Falscherfassung, Nichterfassung, Falschzuordnung von Stimmen

Etliche »Pannen« bei Stimmenauszählung der Hessenwahl aufgetaucht

Bei der Auszählung der Stimmen der Hessenwahl wurde offensichtlich noch deutlich mehr geschlampt (oder zu betrügen versucht) als bisher angenommen. Stimmen wurden vertauscht, nicht erfasst oder statt ausgezählt nur grob geschätzt.

Quelle: hessenwahl.de / keine Verfügungsbeschränkung
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Landtagswahl, Hessen, Unsauberkeiten, Stimmenaustausch, Falschauszählungen, Schätzungen
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Das Ergebnis der Hessenwahl basiert offensichtlich nicht auf korrekten Auszählungen sondern kam teilweise durch Stimmentausch, falscher Zuordnung oder sogar von groben Schätzungen statt korrekter Auszählung zustande. In Frankfurt am Main, so ein Bericht der FAZ, kam es jedenfalls in rund einem Dutzend Wahlbezirken zu »gravierenden Pannen«.

Wobei Zweifel ob der Vielfältigkeit und der Natur dieser »Pannen« an reinem menschlichen Versagen durchaus angebracht sind. Denn nicht nur, dass Stimmen falsch oder gar nicht erfasst wurden, mitunter wurden die Parteiergebnisse beliebig ausgetauscht, Zahlen wurden ver- und gedreht, ganze Stapel mit Stimmzetteln blieben unberücksichtigt liegen und in einigen Wahlbezirken wurde gar nicht gezählt, sondern lediglich eine grobe Schätzung als Wahlergebnis weitergegeben.

Die jetzt alleine in Frankfurt am Main festgestellten Unsauberkeiten bei der Stimmenauszählung könnten durchaus gravierende Folgen auf das landesweite Ergebnis haben. Denn nun zeichnet sich ab, dass die SPD doch stärker als die Grünen abgeschnitten hat. Das könnte dazu führen, dass bei einem Scheitern der schwarz-grünen Konsolidierungsgespräche eine Ampel-Koalition unter einem SPD-geführten Ministerpräsidenten zur Option wird. Einer Ampel unter einem grünen Ministerpräsidenten hatte sich die FDP zuvor eindeutig verweigert.

Inwieweit in den anderen Wahlbezirken in Hessen gemauschelt wurde und welche Auswirkungen diese Mauscheleien auf das Gesamtergebnis bei allen Parteien haben, ist bis dato unbekannt. Allerdings mehren sich die Meldungen über derlei Unsauberkeiten auch zu Lasten der AfD. In einem Wahlbezirk in Sachsenhausen soll es angeblich nur 0,3 Prozent für die AfD gegeben haben; im Nachbarbezirk aber lag die AfD deutlich im zweistelligen Bereich (Bericht der Hessenschau).

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Biehler

Bei den nächsten Wahlen - wie in Bananenrepubliken - OSCE-Beobachter!

Gravatar: alfred

Wenn wundert´s ?
Das war mir schon vor den Q-Wahlen schon klar !
Bei einer unabhängigen Neuauszählung werden sich die Partei-Prozente um bis zu +-5% verschieben !

Gravatar: HDM

Nicht umsonst verhindern die 'Oberen der Macht' mit allen Mitteln, daß in Deutschland Wahlautomaten eingesetzt werden. Ich schätze, daß die AfD mittlerweile real bei 35-40% liegt. Und die Grünen um die 5 - eher darunter.

Gravatar: Karl

Hessen wie es wählt und lacht, nicht nur zur Fassenacht,,
die wahl war augenwischerei, es musste nur den umfragewerten entsprechen,, das ergebnis war vorherzusehen,da geplant.

Gravatar: Thomas Waibel

Ohne Wahlfälschung ist das relativ schlechter Abschneiden der AfD und die Siege der Grünen nicht zu erklären.

Bei der Bundeswahl vor Jahren kam die AfD im Laufe des Tages auf 4,9 % und blieb stundenlang, bis Ende der Wahl, knapp unter der 5 % Marke stehen. Als ob jemand die Notbremse gezogen hätte.

Gravatar: mah

Ich habe vor den letzten Landtagswahlen hier die AfD angeschrieben und mitgeteilt, dass ich in einem Wahllokal die Stimmenauszählung überwachen werde. Man möge mir bitte eines zuweisen. Ich bin davon ausgegangen, dass eine möglichst flächendeckende Überwachung organisiert wird.
Die haben nicht mal geantwortet.
Ich habe mir dann selber eines ausgesucht.

Daß Überwachung nötig ist, sollte wohl allen klar sein.
Nicht erst seit Bremen.

@HDM

Schön wär's ja, aber da sitzen Sie wohl einem Wunschdenken auf.
Unglaublich, was so an Weltoffenheits-Benebelten herumläuft. Speziell in Universitätsstädten.

Und wer die US-Presse liest, sieht Wahlautomaten erheblich kritischer. Zumindest die dort eingesetzten.
Die haben offenbar nicht mal die Zuverlässigkeit eines simplen Taschenrechners. Da fällt es schwer an Zufall oder Unfähigkeit zu glauben.
Außerdem ist dann hinterher gar nichts mehr überprüfbar im Sinne eines nachträglichen Durchzählens.
"Quittungen" gibt es natürlich auch nicht bei diesen Automaten.

Gravatar: lupo

Ja wenn Wählen Demokratisch wären müssten sie ja abgeschafft werden. Täuschen, Tarnen, Tricksen wie gesagt wer glaubt das die Wahl Demokratisch ablief der glaubt auch das der Zitronenfalter Zitronen faltet. Aber Anhand dieser Tatsache ist mir auch klar warum die Grünen und die Schwarzen immer ein so knappes Ergebnis bekommen um an der Droge Machtgeilheit festkleben, alles ist gerade im PC Zeitalter Manipulativ. Siehe US Wahlen, nach 2 Jahren Präsidentschaft Trumps ist bis heute kein Beweis der Manipulation durch die Demokratischen Vorturner vorgelegt worden.

Gravatar: woku

Nur gut,daß die SPD Erklärungen betreffs ihres relativ schlechten Ergebnisses suchen. Wem hätte es sonst gestört?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Bei der Auszählung der Stimmen der Hessenwahl wurde offensichtlich noch deutlich mehr geschlampt (oder zu betrügen versucht) als bisher angenommen. Stimmen wurden vertauscht, nicht erfasst oder statt ausgezählt nur grob geschätzt.“ ...

Sollte man da nicht schon deshalb ein Auge zudrücken, weil ´die christliche(?) Göttin(?) feststellte`, längst ein Deutschland geschaffen zu haben, „in dem wir gut und gerne leben“?

Und außerdem: Wurde nicht schon anno 2013 festgestellt, dass Wahlfälschung – spätestens seit Merkel – in Deutschland völlig normal ist? https://homment.com/wahlfaelschung-d

Ist sie der „politischen“ Wahrheit (Korektnes) damit etwa gleichgestellt???

Gravatar: sigmund westerwick

Gelebte Demokratie

Wir haben eine repräsentative Demokratie, und damit können wir aus der Summe der Kandidaten diejenigen auswählen, die der gewünschten Regierungsideal entsprechen.
Wenn allerdings zu vermuten ist, dass sich das Wahlvolk nicht an die Vorgaben hält muss man dann ein wenig nachhelfen um das Gleichgewicht wieder herzustellen, zu viel Veränderung würde die bestehende Regierung nur verunsichern und führt zu einer Unterversorgung der Regierungsparteien, das kann niemand wollen und ist alternativlos.

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