerlichen unfähigen Hampelmännern Flötentöne bei - die widerliche Arroganz der Macht muß verschwinden!!!