Umfragen zur Wahl des EU-Parlaments

EU-kritische Parteien könnten bei der nächsten EU-Wahl kräftig zulegen

Nach jüngsten Umfragen könnten die EU-kritischen Parteien bei der nächsten Wahl zum EU-Parlament kräftig an Stimmen zulegen. Besonders die ENF, zu der auch die österreichische FPÖ und die italienische Lega gehören, könnte Stimmen hinzugewinnen.

EU-Parlament, Screenshot YouTube
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Macron, Merkel, Gabriel, Steinmeier, Juncker und Nahles können noch so sehr von der EU schwärmen, in der europäischen Bevölkerung wächst die Skepsis gegenüber dem bürokratischen Monstrum in Brüssel.

Nach jüngsten Umfragen könnten die EU-kritischen Parteien bei der nächsten Wahl zum EU-Parlament kräftig an Stimmen gewinnen [siehe Bericht »Welt«]. Die Umfragen waren in Deutschland und Österreich von INSA, in Italien vom Meinungsforschungsinstitut SWG, in Spanien von SigmaDos, in Frankreich von Ifop und in Polen von IBRIS erhoben worden.

Besonders die ENF-Fraktion, zu der auch die österreichische FPÖ, die französische »Rassemblement National« (Nachfolgerin des Front National) und die italienische Lega gehören, könnte stimmen hinzugewinnen. ENF steht als Fraktionskürzel für ein »Europa der Nationen und der Freiheit«.

Stark verlieren könnten hingegen die Fraktionen der Konservativen (wie zum Beispiel die EVP-Fraktion, zu der auch die CDU/CSU gehört) und die europäischen Sozialdemokraten (zu der auch die SPD gehört).

In Deutschland könnten die Stimmenverteilung zur EU-Wahl nach jüngsten Umfragen folgendermaßen ausfallen (zum Vergleich mit Angaben der letzten Wahlergebnisse von 2014):

CDU/CSU: 29 % (zuvor 35,3 %)

SPD: 16 % (zuvor 27,3 %)

Grüne: 15 % (zuvor 10,7 %)

AfD: 12 % (zuvor 7,1 %)

Linke: 9 % (zuvor 7,4 %)

Demnach würden in Deutschland vor allem die Union und die Sozialdemokraten an Stimmen verlieren, während die kleineren Parteien zulegen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: siggi

Das Brüssel-Monstrum hat London (Wirtschaftsgröße von 16 Staaten) gehen lassen, feierte Orgien. Berlin muss das nun ausgleichen. Das Monstrum macht Diesel kaputt, erzeugt Millionen von Arbeitslose, daher Bürgergeld nun hier. Will noch mehr Geld und Kompetenzen, lt. Macron. Welcher Normaler wird sowas wie Brüssel wollen?.

Gravatar: Anton

Die Antwort ist verhältnismäßig einfach!
Der Rechtsruck ostunübersehbar, denn nationale Interessen müßen im Vordergrund stehen, anstatt Veränderung eines Nationalstaates, um mehr Druck ausüben zu wollen und Identität zerstören!
Daher eine EU der Nationalstaaten, die ihre Interessen
selbst regeln, aber ihre Wirtschaftsinteressen bündeln, wie
die EWG dies auch vorgezeigt hat.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Umfragen zur Wahl des EU-Parlaments
EU-kritische Parteien könnten bei der nächsten EU-Wahl kräftig zulegen“ ...!!!

Ich bin mir sicher: Sie werden ´gewaltig` zulegen!!!

Der m. E. wichtigste Grund:

Weil sie scheinbar die Einzigen sind, welche »Freiheit für Europa« fordern!!!
https://de.reuters.com/article/deutschland-rechtspopulisten-idDEKBN1570UL

Brüssel jedoch wehrt sich offensichtlich vehement gegen dieses Verlangen!!!

Soll deshalb nicht auch Kritik am Islam in Zukunft bestraft werden???
https://philosophia-perennis.com/2019/02/10/eu-beginnt-migrationspakt-umzusetzen-kritik-am-islam-soll-finanziell-bestraft-werden/

Gravatar: Matthias Rahrbach

Hoffentlich gibt es den "Rechts"-Ruck, damit die europäischen Länder demokratisch bleiben bzw. es wieder werden.

Die Europawahl ist u.a. DIE Chance, gegen die Internetzensur abzustimmen, und gegen den Multikuturalismus, die Genderideologie, den Kulturmarxismus usw.

Gravatar: Doris Mahlberg

Hoffentlich wird es so kommen. Es ist unsere letzte, wirklich allerletzte Chance. Ich bin mir sicher, daß
Polen,Ungarn,Österreich,Italien, evtl. auch Spanien
u. Dänemark eine patriotische Rechtsfront bilden
werden. In Spanien sind im April Wahlen u. man er-
wartet auch dort wieder eine nationalistische Re-
gierung u. die Schließung der Außengrenzen. Bei
Belgien und Holland bin ich mir nicht so sicher. Und
Deutschland u. Frankreich ?? Nunja, wer vier Mal
Merkel wählt oder, ebenso schlimm, einen Macron,
von dem kann man nicht viel Verstand erwarten ........

Gravatar: Karl Brenner

Wenn ich dieses Parlament sehe, muss ich an die Gelder denken, welche dort kassiert werden

Gravatar: germanix

Die CDU hat mit 29% zu viel Zustimmung, hingegen die AfD hat mit lächerlichen 12% zu wenig Zustimmung!

Warum? Weil die AfD sich schlecht verkauft. Im letzten Talk bei Will, sah Frau von Storch in Rede und Antwort nicht gerade gut aus! Sie lies sich zu sehr in die Ecke des Dexit-Verursachers drängen!

Hier fehlt eindeutig eine Strategie der "beherzten Führung" durch Deutschland in der EU! Es ist falsch, immer zu sagen, "die EU muss weg, wir wollen ein Europa der Vaterländer" - damit wird die Wahl der AfD-EU-Abgeordneten unglaubwürdig - es versteht keiner!

Viel wichtiger wäre eine Einlassung auf die EU - sprich eine Führungsrolle der EU mit dem Ziel, die EU konsequent zu verschlanken und später so abzuwickeln, dass jede Nation sich in der EU/Europa der Vaterländer wiederfinden kann. Alles andere ist - und so wird es von Will und den Mainstream-u. Altparteien-Schergen propagiert, rechtsradikal und nationalistisch!

Wenn die AfD 20% und mehr gewinnen will, muss sie Zuckerbrot und Peitsche wählen! Zuckerbrot in dem Sinne, dass alle Deutschen von der EU profitieren - Peitsche im Sinne der Transaktionen - der Steuergelder, die wir nach Brüssel schleppen! Hier muss im Sinne des Vorteils der Deutschen erklärt werden, dass Milliarden Steuergelder, die bisher nach Brüssel transferiert wurden, für unsere Familien, ArbeiterInnen und Alten, für Bildung und Studium und für Wiedereingliederung von Gestrauchelten, verwendet werden.

Frau von Storch - das kann doch nicht so schwer sein, sich der Mehrheiten bei der EU-Wahl zu bedienen - aber bitte nicht immer mit dem Dexit kommen - er macht vielen Leuten Angst! Vor allem spielen Sie damit den Altparteien in die Hände!

Gravatar: Tom der Erste

Ich bin mir so ziemlich sicher, daß wir da noch eine freudige Überraschung erleben. Nicht jeder der AfD wählt erzählt das auch herum. Besonders , wenn innerbetriebliche Vorsicht geboten ist weil der Chef ein Links-Grüner ist und seine Spione in der Firma hat. Bei mir ist es andersherum. Wer mit den Links-Grünen mauschelt der fliegt raus wenn ich das spitzkriege. Deshalb können wir uns aufeinander verlassen und haben ein gutes Betriebsklima. Als Wachschutz haben wir ein paar russische Ex-Soldaten.

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