Lage in Bergkarabach nach wie vor angespannt

EU-Beobachter im Kaukasus von Truppen aus Aserbaidschan beschossen

Es ist ein brüchiger Waffenstillstand an der Demarkationslinie zwischen Armenien und der Republik Arzach auf der einen und Aserbaidschan auf der anderen Seite. Das musste jetzt auch ein Team von EU-Beobachtern auf einer Inspektionsreise entlang der Trennlinie erfahren.

Grafik: tagesschau.de
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Nach wie vor sind die Differenzen im Südkaukasus um die Region Bergkarabach nicht geklärt. Die Republik Arzach wartet seit ihrer Ausrufung am 2. September 1991(!) noch immer auf ihre Anerkennung durch die UN. Zusammen mit Abchasien, Südossetien und Transnistrien bildet die Republik Arzach die Gemeinschaft nicht-anerkannter Staaten. Seit über 30 Jahren müssen sich die Christen in Arzach den Angriffen der muslimischen Armee aus Aserbaidschan erwehren. Nach mehreren für beide Seiten verlustreicher Kampfhandlungen wurde unter russischer Vermittlung ein - allerdings sehr brüchiger - Waffenstillstand zwischen den Kriegsparteien vereinbart. Armenien und Arzach auf der christlichen Seite stehen weiter in Alarmbereitschaft, da das muslimische Aserbaidschan mit Unterstützung des Bosporus-Diktators und sogar von Soldaten des ehemaligen Islamischen Staats immer wieder übergriffig wird.

Das musste jetzt auch eine Delegation der EU-Mission in Armenien (EUMA) erfahren. Sie waren in der Region Gegharkunik im äußersten Südosten Armeniens unterwegs, um sich ein Bild über die aktuelle Lage vor Ort zu verschaffen. In der Nähe des Dorfes Werin Schorscha, tief auf armenischem Boden und etwa sechs Kilometer von der Grenze zu Aserbaidschan entfernt, gerieten sie unter Beschuss von aserbaidschanischem Territorium.

Derlei Angriffe gehörten fast schon zum Alltag, kommentierte das armenische Militär in Erewan und machte die Regierung in Baku für den Übergriff verantwortlich. Dort will man sich keiner Schuld bewusst sein und spricht laut einem Bericht der Tagesschau von einer angeblichen Falschmeldung. Verletzt wurde bei dem Beschuss zum Glück niemand.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Peter Lüdin

Wenn Du nicht zum Islam kommst, kommt der Islam zu Dir.
Dieser Aspekt dieses Konflikts wird weiterhin komplett ausgeblendet.

Gravatar: Facherfahrener

Und was sucht die EU-Truppe in dieser Gegend.

Hat sich jemand aufgeregt, als in Vojvodina rk-Kristen von
den NATO-Mördern bombardiert wurden??

H.M.Broder " die EU ist das Problem "

Gravatar: Klaus Reichel

Das diktatorisch regierte moslemische Aserbeidschan liefert Erdgas über die Türkei nach Europa. Darüber sollte man einmal nachdenken, weshalb die EU nichts gegen die Angriffe auf das christliche Armenien unternimmt, nicht einmal dagegen protestiert.

Gravatar: Toni Justo

Die Musis machen überall terror.
In Pakistan werden Kirchen angezündet.
Auge um Auge, basta.-

Gravatar: Fritz der Witz

Erdowahn zeigt Flinten-Uschi eben wieder einmal, wo der Hammer hängt und wer die Hosen anhat.

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