Rot-rot-grüner Vorstoß zur Quotenregelung in der Politik

Frauen-Quote für Landtag in Brandenburg

Die rot-rot-grüne Mehrheit im Landtag von Brandenburg hat für eine Frauen-Quote gestimmt. Sie soll 2020 in Kraft treten. CDU und AfD haben dagegen gestimmt. Ihrer Meinung nach widerspricht dies dem Grundgesetz.

Symbolbild Feminismus Pixabay
Veröffentlicht: | von

Quote, Quote, Quote — so lautet das rot-dunkelrot-grüne Mantra. Jetzt auch in der Politik: Alles muss mit Quoten gelöst und geregelt werden. Im Landtag von Brandenburg soll nach der Mehrheitsentscheidung von Rot-Rot-Grün bald die Frauen-Quote eingeführt werden. Die Hälfte der Abgeordneten soll dann weiblich sein. Praktisch bedeutet dies, dass die Politiker der Landeslisten abwechselnd mit Mann, Frau, Mann, Frau, Mann, Frau usw. erstellt werden müssen. Das Ladesgesetz soll 2020 in Kraft treten [siehe Bericht »Märkische Allgemeine«].

Die CDU, AfD und Freien Wähler lehnen das Gesetz ab. Sie äußerten Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der neuen Regelungen. Ihrer Ansicht nach werde so die Wahlfreiheit der Bürger eingeschränkt.

Eigentlich stellt sich auch aus linksgrüner Perspektive die Frage, ob das zukunftsträchtig ist, denn wo soll sich dann das »Dritte Geschlecht« einordnen?

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Guenter schwarzbeck

Für den Vorstoß der Quotenregelung gibt es nichts einzuwenden.
Aber über das verhalten der Frauen im Landtag stört mich sehr.
Wen man Plakate im Landtag zeigt die ich nicht lesen kann, da ich nur der Deutschen Sprache mächtig bin.
finde diese Demo diskriminierend.

Gravatar: Gerd Müller

..und was dabei rauskommt, sehen wir z.B. bei von der Leyen, Göring-Eckardt, Roth und den anderen Quoten-Größen :-)

Gravatar: karlheinz gampe

Wann gibts die Homo Quote. Die Schwulen haben noch keine Frauenqoute. Ist nur schwierig bei Homopaaren wer ist die Frau oder bei den Lesben wer der Mann ? Die Quote für andere Transgendertypen muss auch her. Gleichberechtigung für alle ! Unsere Politiker sind einfach nur noch geistig Kranke. Mit Stasi Merkel griff der Irrsinn um sich. Eine Quote für Rothaarige muss es auch noch geben. Auch eine für Handwerksgesellen, denn gescheiterte Studienabbrecher dominieren in der Politik.

Gravatar: Unmensch

Typisch: erst sagen sie, dass das Geschlecht egal sein soll, und dann machen sie es zum wichtigsten Kriterium.

Gravatar: Matthias Rahrbach

Ich zitiere mich bei der Gelegenheit einfach nochmal selbst:

"In den Medien ist dauernd von „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ die Rede. Diese Begriffe werden fast immer einfach so benutzt, als wäre beides dasselbe. Es ist aber nicht dasselbe, sondern Gleichstellung ist im Grunde sogar das Gegenteil von Gleichberechtigung! Denn wer mit einer Frauenquote z.B. dafür sorgen will, dass der örtliche Anglerverein nicht mehr über 90% männliche Mitglieder hat, sondern nur zur Hälfte aus Männern besteht, der muss bei der Aufnahme in diesen Verein Frauen bevorzugen bzw. Männer benachteiligen, also den Frauen einen „berechtigteren“ Zugang zur Vereinsmitgliedschaft ermöglichen, um die Gleichstellung durchzusetzen. Gleichberechtigung und Gleichstellung sind also nicht erreichbar, die Menschheit muss sich schon für eines von beidem entscheiden. Die Massenmedien verkaufen uns Untertanen das natürlich anders. Wir sollen gar nicht darüber nachdenken, sondern einfach „für Gleichberechtigung und Gleichstellung sein“. Genau deshalb hört man in den Medien in diesem Zusammenhang auch so leicht nichts von „Chancengleichheit“ und „Ergebnisgleichheit“.

Chancengleichheit haben wir, wenn Männer und Frauen im gleichen Maße z.B. Vereinsmitglied im Anglerclub werden können. Weil sich Männer von Natur aus weitaus mehr fürs Angeln interessieren, was verhaltensbiologisch übrigens recht leicht erklärbar ist, gibt es dann im Ergebnis weitaus mehr männliche als weibliche Mitglieder. Ergebnisgleichheit wäre es, wenn man durch eine Frauenquote so lange Frauen bevorzugt aufnähme, dass im Endergebnis die Hälfte aller Mitglieder dieses Clubs weiblich wäre. Der Club hat dann eine überschaubare Anzahl von Mitgliedern, wenn sich nur wenige Frauen dafür finden. Im Berufsleben ist das genauso.

Sie wollen wissen, warum ich das ausgerechnet am Beispiel eines Anglervereins erkläre? Nun, einmal deshalb, weil es ein schönes Beispiel dafür ist, wie stark sich Männer und Frauen in ihrem Interesse an einer bestimmten Tätigkeit im Durchschnitt unterscheiden können, und deshalb, weil im Zeitalter des Radikalfeminismus mindestens eine Politikerin einen geschlechterpolitischen Handlungsbedarf bei den Anglern gesehen hat. Die Landtagsabgeordnete Hannelore Monegel (SPD) hat im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern auf eine Studie zum Angelsport verwiesen, die zum Ergebnis kam, dass „94 Prozent der organisierten Angler männlich seien“. Aus ihrer Sicht ist das nicht hinnehmbar, da sich die Gesellschaft „untaugliche Rollenbilder“ nicht leisten könne."

Wer mehr über eine Realsatire namens Feminismus lesen will, klicke einfach auf meinen Namen...

Gravatar: Karl Napp

Es gibt einen sehr einfachen, finanziellen Hintergrund für diese Entwicklung:

In den ersten Jahren nach Gründung der BRD haben die Bundestagsabgeordneten kein Gehalt, sondern eine Aufwandsentschädigung bekommen. Denn das Amt des BT-Abgeordneten galt, noch von Bismarck's Zeiten her, als ein politisches Ehrenamt, nicht als Beruf. Mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichts haben die BT-Abgeordneten es aber bald geschafft, daß ihr Job zum inzwischen sehr gut bezahlten Beruf wurde. Die Funktionäre der BT-Parteien hatten eben inzwischen die richtigen Juristen zu Bundesverfassungsrichtern gemacht. Ihre Bezahlung haben die BT-Abgeordneten dann sich selbst durch eine außergewöhnlich üppige Pensionsregelung . angereichert.

Noch dreister gingen die Landtagsabgeordneten vor. Aufgrund der gem. GG nur wenigen Zuständigkeiten der Landesparlamente könnten sie ihren Job mit einer Abendsitzung im Monat als Ehrenamt gut erledigen. Im Laufe der Jahrzehnte ist es ihnen aber gelungen, aus ihrem Amt ebenfalls einen hoch bezahlten fulltime-job zu machen.

Die Bezahlung der BT- und auch der Landtagsabgeordneten ist inzwischen so hoch, daß sie sich eine full-time Haushaltshilfe und ein Kindermädchen leisten können. Also sind nicht mehr nur die singel-girls, sondern auch die Ehefrauen, Lebensgefährtinnen und Muttis nicht mehr durch Haushalt und Kinder gebunden, sondern können ins Parlament zum Kaffeetrinken, zum Plausch und Reden gehen. Auch können sie dort ihre ausgesuchte Gewandung und Frisur (von der Layen!) vor größerem Publikum zur Geltung bringen. Na, das ist doch was für das schöne Geschlecht!

Gravatar: Britta

Ja, wenn diese Quote kommt, dann müssen die Dämchen
aber auch Fliesenleger oder Dachdecker werden.
Darauf freue ich mich schon.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Es ist die Last des alterns zu erleben, wie sich ALLES wiederholt !! Da haben wir das Frauenbild der Unfernunft ! Die Gesinnung atheistischer Ideologen ob Rot , Braun , Gelb oder sonst etwas ,der Ismen !! Ich erinnere mich noch gut ,an die grauen Gesichter der gequälten Weiblichkeit , Akivistin der Woche ,in der geblümtem Kittelschürze auf dem Weg zum -ismus und die Steigerung zum Flintenweib !! -Bei den Braunen wurde wenigsten die Mütter geehrt !!! Nun ,wenn es dem Esel zu gut geht , geht er auf's Eis !!!- Einfach nur verrückt !!

Gravatar: Karl Brenner

Absurd.
Die Schwulenquote oder die Moslemquote kommt wohl als nächstes, oder was?

Gravatar: Thomas Waibel

Frauenquoten, wie alle Quoten, sind ein Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichheit, weil damit werden die Frauen gegenüber der Männer privilegiert.

Wenn es um die Rechte geht, sind Männer und Frauen gleich, aber geht es um die Pflichten, sind sie nicht gleich.

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