Schwere Zeiten für den Lebensschutz

Für Gelb bis Grünrot: Abtreibung ist Staatsziel

Ein Blick in die Wahlprogramme der Parteien offenbart: Das Grundrecht auf Leben in Deutschland ist für die meisten keine Selbstverständlichkeit mehr. Mehr als das: Ein linksliberaler Block von FDP bis zur Linken hat sich der Abtreibung als Staatsaufgabe verschrieben.

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Der Schutz für das Lebensrecht der Ungeborenen ist in Deutschland schon seit vielen Jahren keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Lektüre der Wahlprogramme der Parteien offenbart, wie tief die Verachtung für das Prinzip Lebensschutz in den Köpfen der führenden linksliberalen Kader schon verankert ist. So hat sich eine Mehrheit vom Schutz des Lebens der ungeborenen Kinder nicht nur vollständig abgewandt. Sie zielen darauf, dass Abtreibung durch günstige Rahmenbedingungen in den Rang einer Staatsaufgabe erhoben werden, ungeachtet ihrer prinzipiellen Strafbarkeit laut Paragraf 218 Strafgesetzbuch.

Gemeinsam ist FDP, SPD, Grüne und Linke ist die Forderung, Abtreibung zu einem Element der Gesundheitsvorsorge zu machen. Alle Parteien sprechen sich dafür aus, den Paragraf 219a, der Werbung für Abtreibung verbietet, aus dem Strafgesetzbuch zu streichen.

Um die neue Normalität der vorgeburtlichen Kindstötung durchzusetzen, haben die Parteien einen unterschiedlichen Maßnahmenkatalog erarbeitet. Die SPD will mithilfe des finanziellen Drucks eine flächendeckende, lückenlose »Versorgung« der Schwangeren mit Abtreibungsangeboten erreichen. Die Vergabe öffentlicher Mittel an Kliniken soll demzufolge an die Bedingung geknüpft werden, dass diese Kliniken Abtreibungen anbieten.

Noch radikaler ist die Forderung von Die Linke. Sie will nicht nur die geschäftsmäßige Werbung für Abtreibung, sondern auch die Tötung der Ungeborenen grundsätzlich legalisieren. Ferner sollen die Krankenkassen die Kosten sämtlicher Verhütungsmethoden übernehmen. Von da ist es kein großer Schritt, auch die Abtreibung zu einer Form der Verhütung zu etablieren.

Am radikalsten gerät der Maßnahmenkatalog der Grünen. Geht es nach ihnen, sollen Abtreibungsoperationen normaler Bestandteil der medizinischen Ausbildung werden. Mit dieser neuen Generation Abtreibungsärzte glauben die Grünen, eine »ausreichende und wohnartnahe Versorgung mit Ärzt*innen , Praxen und Kliniken« zu schaffen. Außerdem müsse es eine generelle Kostenübernahme der Steuerzahler für Abtreibungen geben. Dem legitimen Protest von Lebensschützern wollen die Berufsfeministen durch ein gesetzliches Verbot den Riegel vorschieben.

Wie auch in ihrem letzten Wahlprogramm von 2017 äußern sich die Christdemokraten zur Abtreibung nicht. Lebensschutz ist eine Leerstelle in ihrem Wahlprogramm. Dieses Vakuum füllt die AfD umso mehr aus. Dem Lebensschutz widmet die Partei mehr als eine A4-Seite in ihrem Wahlprogramm. Darin bekennt sie sich ausdrücklich zum unbedingten Lebensrecht der ungeborenen Kinder. Außerdem spricht die AfD für eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung für die Leistung der Familien aus. In Schulen und Medien solle ein positives Bild von Ehe und Familie vermittelt werden. Außerdem will sie eine regelmäßige, qualitative Überprüfung der Schwangerschaftskonfliktberatung, die ihrer Ansicht nach zu einem »formalen Verwaltungsakt verkümmert« ist.

Ein Gastbeitrag der Initiative Familien-Schutz

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Mammalina

Wie grotesk, während sich Afrika aller paar Jahre bevölkerungsmäßig verdoppelt...

Gravatar: Onkel Dapte

Das Projekt "Leben und Natur" (mein Vorschlag) fördert die Abtreibung ideologisch wie finanziell. Nur abtreibende Mütter sind gute Mütter.
Und wenn das dumme, weiße, schwangere Weib nicht will, impfen wir eben das Neugeborene mit passend gemachter mRNA.

Ist mein Sarkasmus mit mir durchgegangen oder ist dieser Trend längst beabsichtigt und angedeutet worden?

Gravatar: Analina Petric

Vor ca. 2000 Jahren wurde zum Schutz des Lebens ein schlichter Vorschlag gemacht, nämlich den, die Grundstücke der Länder grundgesetzlich ausnahmslos nur pachtrechtlich zu nutzen und zu bewirtschaften und die Pachtzinsen unter die Mütter nach Zahl ihrer Kinder als Lohn auszuzahlen.
Dieser Vorschlag trägt in sich bei Ablehnen und Ignorieren die Alternative, kinderlos zu bleiben!
Zufolge leben und lebten nur Menschen, die von diesem Vorschlag nichts wissen wollen. Mit der Folge ihrer bisherigen Kirchen-, Kriegs-, Kapital-, Katastrophen-, Kranken-, Kaiser-, Könige- und Kanzler – Geschichten.
Mittlerweile holt sich die Natur das Grundeigentum am Grund und Boden mit dem Selbstbehalt der Pachtzinsen oder ihrer Grundstück - Kaufpreise, durch Mütter und Kinder erarbeitet und den Reichen und Superreichen und ihren Verdummungsstaaten als Abgaben geschenkt auf verhängnisvollster Weise, immer zügiger zurück.

Gravatar: Schnully

Lebensschutz oder Verhütung . Irgendwie muß diese Bevölkerungsexplosion ja aufgehalten werden . Nicht Autos und Industrie sind das CO2 Problem sondern die Nahrung für die Explodierenden Bevölkerungszahlen . Sollte vielleicht Corona ein Versuch gewesen sein , diese in den Griff zu bekommen ?

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