Der Sonderbeauftragte für Religionsfreiheit der EU wird entlassen.

EU-Kommission: »Religionsfreiheit« wird »Weltanschauungsfreiheit«

Der EU liegt nichts an Religionsfreiheit. Die jüngste Umbenennung und Vakanz des EU-Sonderbeauftragten bestätigt das.

Bild:Pixabay
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Chrīstos Stylianidīs wurde am 5. Mai von der Europäischen Kommission zum „Sonderbeauftragten für die Förderung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit außerhalb der Europäischen Union“ ernannt, wie iFamNews berichtet.

»Damit ist es aus für die Religionsfreiheit,« kommentiert Marco Respinti.

Stylianidīs ist seit dem 8. September nicht mehr »Sonderbeauftragter für die Förderung der Religions- und Glaubensfreiheit außerhalb der Europäischen Union«, sondern ein Sonderbeauftragter für »Weltanschauung«.

Allerdings musste Stylianidis diese Stelle abtreten, weil er in die griechische Regierung berufen wurde. Der Posten bleibt daher unbesetzt.

In der Vergangenheit wurde der Posten des Sonderbeauftragten von Ján Figeľ besetzt, später hieß es, der Posten solle abgeschafft werden. Die Umbenennung des Postens ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es der EU an »Religionsfreiheit« nicht gelegen ist.

»Den europäischen Bürgern ist die Religionsfreiheit sehr wohl wichtig. In der Welt ist die Religionsfreiheit wichtig. Die Religionsfreiheit ist ein hohes Gut, und eine Einrichtung wie die EU, die sich als gemeinsames Haus der guten Menschen präsentiert, kann nicht mit den Schultern zucken. Die Weltkarte zeigt, was passiert, wenn die Religionsfreiheit verweigert, mit Füßen getreten, verfolgt, eingeschüchtert oder eingeschränkt wird,« so Respinti.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Otto Schneider

Der scheinbare Untergang des Römischen Weltreiches im Jahre 476 nach der Neuen Zeitrechnung, wurde für Viele der Grund zu versuchen, es doch zu neuem Leben zu erwecken, angefangen mit den Kaisern des "Römischen Weltreiches
Deutscher Nation", mit Napoleon, Mussolini und Hitler. aber die Zeit dafür war noch nícht gekommen und kam erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als mehrere Europäische Staaten in den römischen Verträgen beschlossen, ein Neues Europa zu schaffen. Es entstand die Europäische Union mit ihren heute 27 Staaten und einer Machtfülle, die ständig und von Jahr zu Jahr wächst. Aufmerksame Beobachter stellen fest, daß sich gerade unter der Deutschen Präsidentschaft die Anhäufung von Machtbefugnissen für die EU enorm gesteigert hat und Bibelgläubige Christen wissen, daß es mit Riesenschritten auf das Ende dieses Äons zugeht, das mit der siebenjährigen Herrschaft des Antichristen und der sichtbaren Wiederkunft Jesu Christ ein Ende haben wird. Eine der Maßnahmen der Machtkonzentration ist sicher auch wenn sich ein Staat bemüht, die Religionsfreiheit zu beseitigen und seinen Bürgern vorschreibt, was er zu glauben hat und wer das nicht will. wird von allen öffentlichen Handlungen ausgeschlossen, so wie es z.B. in der Offenbarung des Johannes für die Zeit des Antichristen vorhergesagt wir, wo es heißt, daß derjenige, der das Malzeichen des Antichristen (des Tieres) nicht an seiner Stirn oder seiner Rechten Hand trägt, weder kaufen noch verkaufen kann.
Ich meine, daß das doch ein wichtiges Thema für die Amtskirchen und ihrer Führer wäre, ihre Mitglieder auf die kommenden Zeiten aufmerksam zu machen! Aber daran daß sie es nicht tun, kann man beobachten, wie weit deren Abfall vom wahren Glauben schon fortgeschritten ist.

Gravatar: Freiherr von

Ja nee iss Klar, Die Weltvölker sollen eine große braune Arbeiter Masse werden die vom weißen Geld Adel ausgebeutet wird.Und mit der Verschmelzung Mensch mit Maschine ( PC und KI ) durch Dauerimpfung - Gesetze --- Und die Schafe glauben , das ihre Gesundheit im Vordergrund steht.
Sollte sich das Handy selber anschalten , wenn man es an die Impfstelle hält Klasse fasst geschafft ein Sorgenloses Mitglied der Masse.

Gravatar: Joachim Datko

Religionen sind Weltanschauungen!

Zur Überschrift: EU-Kommission: »Religionsfreiheit« wird »Weltanschauungsfreiheit«

Dadurch sollten sich Religionen nicht beeinträchtigt fühlen.

Geschichtlich gesehen ist es sogar so, dass Religionen oft versucht haben, andere Religionen zu verdrängen und z. B. das naturwissenschaftliche Weltbild bekämpft haben. Dafür waren Religionen sogar bereit zu morden.

So hat man z. B. in Magdeburg 1631 während des 30-jährigen Krieges innerhalb weniger Tage 20.000 evangelische Bürger ermordet, weil sie nicht katholisch waren. Wobei das nur ein Zweig der christlichen Religion ist.

Der damalige r.-k. Papst freute sich darüber:
Papst Urban VIII., bejubelte am 24. Juni in einem Schreiben die Vernichtung des Ketzernestes.

Gerade streng religiösen Menschen versuchen oft die Weltanschauung anderer Menschen zu torpedieren. Man denke an die Übergriffigkeit der r.-k. Päpste beim Segnen der ganzen Welt, eine Frechheit sondergleichen. Auch im privaten Kreis habe ich es oft erlebt, dass streng religiöse Menschen mir unbedingt ihre religiösen Vorstellungen aufdrängen wollten.

Gravatar: Werner N.

Christen sind unglaubwürdig, wenn sie für eine globale Religionsfreiheit eintreten. In Wirklichkeit meint man die eigene Weltherrschaft. Lehre und "Religionsfürsten" propagieren dies seit 2000 Jahren. Niemand hat sich bislang von diesen Aussagen distanziert. Das Christentum und dessen (falsche) Gottesvorstellung ("Vater im Himmel") wird weiterhin für einzig richtig gehalten. Östliche Religionen lehnt man ab, hält sie für minderwertig oder verschweigt sie - obwohl sie stimmiger sind.

Gravatar: Der Abendlaendische Bote

"Religionsfreiheit wird Weltanschauungsfreiheit" - das macht schon Sinn in der von allen guten (christlichen) Werten abgefallenen EU, um die Bevölkerung noch weiter zu kontrollieren, dem sozialistischen Konformismus zu unterwerfen, sowie um ganz besonders Kritiker und Andersdenkende kaltzustellen.

Demnach hat es in Zukunft kein Gewicht mehr, wenn man sich beispielsweise innerhalb einer Kritik auf religiöse Begründungen stützt, denn wenn man sich stattdessen auf weltanschauliche Aspekte beruft, die nicht der alleingeltenden, narrativgestützten und offiziell erzählten "Weltanschauung", sondern nur der eigenen, beziehungsweise persönlichen Weltanschauung entsprechen, können derartige Einwände natürlich viel leichter einfach vom Tisch gewischt werden, als unumstößliche, religiös begründete Überzeugungen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Der EU liegt nichts an Religionsfreiheit. Die jüngste Umbenennung und Vakanz des EU-Sonderbeauftragten bestätigt das.“ ...

Auch weil nicht nur die Deutschen sich damit abzufinden haben, dass deren Heißgeliebte(?) diktierte:

„Deutschland wird ein islamisches Land“ https://gloria.tv/post/SnRM3bniGqsg28i9wH2YsGN88, sondern die gesamte EU nun islamisch werden ´muss`???

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