Sorge vor Chaos und Islamisierung

Frankreich auf der Kippe

Nicht nur LePen, sondern auch viele Intellektuelle, Wissenschaftler und die jüdischen Mitbürger in Frankreich sorgen sich vor dem wachsenden Einfluss radikaler Muslime. Tausende Juden verlassen Frankreich.

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Zehn Prozent der Bevölkerung Frankreichs sind Muslime. Das sind rund sechs Millionen. Und ihr Anteil wächst. Umfragen belegen, dass rund ein Drittel der französischen Muslime die volle Anwendung der Scharia befürworten. Außerdem zeigen die Umfragen, dass die Mehrheit der französischen Muslime den Dschihad unterstützt. Ebenso verbreitet ist unter französischen Muslimen der Hass auf Israel. Sie üben Druck auf die französische Regierung aus, pro-arabische und anti-israelische Politik zu betreiben. Mit Sorge betrachtet werden auch die wachsenden No-Go-Zonen in Frankreich. Besonders die Randgebiete der großen Städte sind betroffen.

Guy Millière warnt im Magazin des Gatestone-Instituts vor dieser Entwicklung: Juden würden Frankreich in Rekordzahlen verlassen. Es sei kein Ende dieser Entwicklung in Sicht. Auch Sammy Ghozlan, Präsident des Nationalen Büros des Widerstandes gegen Antisemitismus, habe Frankreich verlassen und sei nach Israel gegangen. Zuvor war er überfallen und sein Auto in Brand gesetzt worden. Sein Schlussfolgerung: "Es ist besser, zu gehen als zu fliehen."

CNN hat eine Grafik publiziert, die die wachsenden Zahlen jüdischer Auswanderer von Frankreich nach Israel zeigt. Der Grund ist fast immer derselbe: Viele Juden fühlen sich in Frankreich nicht mehr sicher. Sie haben Angst vor den radikalen Muslimen, die immer mehr den Ton in der französischen Gesellschaft angeben.

Das ehemalige Regierungsmitglied Philippe de Villiers macht sich Sorgen über die Verdrängung der Christen. Er verfolgt seit langem das Verschwinden von Kirchen und deren Ersatz durch Moscheen. Darüber hat er ein Buch geschrieben mit dem Titel: "Werden die Kirchenglocken morgen läuten?" ("Les cloches sonneront-elles encore demain?"). Außerdem beobachtet er mit Sorge die zunehmende Verbreitung von Schusswaffen in der islamistischen Szene Frankreichs.

Der französische Kolumnist Eric Zemmour veröffentlichte 2014 ein Buch mit dem Titel: "Der französische Selbstmord" ("Le suicide français"). Auch er sieht mit großer Sorge die wachsende Islamisierung Frankreichs.

Die wachsenden Zustimmungsraten für den Front National und Marine LePen sind eine natürliche Folge dieser Entwicklung. In keinem Land Europas ist die Stimmung bei diesem Thema so angespannt wie in Frankreich.

Für mehr Informationen siehe Beitrag des Gatestone-Instituts.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Franz Horste

@Freigeist
" Fordern Sie doch auch, was dringend notwendig ist: Das Ende von Religions-Unterricht an allen Schulen und jede Menge Aufklärung in den Medien, was Religion ist: Reine Märchenerzählung zur Stimulierung der Gefühlswelt."

Das fordere ich bereits seit 40 Jahren, auch immer wieder in meinem Blog. Allein, die Regierung hört ja nicht auf mich!
Aber jetzt mal im Ernst. Wenn jeder, der so denkt, das auch tatsächlich immer und überall anspricht, wo es gerade passt, in Schulen, auf Behörden, auch in Kommentaren, vielleicht mal auch bei Online-Zeitungen, die anderer Meinung sind, dann hören es auch mehr Menschen. Ich mache das ständig. Die Bewegung hin zur wirklichen Säkularität muss deutlich hörbar sein. Es kann nicht sinnstiftend sein, wenn die Leute glauben sie könnten religiösen Irrsinn (Islam) durch religiöse Gegen-Verblödung (frömmelnde Christen wie Merkel und Käsmann und Bedford-Strom und andere überflüssige Kardinäle) entkräften.
http://wort-woche.blogspot.de/2016/02/die-zeit-der-furst-bischofe-ist-vorbei.html

Gravatar: Klartexter

Auch in Deutschland ist die Judenfeindlichkeit unter Muslimen weit verbreitet. Das wird aber selbst von den in Deutschland lebenden Juden offensichtlich öffentlich verschwiegen und verdrängt, bis es vielleicht wieder zu spät ist. In Deutschland hat man, anders als in Frankreich, bekanntlich die Nazis oder die Rechtsradikalen als Prügelknaben für Antisemitismus. Außerdem traut man sich nicht, auch den Antisemitismus von Muslimen laut und deutlich anzusprechen, weil diese sonst verärgert werden könnten und sich stigmatisiert fühlen könnten. Ja, in Deutschland ist es eben noch verrückter als in Frankreich.

Gravatar: Karl Brenner

Der Kern der 2500 Jahre alten französischen Eigenart hat nichts mit dem Islam zu tun. In Gegenteil.
Der Islam und seine Vertreter sind ein Problem, welches den Franzosen zu schaffen macht.

Gravatar: Freigeist

@Franz Horste
Solange es in den Schulen Religionsunterricht gibt, und auch noch religiös geprägte Schulen, wird Religion stets ein Zankapfel bleiben. Fordern Sie doch auch, was dringend notwendig ist: Das Ende von Religions-Unterricht an allen Schulen und jede Menge Aufklärung in den Medien, was Religion ist: Reine Märchenerzählung zur Stimulierung der Gefühlswelt.

Gravatar: Dr. Peter Kunte

Manche Kommentatoren ziehen sich den Schuh doch tatsächlich an: wir seien für die Ungläubige. Von Leuten, denen das religiöse Holzwürmchen den Holzkopf ausgehöhlt hat, lasse ich ich mich gerne so nennen. Für mich sind das nämlich Hirnamputierte. Eine Religion - schon das Wort ein Euphemismus für Aberglaube - die jedem geistig stehengebliebenen Gotteskrieger 70 Huren verspricht, denen nach Gebrauch doch tatsächlich das Jungfernhäutchen nachwächst, wie primitiv muss die sein? Zombies, die einen solchen Quatsch glauben, sind leicht manipulierbar und beschränkt.

Gravatar: karlheinz gampe

@ Franz Horste
Geistig kranke grüne und rote Spinner merken überhaupt nix mehr. Da hilft nur noch Einweisung in eine entsprechende Anstalt !

Gravatar: Franz Horste

An Frankreich kann man genau beobachten, wie es in ein paar Jahren in Deutschland aussehen wird. Eben hört man im Radio, dass wieder Salafisten, die einen Anschlag planten, verhaftet wurden. Bei der Dämlichkeit unserer Richter ist anzunehmen, dass man die wieder laufen läßt, wie Amri, damit deren Anschläge auch wirklich gelingen. Eine Islamisierung wird von Seiten unserer Politik nicht gesehen. In Bönnigheim , Kreis Ludwigsburg, ist einer Familie die Wohnung ausgebrannt. Die Stadt will sie nun im Asylantenheim unterbringen, wo man doch in derselben Zeitung liest vom prosperierenden Drogenhandel in diesen Wohnheimen samt ständiger Schlägereien und Begrapschungen. Ganz in der Nähe von Bönnigheim nennt man dies "Gästehaus". Der Familie, die sich weigert mit ihren Kindern dort zu Gemeinschaftsküche und -Dusche einzuziehen, wirft man Unwissenheit und Intoleranz gegenüber den armen Geflüchteten vor. Moslems werden hier her eingeladen, von uns alimentiert, vermehren sich in ungeahnter Zahl und werden immer radikaler und rückwärtsgewandter. Erst forderten sie Kopftücher im öffentlichen Diesnst, dann Vollverschleierung. Was kommt als nächstes? Fordern sie die Verhüllung aller Frauen und die pharaonische Beschneidung von allen Mädchen? Wann merken Leute wie Simone Peter und Katja Kipping endlich, dass Muslime nicht durch unserer freiheitliche Welt angeregt, ebenfalls frei sein wollen? Sie wollen die abstruse Gedankenwelt Islamistans bei uns einführen. Da können Gauck und Konsorten hundertmal von Dunkel-Deutschen schwadronieren, die so böse zu den guten Moslems sind. Wenn Asylantenheime brennen, ist das die Reaktion auf die Ignoranz der sog. Eliten.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/02/genitalverstummelung-zum-zwecke-einer.html

Gravatar: Sabine H.

Beachtlich sind folgende Aussagen der CSU-Führung:„Wir werden klare Grenzen ziehen und den politischen Islam mit allen Mitteln des Rechtsstaates bekämpfen."
Horst Seehofer, im Dezember 2016. Und "Bayerns Innenminister Joachim Hermann sieht eine der „gefährlichsten Ideologien weltweit“ im politischen Islam."

Gravatar: Freigeist

Endlich den Kindern in der Schule lernen, dass es diesen Allah-ha-ha nicht gibt. Jeder Versuch, wissenschaftlich den Allah-ha-ha zu beweisen endet mit der Note 6*.

Gravatar: P.Feldmann

ERstaunlicherweise begreifen die meisten Juden in Deutschland nicht, was ihren Glaubensgeschwistern in Frankreich passiert und DURCH WEN es passiert!
Stattdessen mußte ich mir oftmals anhören, daß "vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte der Umgang mit Muslimen für sie als Juden ein Lackmustest sei, ob die Deutschen geläutert wären"...
Auch eine Form von gefährlichem Neglect.
Gut, mir fällt dazu nichts mehr ein als der Gorbatschow-Spruch: Wer zu spät handelt, den bestraft das Leben.
(Gilt übrigens für alle Deutschen!)

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