24. April soll nationaler Gedenktag werden

Frankreich will an den osmanischen Genozid an den Armeniern erinnern

Am 24. April 1915 begann mit den Razzien gegen armenische Intellektuelle in Konstantinopel (seit etwa 1930 Istanbul) und deren Deportation in Lager die Hochphase des türkischen Genozids an den Armeniern. Frankreich will den 24. April zum nationalen Gedenktag ausrufen.

Historische Aufnahme
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Das wird Erdogan nicht gefallen: Frankreich will zur Erinnerung an den von Türken/Osmanen begangenen Genozid am armenischen Volk den 24. April zum nationalen Gedenktag ausrufen. Am 24. April 1915 begann mit den Razzien gegen armenische Intellektuelle im damaligen Konstantinopel (heute Istanbul) sowie deren Deportation die Hochphase des Völkermordes. 

Was nun folgte, war der bis dahin umfangreichste und größte Völkermord in der »Alten Welt«. Bis zu 1,5 Millionen Armenier wurden in Lagern und auf Todesmärschen systematisch gemordet. Die Armenier sehen noch heute diese Massenvernichtung, von ihnen »Aghet« (Katastrophe) genannt, als ungesühntes Unrecht an und fordern seit Jahrzehnten ein angemessenes Gedenken - auch in der Türkei.

Der rechtliche Nachfolger des damaligen Osmanischen Reichs, die Türkei, widersetzt sich vehement diesen Forderungen. Vor allem Erdogan, der derzeitige türkische Alleinherrscher, will von einem solchen Ansinnen nichts wissen. Er ließ über seinen Sprecher ausrichten, dass er die Pläne Frankreichs rundweg ablehne: » Die Behauptung eines sogenannten Genozids ist eine politische Lüge ohne rechtliche Grundlage, die historischen Tatsachen widerspricht.«

Erdogan steht mit seinen Ausführungen allerdings relativ isoliert da. Weltweit erkennen die weitaus meisten Historiker diesen Völkermord daher als Tatsache an. Auch viele europäische Regierungen haben sich in der Zwischenzeit dieser Ansicht angeschlossen und werten den Genozid an den Armeniern als Völkermord. Lediglich die Merkel-Regierung konnte sich nicht zu mehr als einer wachsweichen Resolution entschließen, die aber den Begriff Völkermord wohlweislich nicht nutzte.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: D.Eppendorfer

Ja, spinnen die denn, die Gallier?

Es wird dem Großmufti am Bosporus und seinen Mohammednacheiferern nämlich nicht gefallen, wenn jemand sein supertolles Türkentum schlecht macht.

Immer daran denken:

"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten".
Erdowahn 1998

Und sowas ist mit in der Nato. Nicht nur die echten Nazis, auch das heutige Europa paktiert wieder mit dem Islam gegen die erneut verteufelten Russen. Diese Nacktaffen in Nadelstreifen lernen einfach nix aus ihrer blutigen Geschichte. Kein Wunder, denn der Mensch ist bekanntlich das einzige Tier, das mehrmals in dieselbe Falle tappt.

Gravatar: Unmensch

Fremdschämen auf höchstem Niveau.

Gravatar: Sam Lowry

Daran sind 3 Leute schuld:
Putin
Trump
AfD-Wähler

weitermachen...

Gravatar: Thomas Waibel

Dabei sollte man herausstellen, daß der Hauptgrund dieses Völkermordes religiös war.
Hier haben Muslime, aus Haß auf den Glauben, Christen massakriert.

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