Bibelzitieren wird im freien Westen zur »Hassrede«

Finnische Ex-Innenministerin erneut vor Gericht

Verfolgungswütige Staatsanwälte zerren die Christin Päivi Räsänen durch alle gerichtlichen Instanzen. Der Grund: Die ehemalige Innenministerin hatte einen Vers aus der Bibel zitiert, der Homosexualität als Sünde darstellt.

Screenshot YouTube, ADF International
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Ein Tweet von Vers Römer 1,27, abgesetzt von einer ehemaligen hochrangigen Politikerin, rief vor etwa zwei Jahren die totalitären Gesinnungswächter auf den Plan. Im Brief des Apostels Paulus an die Römer heißt es:

»ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.«

Damit untermauerte Räsänen ihrerzeit ihre Kritik an der Entscheidung der Lutheranische Kirche, als Sponsor der LGBT-Parade »Pride 2019« aufzutreten. Die Christin und zehnfache Großmutter Räsänen wurde dabei von Bischof Juhana Pohjola, der zusammen mit Räsänen wegen »Hassrede« angeklagt ist, unterstützt.

Der Vorwurf der Hassrede ist im finnischen Strafgesetzbuch im Bereich »Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit« subsumiert. Mit dieser Anklage werden die Christin Räsänen und Bischof Pohjola seit mehr als zwei Jahren von einer »woken« Staatsanwaltschaft durch die gerichtlichen Instanzen gezerrt.

Inzwischen wurden Räsänen wie auch Bischof Pohjola zweimal freigesprochen. Vor wenigen Wochen hat die Staatsanwaltschaft angekündigt, ein drittes Mal in Berufung zu gehen. Dieses Mal wird der Fall vor dem finnischen Verfassungsgericht verhandelt. Laut eines Presseartikels äußerte sich Räsänen siegessicher:

»Nachdem ich von zwei Gerichten vollständig entlastet worden bin, habe ich keine Angst vor einer Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof. Auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass jedes Verfahren Risiken birgt, würde ein Freispruch durch den Obersten Gerichtshof einen noch stärkeren positiven Präzedenzfall für das Recht aller auf freie Meinungsäußerung und Religionsfreiheit schaffen.

Räsänen fügte hinzu: »Und sollte der Gerichtshof beschließen, die Freisprüche der unteren Gerichte aufzuheben, bin ich bereit, die Rede- und Religionsfreiheit notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu verteidigen.«

Ein Gastbeitrag der Initiative Christenschutz

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gregor Mönsdorf

@ Ede Wachsam
Es empfiehlt sich zu unterscheiden zwischen dem " Jesus Christus ", der sich bereits von diesem Namen getrennt hatte, gemäß Joh. Off. 3:12, der vor Pilatus nach Lukas 23: 2 verklagt wurde:" Wir haben festgestellt, dass dieser Mensch unser Volk aufwiegelt und es dazu verleitet, keine Steuern mehr an den Kaiser zu zahlen!" Und dem " Jesus Christus ", der von diesem Namen sich noch nicht getrennt hatte und nach Markus 12: 17 empfahl: " So gebt dem Kaiser, was er zu beanspruchen hat und Gott, was Gott verlangt!" Wer dem Kaiser die beanspruchten Steuern für Kriege und Kreuzigungen verehrte, durfte als Gemeinde leben, entsprechend Joh. Off. 13: 15-16. Wer sich weigerte, wurde umgebracht. Konnte nicht zur Gemeinde dessen werden, der von dem Namen " Jesus Christus " sich getrennt hatte, da eine derartige bis in unseren Tagen nicht möglich war und ist.

Gravatar: Jürgen Sobich

Apostel Paulus wurde deswegen doch auch hingerichtet durch die politische Elite.

Erinnerung: 1961 hat man mir heimlich ein Neues Testament nach der ersten Kommunion zugesteckt und mir das Versprechen abverlangt es zu lesen UND es nicht dem Priester zu verraten.

Die Bibel war und ist ein verbotenes Buch für die Mächtigen. Schon der Mönch und Reformator Martin Luther wurde deswegen für vogelfrei erklärt und in Schutzhaft genommen.

Die Nationalsozialisten haben die Bibel verbrannt, auch hiesige Asylanten haben nach einer Weihnachtsfeier 2015 die Bibel hinter ihrer Unterkunft verbrannt. Digital ist es noch einfacher. Auf dem iPad ist die Einheitsübersetzung der Bibel nicht mehr verfügbar, und nach mehreren Updates wohl nicht mehr lesbar.

Wo die Bibel verbrannt wird, werden auch Menschen verbrannt, nicht nur mit Himarsraketen mit über 1200 Grad C...

Gravatar: Gregor Mönsdorf

@ Ede Wachsam @ Ekkehard Fritz Beyer
Denkt man daran, dass Jesus Christ zeitlich vor Paulus und allen vier Evangelisten sich bereits von dem Namen " Jesus Christus " mit einem Hinweis auf seinen " neuen Namen " getrennt hatte, nach Joh. Off. 3:12. so beziehen sich die bezeichneten auf eine von vielen Personen, die nach Matthäus 25. 4 unter dem abgelegten Namen " Jesus Christus " daher kamen und viele irreführten. Z B. mit Römer 13 und nach 1. Korinther 6: 9-10 mit der von den 10 Geboten nicht verbotenen Homosexualität.

Gravatar: Ede Wachsam

Eine mutige Schwester im HERRN die aller Ehren wert ist. Darum:
Lieber Vater im Himmel ich bitte Dich im Namen Jesus diieser Schwester beizustehen und das Wort an und durch sie zu erfüllen, welches geschrieben steht in Lukas 21,12-15

Die Verfolgung der Gemeinde
12 Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen und werden euch überantworten den Synagogen und Gefängnissen und euch vor Könige und Statthalter führen um meines Namens willen.
13 Das wird euch widerfahren zu einem Zeugnis.
14 So nehmt nun zu Herzen, dass ihr euch nicht vorher sorgt, wie ihr euch verantworten sollt.
15 Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Gegner nicht widerstehen noch widersprechen können.
Vater ich danke Dir, dass Du mich gehört hast und diese unsere Schwester segnest und ihr Mut, Kraft und diese Deine göttliche Weisheit geben wirst. In Jesu Namen - Amen.

Gravatar: Shadowman

So erfüllen sich die Heiligen Schriften. Man wird euch vor Gerichte bringen, um meines Namens willen. Freut euch und singet dem Herrn Jesus Christus. Denn euer Lohn ist groß in den Himmeln.

Gravatar: Fritz der Witz

Hier ist das Volk gefragt. Wenn das Volk diesem ekelhaften Treiben nicht durch massiven Protest Einhalt gebietet, wird die ekelhafte Tyrannei immer weiter getrieben.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Verfolgungswütige Staatsanwälte zerren die Christin Päivi Räsänen durch alle gerichtlichen Instanzen. Der Grund: Die ehemalige Innenministerin hatte einen Vers aus der Bibel zitiert, der Homosexualität als Sünde darstellt.“ ...

Was nicht anders möglich ist, weil es per göttlichem(?) Diktat nun die „Staatsanwälte“ sind, welche die Bibel schon darum zu interpretieren haben, da sie beschreibt:

„Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder noch Diebe noch Habgierige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes ererben“???
(1 Korinther 6:9-10)

Darf wenigstens ´einer wie ich` nun verständnisvoll(?) davon ausgehen, dass die weltliche Obrigkeit dagegen opponiert???

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