Forschungsförderung wird immer stärker ideologisch verengt

Forschungsfreiheit ist auch in der westlichen Welt bedroht

Die AfD warnt: »Wir erleben, dass die Forschungs- und Redefreiheit an Hochschulen immer häufiger eingeschränkt wird, wenn Stimmen, die gängigen Narrativen widersprechen, ausgegrenzt, bedroht und mundtot gemacht werden.«

Foto: Pixabay
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Beim Treffen der G7-Wissenschaftsminister vom 12. - 14. Juni in Frankfurt diskutierte Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger mit ihren Amtskollegen unter anderem über das Schwerpunktthema Wissenschaftsfreiheit. Sie betont dabei, dass wir die Forschungsfreiheit, die weltweit immer mehr unter Druck gerät, verteidigen müssen. Doch sie bezieht sich dabei in erster Linie auf Russland und den Krieg in der Ukraine.

Der forschungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Michael Kaufmann, sieht hier ein Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit:

»So lobenswert das Ansinnen ist, die Forschungsfreiheit verteidigen zu wollen, so schmerzhaft fällt auf, wie einseitig diese Bestrebungen offenbar ausgerichtet sind. Nicht nur in Russland und der Ukraine ist die Forschungsfreiheit bedroht, sondern auch bei uns in Deutschland und in der westlichen Welt. Wir erleben, dass die Forschungs- und Redefreiheit an Hochschulen immer häufiger eingeschränkt wird, wenn Stimmen, die gängigen Narrativen widersprechen, ausgegrenzt, bedroht und mundtot gemacht werden. Forschungsförderung wird immer stärker auf ideologisch gewollte Forschungsgebiete wie Klimawandel, Energie- und Mobilitätswende oder Genderfragen verengt. Hingegen wird technologieoffene Forschung, wie zum Beispiel an der friedlichen Nutzung der Kernenergie, praktisch unmöglich gemacht. Und auch auf dem Gebiet der Pandemie- und Virenforschung haben wir während der Coronapandemie erlebt, wie Forscher, deren Ergebnisse nicht in das politisch gewünschte Narrativ passten, systematisch ausgegrenzt und mundtot gemacht wurden. Die AfD-Bundestagsfraktion unterstützt das Bestreben, die Forschungsfreiheit zu verteidigen vorbehaltlos. Forschung muss frei von ideologischen und politischen Zielen bleiben. Weltweit, aber vor allem auch bei uns in Deutschland.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Croata

Danke.Wahr.So Wahr.

Andere belehren über Demokratie aber- auf Tagesordnung.

Es geht mittlerweile so weit das jedes Dorf seinen "Experten" hat.

Wenn ich TV (nur) vor 12 Jahre auf YT blicke, und mit -heute- vergleiche, sieht das so unglaubwürdig aus....

Wer früher ein Experte war, ist heute 1 Leugner.
Wer früher ein Anonymus war, ist heute 1 Experte.....

"Experte" für Nah-Ost z.B.
"Experte" für den Rechtsextremismus.
"Experte" für LGBTQ+ Comunity.
Corona "Experte"
Klima "Experte"
Rassismus "Experte".....und so weiter.

Die Bildung??

Studiumabrecher.

Parteibuch zählt.

GRNROTes.

Gravatar: Matthias Rahrbach

Wir haben mittlerweile an Universitäten die Situation, dass Wissenschaftler, die zu politisch ungewollten Schlussfolgerungen gekommen sind, persönlich angefeindet werden und Ärger mit z.B. der Hochschulleitung, aber auch dem Asta (Allgemeiner Studierendenausschuss) bekommen können, und anschließend noch von den Medien, auch den öffentlich-rechtlichen, durch den Kakao gezogen werden. Auch "Gleichstellungsbeauftragte" fungieren an der Uni als Gesinnungswächter.

Die Asten sind dabei schon lange "Vereine", die von linksradikalen, geisteswissenschaftlichen Studenten dominiert werden und sich mittlerweile offenbar mehr um die Äußerungen von Professoren kümmern als um studentische Angelegenheiten.

Das ganze greift aber leider wohl auch auf die renommierte "Nature" über:

https://allesevolution.wordpress.com/2022/06/16/die-zeitschrift-nature-und-ihre-neuen-richtlinien-nach-denen-forschung-keinen-schaden-anrichten-darf-wird-nature-woke-und-was-bedeutet-das-fuer-die-wissenschaft/

"Nature ist seit 1869 eine führende wissenschaftliche Zeitschrift. Jetzt hat das Journal neue Richtlinien. Künftig werden Studien auf „Risiken“ für soziale Gruppen hin geprüft. Das Ziel: Forschung soll keinen „Schaden“ anrichten. Klingt nobel, kann aber zum Problem werden.

[..]

Problematisch sind demnach nicht bloß Studien, die selbst Schaden anrichten, sondern auch solche, die von irgendwelchen Dritten dazu „genutzt werden könnten“. Als Beispiele finden wir „Hate Speech“ und Inhalte gegen Rechte und Menschenwürde.


[...]

Ich befürchte man wird noch nicht einmal wirklich erfahren, wie es sich auswirkt, weil Leute eben in Nature publizieren wollen und sich anpassen und weil Absagen wahrscheinlich nicht groß an die Öffentlichkeit getragen werden.

Ich hoffe Nature ist sich bewußt, was es da macht und wie gefährlich das ist."

Die gesamte Entwicklung um die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit, ob nun in der Welt der Wissenschaften oder außerhalb, ist wirklich hochgefährlich.

Gravatar: Fritz der Witz

Die sog. Forschung ist längst korrumpiert, WIE ALLES.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Die AfD warnt: »Wir erleben, dass die Forschungs- und Redefreiheit an Hochschulen immer häufiger eingeschränkt wird, wenn Stimmen, die gängigen Narrativen widersprechen, ausgegrenzt, bedroht und mundtot gemacht werden.« ...

Verkündete unsere(?) scheinbar(!) nach(?) wie vor(?) heißgeliebte(?) Göttin(?) ihren(?) Deutschen nicht besonders auch darum ihre „deutliche Botschaft“ mit der Aufforderung, wieder öfter in die Kirche zu gehen
https://www.welt.de/politik/deutschland/article146183441/Merkels-deutliche-Botschaft-an-alle-besorgten-Buerger.html,
weil sie die Forschungsfreiheit von den Mächtigen des Klerus bereits im Mittelalter ´sehr bewusst` eingeschränkt wurde?

Ist es da längst nicht schon ´hochnotpeinlich`, das sie inzwischen sogar zu den bürgerlichen Grundrechten gehört
https://de.wikipedia.org/wiki/Forschungsfreiheit,
und ´deshalb` etwa vor Allem aus ´politischer` Sicht schnellstens etwas dagegen unternommen werden muss(?)?
https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-grenzen-der-forschungsfreiheit-wie-politik-und-100.html

Ja mei: „Forschungsfreiheit – eine ´unendliche` Geschichte“!!!
https://www.mpg.de/13894857/forschungsfreiheit

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