Internes Papier sieht drastische Ausgaben für EU-weites Klimapaket vor

EU-Kommission soll mit drei Billionen Euro für Klimaschutz planen

Medienberichten zufolge gibt es bei der künftig von Ursula von der Leyen geführten EU-Kommission Planungen, bis 2030 für den Klimaschutz drei Billionen Euro auszugeben, zusätzlich zu schon eingeplanten Klimaausgaben.

Foto: European Parliament/ CC BY 2.0
Veröffentlicht:
von

Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) soll einem Bericht der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« zufolge bis zum Jahr 2030 rund drei Billionen Euro für den Klimaschutz ausgeben wollen. Dieses alles zusätzlich zu den bereits geplanten Klimaausgaben. Die Zeitung beruft sich auf eine ihr vorliegende interne Übersicht der EU-Kommission.

Dabei sei geplant eine Billion Euro, also ein Drittel, aus dem EU-Haushalt zu stemmen. Die restlichen Mittel sollen die Europäische Investitionsbank, die Mitgliedstaaten sowie der Privatsektor übernehmen. Mindestens die Hälfte des EU Haushalts wird demnach auf den Klimaschutz ausgerichtet, um jährlich dafür 100 Milliarden Euro ausgeben zu können.

Um sich die Größenordnung zu verdeutlichen: Der Bundeshaushalt 2018 war mit Ausgaben in Höhe von 343,6 Milliarden Euro geplant. Von der Leyen versprach bereits vor ihrer Wahl im Sommer, die EU bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt machen zu wollen. Bis 2030 sollen dabei die CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 50 Prozent sinken.

Die Kommissionspräsidentin kündigte schon damals einen »Europäischen Plan für nachhaltige Investitionen« in Höhe von einer Billion Euro als Teil ihres »Grünen Deals für die EU« an. Jetzt gibt es erstmals detailliertere Pläne. Von der Leyen reagierte auf Mediennachfragen, dass sie von den Zahlen noch nichts gehört habe.

Sie wolle sich die genannten Zahlen nicht zu eigen machen. Das was im Papier stehe, seien wohl höchstens interne Überlegungen aus der Verwaltung, sagte sie am Vorabend der im Europaparlament geplanten Bestätigung der EU-Kommission. In den EU-Mitgliedsstaaten ist eine drastische Ausweitung der Klimaausgaben umstritten.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Frank

Und wie lange müssen die Deutschen dafür arbeiten, wie weit wird die Rente für die Deutschen nach hinten verschoben?????????????????. Denn nur die Deustchen werden zahlen und bluten. Diese Frau, zusammen mit Lagarde, wird uns lachend den Rest geben. Und wieviel der 3 Billlionen werden als Flüchtlingssoli abgezweigt....??

Gravatar: Karl Napp

Frau von der Laien sollte sich darum kümmern, Europa vor der illegalen Masseneinwanderung aus kulturfremden, islamischen, frauenfeindlichen Ländern zu schützen, als zu verhindern zu versuchen, daß sich die Erde, wie schon seit Millionen Jahren üblich, mal wieder etwas erwärmt. Die Erwärmung spart übrigens Heizung, also CO ² Ausstoß. Aber das kann Frau von der Laien nicht wissen. Sie versteht sich eher auf Frisuren und liest Mode-Zeitschriften.

Gravatar: freidenkende

Sehr Informativ!!!

U-Kommissar Thierry Breton? WOCK, ZOSCH, GLINKA!
https://youtu.be/hgYxjx_3-rY

Was im EU-Parlament passiert
74 Selbstmorde, Massenentlassungen

Die blöden Millionäre sollen zuhause bleiben und ihr Geld zählen.

Gravatar: asisi1

Jetzt kommt richtig Schwung in die Beraterverträge! Die Vergabe geht mit Worp9 an alle Verwandten von ihr!

Gravatar: karlheinz gampe

CDU von der Laien steht für Vettern- und Klientelwirtschaft z. Bsp früher bei der Bundeswehr. Auf ihrem neuen Posten kann dann noch mehr Geld in dunklen Kanälen versickern.

Gravatar: Tomislav Securitate

Unfassbar, diese Frau! Anstatt die wirklichen Probleme Europas anzugehen, will sie den ersten "klimaneutralen" Kontinent schaffen. Die drehen doch jetzt voll durch. Die weiß doch noch nicht einmal, was "klimaneutral" ist. Sowas gibt es genausowenig wie "Klimaschutz". Hoffentlich hört dieser affige Hype bald auf!

Gravatar: Hans

Tut mir leid das so krass sagen zu müssen: "Die spinnen oder werden vom Teufel geritten."
Anstatt das Geld in Bildung, Innovationen, Förderung von Kindern, Verbesserung der Infrastruktur usw. zu stecken, wird hier gegen einen erfundenen "Feind" gekämpft. Warum wohl?
Mit Styropor, neuen Autos, super isolierten Kühlschränken, mit "sparsameren Produkten", die man vorher teuer kaufen muß, kann die Wirtschaft viel Geld verdienen und das "Bruttosozialprodukt" steigern. Und die alten, noch guten Produkte werden "zwangsentsorgt". Da freut sich die Abfallwirtschaft, oder wie es in der DDR hieß: "Wir bauen auf und reißen nieder - immer wieder."

Gravatar: Unmensch

Das Klima stellt keine Rechnung. Es gibt aber eine bleiebig grosse Menge an Profiteuren, die bleiebig hohe Rechnungen stellen. Umso mehr, wenn so viel Geld zur Verteilung angekündigt ist.

Gravatar: Frost

Sie sieht so glücklich aus, wie ein geistig ********, den man auf den Königsthron gesetzt hat. Bisher hat dieses Mensch doch noch keinen Ressort ausfüllen können. Aber das ist ja das Schöne in der Politik: Man kann dumm sein wie Stroh - man hat ja schließlich seine Berater und Arbeitskreise.

Gravatar: Querulantino

>>Von der Leyen versprach bereits vor ihrer Wahl im Sommer, die EU bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt machen zu wollen.<<
Die EU ist also ein Kontinent. Man lernt nie aus.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang