EU-Zwangssanierungsvorschriften und grüne Heizungsvorgaben

EU und Grüne treiben Wohneigentümer in finanzielle Not

Die Pläne von Wirtschaftsminister Robert Habeck und die Sanierungs-Vorgaben der EU treiben Millionen Wohneigentümer in finanzielle Not. Für viele Senioren wird die eigene Wohnimmobilie als Altersvorsorge zur Kostenfalle.

Foto: Screenshot YouTube/Phoenix
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Es waren vor allem die Grünen und ihre Verbündeten im EU-Parlament, die dafür gesorgt haben, dass die EU ihre Zwangs-Sanierungspläne für Häuser beschlossen hat. In entsprechenden Abschnitten müssen Millionen Europäer ihre Häuser und Wohnungen klimagerecht sanieren und dabei den von der EU vorgegebenen Standards entsprechen. Hinzu kommen die grünen Pläne aus Robert Habecks Wirtschafts- und Energieministerium, dass die Heizungen saniert werden sollen.

Für Millionen Europäer, die ihr ganzes Leben geschuftet haben, um die Hypothek für ihre Immobilie abzubezahlen, damit ihre Familien ausreichend Platz haben und für das Wohnen im Alter vorgesorgt ist, wird die lebenslange Investition zur bitteren Kostenfalle.

Anstatt im Alter frei von Mietzahlungen zu sein und seinen Lebensabend zu genießen, in der Hoffnung, die Immobilie später an die Kinder und Kindeskinder zu vererben, kommt die Kostenlawine. Denn die Vorgaben der EU zur klimagerechten Sanierung sind für Millionen Senioren in Europa nicht stemmbar. Kaum haben sie ihre Hypothek abgezahlt, müssen sie nun erneut viel Geld in die Hand nehmen. Doch Senioren bekommen in der Regel keine entsprechenden Kredite mehr, weil sie nicht lange genug leben, um diese abzubezahlen. Was bleibt, ist der Verkauf der Immobilie und damit das Ende des lebenslangen Traums, für das sie Jahrzehnte geschuftet haben.

Und das betrifft nicht nur Senioren. Viele Immobilienbesitzer und auch Eigentümergemeinschaften stehen vor unlösbaren Probleme, weil die energetischen Sanierungen manchmal viele hunderttausende Euro kosten. Dies hat auch eine Umfrage unter Eigentümergemeinschaften ergeben.

Die »Welt« berichtet:

»Eine Umfrage des Verbands der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) unter seinen 3600 Mitgliedsunternehmen hat ergeben, dass in 96 Prozent der Fälle die Rücklagen auf den Hauskonten nicht ausreichen, um die betreffenden Gebäude ›umfassend energetisch zu sanieren‹.« 

Der Verbandsgeschäftsführer des VDIV, Martin Kaßler, erklärt dazu:

»Die Ergebnisse sind alarmierend. In Zeiten steigender Zinsen und hoher Inflation kommen die Sanierungspläne der Bundesregierung zur Unzeit. Es besteht die ernsthafte Gefahr, dass Wohnungseigentümer die finanziellen Mittel nicht aufbringen können. Am Ende steht womöglich der Notverkauf des lang ersehnten Eigentums.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Und gibt es schon massiver Widerstand? Ich sehe nichts davon. Der Hausbesitzer/Mieter scheint es hin zu nehmen. Letztere wird es nämlch genauso hart treffen,wenn die Miete unbezahlbar wird o. es keinen Wohnraum mehr gibt. Oder er leistet Widertand vom Sofa mit Bier und Popkorn,man weis es nicht. Es ist erschreckend wie sich die Leute alles wegnehmen lassen . D geht den Bach runter und den Großteil interessiert es nicht oder findet es im Angesicht der immer fortwährenden Schuld i.O.Es ist einfach nur noch traurig wie man die Zukundt unserer Kinder aufs Spiel setzt.

Gravatar: Holger Paulsen

Ich würde das nicht so heiß sehen.
Wenn die Menschen in Deutschland in der Mehrheit diesen Unsinn nicht wollen, so können sie das bei der nächsten Bundestagswahl und auch vorher bei Landtagswahlen deutlsich zum Ausdruck bringen.
Dann könnte sich das Pack nur noch mit massiven Wahlfälschungen an der Macht halten.
Wenn das deutsche Volk allerdings nicht, so wie oben beschrieben reagiert, hat es diesen Blödsinn auch wirklich verdient.

Gravatar: Hein

Die Berliner Bande steht nur noch für Provinz. Eine kleinere, provinziellere Welt als die der bunten Verbotshansel gibt es nicht. In den internationalen Foren und Konferenzen nimmt die Bunt-Deutschen schon lange keiner mehr wahr. Spott ist die neue Währung, die man den Bunt-Deutschen entgegenbringt. Mehr haben die nicht verdient.

Mir fehlt noch, wie ein Bundesminister in irgendeinem Drittweltland tagelang am Rollfeld bei schlechtem Wetter feststeckt und keiner kümmert sich um ihn.

Gravatar: Harzfreund

Ich habe nicht die geringste Angst vor der Heizungsumstellung.
Bei der ungeheuren Menge an heißer Luft, die die Grünen sich tagtäglich entsteißen muß das Heizen doch spuckebillig werden.

Gravatar: asisi1

Recht so, wer so blöd ist und diese Volltrottel seit 40 Jahren wählt, muss blechen!
Auch das sie immer eine Koalition mit anderen Verbrechern eingehen, welche auch nicht arbeiten können, muss doch jeder Vollidiot mitbekommen haben! 40 Jahre und nicht kapiert, das ist der wahre Michel , denn aus den letzten 80 Jahren hat er auch nichts kapiert!

Gravatar: Hajo

Wer alle Parteien gewählt hat, mit Ausnahme der AFD, muß sich doch nicht wundern, wenn sich nun die Erwartenshaltung umdreht und sich gegen den Einzelnen richtet, was ihn noch teuer zu stehen kommt und wenn es ganz schlimm wird, werden wir völlig verarmt am Boden liegen, weil die uns jeder Zukunft berauben, was doch schon lange zu sehen ist und dennoch sind sie gewählt worden, wo man sich nur noch wundern kann.

Gravatar: Ketzerlehrling

Und mit ihnen deren Mieter. Deutschland, das grüne Wirtschaftswunder. Armut und Hunger für alle.

Gravatar: Tom aus Sachsen

Seit Wochen schon keine geistreichen Kommentare von @Hans Diehl und @HPK - nicht, daß ich sie vermisse aber etwas fehlt doch. Habe mich nämlich immer schön über diese Traumtänzerei , Verdrehungen und Ignorieren von Tatsachen amüsiert. Vielleicht sind ja die beiden Herren mit dem Auftreiben der nötigen Sanierungsgelder für das Häuschen beschäftigt.

Gravatar: alter Schaukelstuhl

Das ist grün, rote Politik.
Den Bürgern alles wegnehmen und nach grün/ rotem Gusto "gerecht" wohlwollend verteilen.
Die zukunftstragenden Generationen jubeln ohne Ende.

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