Protestaktion mit schwarzen Luftballons

Gauck bricht Besuch in Jena ab

Joachim Gauck hat seinen Besuch in Jena abrupt abgebrochen. Die offizielle Erklärung: Gauck leide unter einem Magen-Darm-Infekt. Unmittelbar vor dem Abbruch hatten Protestierende Hunderte schwarze Luftballons in den Himmel steigen lassen und damit der Todesopfer von Migrantenkriminalität gedacht.

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Gaucks Besuche in den östlichen Bundesländern waren in der jüngeren Vergangenheit stets von Protesten und Demonstrationen begleitet. Auch bei seinem aktuellen Besuch in Jena fanden sich zahlreiche Protestierende ein. Sie sendeten Hunderte von schwarzen Luftballons in den Himmel, um auf diese Art der Todesopfer von Migrantenkriminalität zu gedenken. Kurz danach brach Gauck seinen Besuch ab. Offiziell ist ein akuter Magen-Darm-Infekt ausschlaggebend für den Abbruch.

Ob die Reise-Strapazen, Gauck war unmittelbar zuvor von einer Japan-Reise zurückgekehrt, oder die Aktion der Protestierenden verantwortlich für die Entscheidung zur Absage des weiteren angedachten Besuchprogramms ist, wird derzeit in den sozialen Netzwerken heiß diskutiert. Es war erwartet worden, dass Gaucks Besuch der Stadtkirche von zahlreichen Demonstrationen und Unmutsäußerungen begleitet worden wäre. Bei Auftritten in Bauten und Sebnitz war er hundertfach als »Volksverräter« bezeichnet, ausgebuht und ausgepfiffen worden.

Ähnlich wie Merkel personifiziert Gauck die fatalen und falschen Entscheidungen der Flüchtlingspolitik. Seine Äußerungen, in denen er Begriffe wie »Dunkeldeutschland« verwendet hatte, sowie seine pauschalen Angriffe gegen die kritischen Stimmen an dieser Flüchtlingspolitik haben die Skepsis an seiner Person verstärkt. Er habe, so die Kernaussage dieser Skeptiker und Gauck-Kritiker, die dem Amt des Bundespräsidenten gebotene politische Neutralität verletzt und sich tendenziös und herabwürdigend geäußert. Somit habe er sich unglaubwürdig gemacht.

Gauck wird sich nicht noch einmal zur Wahl zum Bundespräsidenten stellen. Die Merkel-Regierung hat mangels Alternativen den bisherigen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zum Nachfolger Gaucks erkoren.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karin Weber

Die Oppositionsbewegung "1%" hat dort wohl eine Demo abgehalten und für jeden Deutschen Toten/Opfer durch Merkels Gäste Hand einen schwarzen Ballon mit Namen steigen lassen. Offenbar war das dem Gaukler zuviel. Kann ich mir schon vorstellen, wenn man die Folgen der eigenen Politik so hautnah unter die Nase gerieben bekommt.

Gravatar: Max Latino

Ja, so ist es Herr Gauck, wenn man sich den Realitäten im wahren Leben stellen muß und aus dem Wolkenkukucksheim des Postfaktischen auf der Straße mit Einheimischen zusammentrifft.
Dann drückt es dann halt plötzlich im Bauch und der Darm will sich entleeren - Das nennt man Angst.
Da erwarten ihn dann keine bestellten Klatscher oder ein ausgesuchtes Publikum voller Lobbyisten und Claquere.
Da erwarten ihn nämlich verzweifelte Menschen, die unter Terror, Vergewaltigungen, Mord und Totschlag in nie bekannten Ausmaß leiden, ausgelöst durch einer menschenfeindlichen Politik mit der ungezügelten Invasion von völlig Kulturfremden in unser schönes Land.

Gravatar: pandahugger

Auch ich wäre dankbar für den Verzicht auf die retou-
schierten Fotos unserer Politprominenz, die nur noch
speiübel machen können.

Gravatar: ANTON  AMAN

Es wird Frau Merkel, die den Gauck ins Amt "geholfen"
hat, gleichermaßen ergehen.
Man kann das Volk nicht ununterbrochen belügen,
betrügen und anders Denkende als Populisten, Demagogen, EU-feindlich , etc. bezeichnen.
Die CDU/CSU-Bücklinge sollten endlich einmal zur
Kenntnis nehmen, daß ihre Zeit mit Merkel, Gauck, von
der Leyen ein Ablaufdatum hat! und darüber hinaus kann
ein "Gemeinschafts-Präsident" nicht im Sinne der Partei
sein!!!

Gravatar: P.Feldmann

Gauck hat das Amt, auf dem er sitzt, für alle als überflüssig gekennzeichnet. Er hat das Volk zum "Problem" erklärt. Er erklärt überhaupt gerne Anderen ihre Welt- alternativlos!

Nun hat er durch diese gelungene Aktion Kontakt mit der Welt "der Menschen da draußen im Land" (A.M.) bekommen und das ist ihm wohl so gar nicht bekommen.

Gauck hat genau das richtige Gesicht für das Versagen dieser sogen.Elite: ein Haifisch mit moralistischem Gesabbere als protestantische Predigt an die Welt.

Gravatar: Stephan Achner

Kann man denn nicht auf dieses Gauck-Bild verzichten? Allein beim Anblick bekomme ich sofort einen akuten Magen-Darm-Infekt. Dazu brauche ich gar nicht den Artikel zu lesen.

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