Ex-SPD-Chef für CDU-Kanzlerin auf EU-Führungsposten

Gabriel will Merkel an der EU-Spitze sehen

In dem Ringen um die Neubesetzung der Ämter des EU-Kommissionspräsidenten und des EU-Ratspräsidenten plädiert Ex-Außenminister und Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel dafür, ein solches Amt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu besetzen. Sie sei »die Beste für diese Aufgabe«.

Foto: en.kremlin.ru
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Nach Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron spricht sich nun auch der frühere Bundesaußenminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel öffentlich für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Position als neue EU-Kommissionspräsidentin oder EU-Ratspräsidentin aus.

»Die deutsche Kanzlerin ist derzeit neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem Sozialdemokraten Frans Timmermans die einzige Persönlichkeit, die das Gewicht Europas in der Welt kennt und bereit ist, es auch gegen heftige Widerstände zu verteidigen«, erklärte Gabriel im »Handelsblatt«.

»Politisch befinden wir Europäer uns mitten in einem Wettbewerb zwischen den liberalen Demokratien und den autoritären Angeboten auf der Welt«, so Gabriel weiter. »Um diesen Wettbewerb zu bestehen, muss Europa seine Besten aufbieten. Angela Merkel ist die Beste für diese Aufgabe.«

So könnte Merkel ihre langjährige Erfahrung einer Regierungschefin in den Europäischen Rat einbringen. Auf diesen Europäischen Rat, also auf das 'Europa der Nationen', würde es ankommen in den kommenden Jahren, sagt Gabriel. »Nicht so sehr das parlamentarische Europa wird den Takt vorgeben, sondern die nationalen Regierungen.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: ,kora-maus@gmx.net

Irgendwie fühle ich mich in meiner Intelligenz beleidigt, man gibt sich nicht mal mer Mühe die ganzen Lügen zu verschleiern. Für mich ist das, um es mal mit Gabriel's Worten zu sagen, ein widerliches verlogenes PACK !
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Gravatar: W.E. Mai

Von Wahrnehmungen, Analyse und MEINUNGsvielfalt

Gabriel macht (auf mich zumind.) einen stark egomanischen Eindruck. Er hat mit seiner "Sehung" sicher eigene polit. Machtinteressen im Hinterkopf.
Doch (s)eine SPD, die jetzt zum 3. Mal ihr ach so rassistisch islamfeindl. Mitglied Sarrazin rauswerfen will, hat auch nicht verstanden. Würde sie sich am Bsp. der dänischen Sozialdemokraten orientieren (jüngste Wahl aufgrund ihrer realitätsbezogender Migrationspolitik gewonnen!), müssten sie begreifen, wo sie (wieder) Wählerstimmen herbekommen könnte: Aus ihrer (einstigen) Klientel, die am stärksten vom Verteilungskampf befeuert wird! Trotzig hängen sie sich offenbar an die Hype-MehrheitsGRÜNEN und die LINKE wohl in der Erwartung, wieder in einer Bundesreg. mitzumischen.
Nämlich der, insb. gewachsen durch eine Migration, die nicht rechtsstaatl. "verarbeitet" wird (z.B. weil abgelehnte Asylbewerber und Kriminelle nicht ausgeschafft werden und tgl. auch weiter "Geschleppte/Geschleuste selbst ohne Identitätspapiere reinkommen können - um zu bleiben).

Nach dem unionist. Wählerstimmenverlust in der letzten BT-Wahl und nach Merkels CDU-Vorsitz-Abgabe hatte (ich zumind.) den Eindruck, sie wird sich in die EU "loben". Zumind. traue ich ihrer Aussage nicht, nach Ende ihrer Kanzlerschaft (gedacht ist dabei an 2021) kein polit. Amt mehr anzustreben. Einer Politikerin, die (2003) extra nach Washington reiste (als CDU-Vorsitzende), um der Bush-Admin die unionist. Willigkeit zum Miteinmarsch in den völkerrechtswidrigen Irak-Krieg anzudienen (obwohl üb. 60 % der hies. Bevölkerung dagegen waren), vermag - ich zumind. - nicht zu vertrauen.
Man wird sehen, wie erfüllend ihre Aussagen sind, die man aus div. Vergangenheits-Ereignissen als eben nicht so zuverlässig kennenlernte.

Gravatar: Alfred

Diese dekadenten Einheitskommunisten sollen sich zum Teufel scheren.
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Gravatar: reiner

Das Volk will es nicht!

Gravatar: Walter

Erhofft er sich mit seinem Vorschlag dann einen Posten von Merkel ? Oder will er seinem Freund Macron behilflich sein und möchte sich damit wieder ins Gespräch bringen?
Es könnte natürlich auch sein, das er Merkel aus Deutschland weghaben möchte um so in der SPD eine neue Chance zu bekommen, denn bei den anderen Leichtgewichten in der CDU wäre er für die SPD vermutlich eine große Stütze.
Wenn er dies allerdings ohne Eigennutz so haben möchte, würde ich seine vorhandene Kompetenz sehr stark anzweifeln.

Gravatar: Rita Kubier

Gabriel sollte lieber still sein. Wenn der den Mund aufmacht, kommen doch nur Unsinn und Unverschämtheiten - wie protestierende Bürger als Mob und Pöbel zu bezeichnen und zu beleidigen - heraus. Und wenn dem gar nichts einfällt, dann reckt der einfach mal seinen Stinkefinger gegen die Bürger des Landes, die nicht seiner Meinung sind, in die Höhe. Ein Politiker ohne Anstand, ohne Benehmen, ohne Manieren, der Andersdenkende aus dem eigenen Volk verhöhnt und beleidigt, der sollte lieber ganz still sein und sich schämen, für das, was er schon alles an geistlosen Unverschämtheiten von sich gegeben hat!

Gravatar: Hajo

Dieser Vorschlag ist kein Zufall, denn wäre sie Kommissionspräsidentin und es käme eine Rot-Rot-Grüne-Koalition hierzulande zustande, dann wäre das geradezu der Idealzustand der linken Weltverbesserer und sie könnten ungeniert ihr Werk flächendeckend fortsetzen und wieviel Stimmen müssen die Roten und Schwarzen noch verlieren, daß sie in Sack und Asche gehen, denn gerade jener, der mal wieder den Mund aufreißt war maßgeblich mit am Niedergang der Roten beteiligt und Demut und Scham scheint bei diesen roten Gesellen keinen Stellenwert zu besitzen, die haben noch ein freches Mundwerk bis sie auf den Felgen laufen und hoffentlch ist die Bevölkerung so schlau und gibt ihnen keine Möglichkeit mehr, Zeit hatten sie ja genug und wo wir stehen, können wir ja täglich sehen und hören und das klingt garnicht gut, wenn man Zusammenhänge analysieren kann, mal ganz von dem abgesehen, daß die Hetzerei gegen alle Konservativen unerträglich wird und man sich nur noch wundern kann, wie sie das alles noch mit stoischer Ruhe ertragen können.

Gravatar: Lutz Kapell

Geniale Idee vom Erzengel-Verschnitt!

Auf den Ischias-Volljesoffski folgt der Zitteraal. Und wenn das Herzchen dann die Maulsperre kriegt, steht Ziehsohn Philipp Amthor als Phrasendrescher bereit. Helau und Alaaf!!!

Gravatar: Andreas Rother

Mein Großvater hat das 1 und 2 Weltkrieg und die DDR erlebt.Mein Vater das 3 Reich die DDR und BRD.Sie haben genug Politische Erfahrung sammeln können,ihre Aussage zur SPD war immer die um an der Macht zu bleiben haben sie schon immer das Volk und die Arbeiterklasse verraten. Sie würden sogar ein Bündnis mit dem Teufel eingehen nur um Regieren zu können.Niemals SPD wählen.

Gravatar: germanix

Gabriel ist schon mehrfach gescheitert - daher kommt solch' ein Unsinn auch nur aus dem Munde eines sinnlosen Hirns!

Gleichwohl würde Merkel der Reihenfolge nach - Junker - Merkel - passend dem Alkoholpegel entsprechend - in die Brüsseler Klapsmühlen-Kathedrale einziehen!

Doch Gabriel ist zeitweise ein wenig pfiffig - er weiß, dass Merkel eben solche Angebote schon abgelehnt hat - in Wirklichkeit will er sich positionieren und hofft, dadurch ins Rampenlicht zu kommen!

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