Der deutsche Profifußball ist ein hartes Geschäft. Für viele ist es ein Traum, der sich aber nur bei sehr wenigen realisieren wird. Doch wenn man es einmal in die Bel-Etage dieses Gewerbes geschafft hat, dann eröffnen sich demjenigen ungeahnte Möglichkeiten. Auch finanziell. Gagen in Millionenhöhe garantieren eine relativ sorgenfreie Existenz, weitab von den Fallstricken und Herausforderungen des täglichen Lebens eines Normalsterblichen. Besonders bei dem Arbeitgeber von Philipp Lahm, dem FC Bayern München, erfreuen sich die Balltreter einer Rundum-Sorglos-Betreuung. Die geht so weit, dass sie nicht einmal ihre eigenen Fußballschuhe zu putzen brauchen.
Allerdings stehen Fußballer auch unter dem Verdacht, dass sie nicht immer die hellsten Kerzen auf der Geburtstagstorte sein sollen. Die eine oder andere Äußerung in der Vergangenheit belegt diese These auch eindrucksvoll. Als man Andreas Möller einmal zu seinen Wechselabsichten befragte, antwortete er: »Mailand oder Madrid ist mir egal; Hauptsache Italien.« Auch der einstige Mittelstürmer vom VfB Stuttgart, Fritz Walter, erschuf eine Stilblüte der ganz besonderen Art: »Der Jürgen Klinsmann und ich - wir sind schon ein gutes Trio...äh, ich wollte natürlich sagen Quartett.«
Nun reiht sich auch Philipp Lahm kurz vor dem Ende seiner aktiven Laufbahn in die Dampfplauderer ein. Er fühlt sich berufen, über die Politik in diesem Land befinden zu müssen. »Wir alle haben Jahre dafür gearbeitet, dass Deutschland ein weltoffenes Land geworden ist«, hat er gesagt. Und »Wir leben hier in einer gesunden Gesellschaft.« Diese Dinge dürften nicht verloren gehen, so Lahm.
Die »gesunde Gesellschaft« zeigt einer immer größer werdende Lücke zwischen Arm und Reich auf; immer mehr Menschen müssen als Mulitjobber versuchen, über die Runden zu kommen. Die Kinderarmut ist auf einem Rekordniveau, viele Rentner leben unterhalb der Existenzgrenze und halten sich durch das Sammeln von Leergut über Wasser. Die Anzahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist seit September 2015 durch die Decke gegangen.
Aber ein Philipp Lahm, der die Abgeschiedenheit von der wirklichen Welt genießen darf, erlaubt sich über etwas zu befinden, von dem er keine Ahnung hat. Sein Karriereende naht und mit dem Posten des Sportdirektor bei seinem jetzigen Klub hat es nicht geklappt. Wer die große Bühne der Öffentlichkeit verlässt, dessen Ruhm verblasst sehr schnell. Und der wird schnell vergessen.


Kommentare zum Artikel
Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.
ich kenne Philipp Lahm persönlich,
und wenn es einen Fußballer gibt,
der bodenständig geblieben ist, dann er
Er kennt trotz Millionengagen den Alltag eines Arbeiterlebens -
Kritik an seiner Meinung - ok
Kritik an seiner Intelligenz - völlig klischeehaft und falsch
Und warum seine Person in der weise schlecht zu machen,
ist das die Meinungsfreiheit, welch in diesem Blog oft eingefordert wird?
mfg
gert müller
Jahrzehntelang habe ich die deutsche Nationalelf begleitet und bin Mitglied im DFB-Fanclub gewesen.
Aufgrund der immer mehr fortschreitenden linksversifften Politisierung des Flaggschiffs des Weltsports habe ich mich Anfang des Jahres dazu entschlossen meine Mitgliedschaft zu kündigen.
In einem sicherlich nicht politisch korrekten Brief aber trotzdem sachlich und an Fakten haltend, habe ich die Propagandamaschinerie des DFB zur Abschaffung alles Deutschseins beklagt und um Antwort gebeten.
Die Antwort war kurz und knapp: Die Bestätigung meines Kündigungsschreibens und der Hinweis die Rücksendung meiner Mitgliedskarte nicht zu vergessen.
Was bleibt ist nur noch Verachtung meinerseits.
Ja, der hat schon was drauf, der mit dem Fuß an den Ball Hauer.
Ich meine, für den und was er für seine an den Ball Hauerei bekommt, schaut das bestimmt nach einer "gesunden Gesellschaft" aus.
Für diejenigen, die täglich viele Stunden auf Arbeit gehen müssen und denen dann das Geld aus den Taschen durch Steuer, Abgaben und Zwangsbeiträge gestolen wird, schaut es eher nach dem Gegenteil aus !
Gekauft.
Warum sollen die Balltreter in einer realistischeren Welt leben, als unsere Politiker. Die Gehirne des gesamten Establishments sind doch vernebelt. Werfer der Nebelkerzen ist eine linke Stiftung namens Amadeu Antonio. In ihr ist auch der deutsche Fußballbund involviert. Ich weiß gar nicht, ob er sich noch "deutscher" Fußballbund nennen darf. Es gibt ja auch keine deutsche Nationalmannschaft mehr, sondern nur noch "Die Mannschaft". Diese darf wohl auch nicht mehr Europa- oder Weltmeister werden. Das wäre doch zuviel an "deutscher" Dominanz. Nicht umsonst musste bei der letzten Europameisterschaft zweimal die Hände zuhilfe genommen werden, damit "Die Mannschaft" ja nicht gewinnt. Sicher angeordnet von ganz oben. Alles, aber auch alles wird in den Dienst der guten Sache, der Abschaffung Deutschlands gestellt.
#blubby 04.04.2017 - 11:44
Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass der Begrifft den Sie sicher meinen, so geschrieben wird: "Rückgrat"
https://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/rueckrat.shtml
Es ist leider so, dass viele Menschen derart falsch geschriebene Begriffe unhinterfragt übernehmen. Wenn wir unsere deutsche Kultur und damit auch die deutsche Sprache erhalten wollen, müssen wir auch korrekt schreiben und uns nicht den linksgrünen Vorstellungen anpassen. Ich hoffe, dass ich eine Bildungslücke geschlossen habe und bin natürlich selbst jederzeit offen für Hinweise.
Der Lahm ist so weit entfernt von der Realität wie Schalke von der Meisterschaft.
Eine passende Antwort gibt der offene Brief von David Berger: https://philosophia-perennis.com/2017/04/04/philipp-lahm-offener-brief/
...und ich dachte für Sport braucht man ein Rückrad.
Der hat wohl zuviele Kopfbälle gemacht?
Sogenannte "Länderspiele" mit "Der Mannschaft" habe ich schon lange aus dem Kalender gestrichen.
Jetzt wird das Sky-Abo gekündigt, der andauernde (unterschwellige) Rassismus, AfD-Nazis, Bunter-Fussball, usw. haben das Fass endgültig überlaufen lassen.
Meistens spielt doch kaum noch ein Deutscher (oder Westeuropäer) in einer der drei Bundesligen. Man hat schon den Eindruck, überall muss mindestens ein Quotenschwarzer, -Türke, -Moslem, -Flüchtling, etc. mitspielen.
In den unteren Ligen kommt man sich sowieso schon wie in Klein-Istanbul vor, dementsprechend dort auch immer wieder Vorfälle.
Soll der Fussball noch bunter werden, mal sehen, wann die Maschine durch die andauernde Diffamierung und Ausgrenzung des deutschen Volks ins Stottern kommt.